Sonntag, 17. Mai 2026

KipfenbergZiel: Digitales Rathaus

[22.10.2021] Der Markt Kipfenberg wird in Kürze sein Sortiment an angebotenen Online-Diensten erweitern. Damit kommt es dem Ziel Digitales Rathaus ein Stück näher.
In Kürze bietet der Markt Kipfenberg weitere Online-Dienste für seine Bürgerinnen und Bürger an.

In Kürze bietet der Markt Kipfenberg weitere Online-Dienste für seine Bürgerinnen und Bürger an.

(Bildquelle: adKOMM Software GmbH & Co. KG)

Den Bürgerinnen und Bürgern des Martkes Kipfenberg stehen in Kürze zahlreiche Online-Dienste zur Verfügung. Wie der Anbieter kommunaler Software adKOMM mitteilt, sieht der Erste Bürgermeister des Marktes Kipfenberg, Christian Wagner, seine Kommune als Dienstleister der Bürger. Deshalb sei ihm der Ausbau der digitalen Angebote wichtig, um insbesondere den Berufstätigen gerecht zu werden.
Mit dem weiteren Baustein der Digitalisierungsstrategie der Gemeinde treiben Bürgermeister, Gemeinderat und Verwaltung den Ausbau der digitalen Angebote weiter voran. 2020 hatten die Gemeindeverantwortlichen nach der Kommunalwahl mit der Einführung eines Ratsinformationssystems begonnen. Ende des Jahres sei die Umstellung der IT auf eine Cloud-Lösung in Angriff genommen worden. Dies sei auch mit Blick auf Corona geschehen und die damit einhergehende Anforderung, Homeoffice Arbeitsplätze zur Verfügung stellen zu wollen.
Frühzeitig habe man sich in Kipfenberg auch für die Teilnahme am Förderprogramm Digitales Rathaus des Freistaats Bayern entschieden. Nach verwaltungsinterner Vorbereitung auf die digitalisierten Serviceangebote des Marktes gehe der neue Online-Bürgerservice bereits mit rund 30 Angeboten an den Start. Und es sollen noch mehr werden.

Kontaktanfrage: Potenzial zum meistgenutzten Dienst

Um den Bürgern die Nutzung der neuen Angebote zu erleichtern, habe man diese in mehrere Kategorien eingeteilt. Neben den allgemeinen Kommunikationsdiensten wie Kontaktanfrage finde man unter anderem die Rubriken mit hoheitlichen Angeboten wie Bürgerbüro (Einwohner, Pässe und Ausweise, Wahlen), Finanzen mit Steuern und Abgaben sowie Bauen. Auch an die weiteren Themen wie Dienstleistungen für Vereine und Gewerbe sei gedacht worden.
Der Online-Dient Kontaktanfrage habe nach Meinung von Anton Haunsberger vom Beratungshaus adCONSULT, das die Verwaltung bei der Umsetzung begleite, das Potenzial, zum meistgenutzten Dienst der Gemeindebürger in der Kommunikation mit ihrem Rathaus zu werden. Er erläutert: „Damit können wir alle möglichen Zuschriften und Anträge an die Gemeinde digital, rund um die Uhr und von überall auf der Welt erstellt werden.“
Den Angaben von adKOMM zufolge zählt zu den weiteren Favoriten erfahrungsgemäß die Schadensmeldung, ein Mängelmelder mit dem Bürgerinnen und Bürger alle möglichen Zu- und Umstände an den unterschiedlichen Objekten der gemeindlichen Infrastruktur ans Rathaus melden können. Egal, ob es sich dabei um herabhängende Äste, flackernde Straßenlampen oder angefahrene Verkehrsschilder handele. Wünsche und Vorschläge unterstütze ein weiterer Dienst mit erwartbar hohem Nutzungsfaktor.

Rund um die Uhr von überall mit allen Endgeräten

Weitere Dienste seien unter anderem die An- und Abmeldung für die Hundesteuer, die Erteilung, die Änderung oder der Widerruf eines SEPA-Lastschrifteneinzugsmandats, das Anfordern von Meldebescheinigungen oder die Statusabfrage der beantragten Hoheitlichen Dokumente.
In der Verwaltung sei man schon gespannt, wie die digitale Variante des Einreichens eines Bauantrags angenommen werde. Um die Akzeptanz der digitalen Verwaltungsleistungen zu erhöhen, könne nach Beantragung und Erteilung eines so genannten Bürgerkontos in etlichen Verfahren auf die Unterschrift verzichtet werden. Nach einmaliger Registrierung können die Bürger die Verwaltungsdienstleistungen dann rund um die Uhr von überall mit allen Endgeräten nutzen und per eSEPA-Mandat bezahlen. Im Rahmen der Förderrichtlinie werden die Online-Dienste auch im Bayernportal und unter Nutzung der Bayern ID zur Verfügung gestellt.
Die Verwaltung bereite sich intensiv auf die Nutzung der Online-Dienste vor. So werden nach und nach die Abläufe im Rathaus durchleuchtet und an die digitalen Möglichkeiten angepasst.
Im Rahmen der Vorstellung für die Verwaltungsmitarbeiter sagte Bürgermeister Christian Wagner: „Wir stehen alle, Bürger und noch mehr die Verwaltung, am Anfang einer spannenden, herausfordernden Aufgabe. Mit etwas Verständnis füreinander werden wir unserem Ziel Digitales Rathaus wieder ein ganzes Stück näher kommen.“





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: CMS | Portale
Screenshot_Website_Kreis_Viersen

Kreis Viersen: Website in neuem Layout

[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...

Ein Baum wächst aus einem Boden, bestehend aus leuchtenden Linien, heraus.

Difu: Portal für nachhaltige Kommunen

[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...

kreis Nienburg/weser_altes Amtshaus

Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services

[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...

hand mit Smartphone mit Augsburg-App vor Augsburger Rathaus

Augsburg: Alles in der App

[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt

[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...

Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz

[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...

Hand, die Euronoten in die Höhe hält, blauer Hintergrund.

Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf

[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...

Frau schaut auf Tablet

S-Public Services: PublicFlow für Prozesse

[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...

Bürgermeister Christian Zwingmann hält ein Smartphone in der Hand, auf dem die Leinefelde-Worbis-App zu sehen ist, im Hintergrund sind auf einem Display weitere App-Ansichten zu sehen.

Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone

[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...

Finger tippt auf einem Smartphone, im Hintergrund Bokeh-Effekte

Leipzig: Vieles ist schon online möglich

[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...

In Wollpulloverärmeln steckende Hände tippen an einem Laptop, der auf einem niedrigen Couchtisch steht. Die ganze s´Szene ist warm beleuchtet.

Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet

[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...

Screenshot der Startseite des Bürgerportals Maerker Brandenburg.

Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen

[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...

Hand hält Handy mit Website der Stadt Mainz, Relaunch

Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz

[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...

Altstadtgasse mit nebeneinander liegenden Holztüren in verschiedenen Farben

Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung

[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...

Zwei Desktopbildschirme zeigen unterschiedliche Seiten des Stuttgarter Internetportals an.

Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier

[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...