LeipzigDashboard zur Luftqualität

Fast in Echtzeit liefert das Dashboard Daten zur Luftqualität in Leipzig.
(Bildquelle: Stadt Leipzig)
Ein Dashboard zur Luftqualität vor Ort bietet jetzt die Stadt Leipzig auf ihrer Website an. Wie das Amt für Umweltschutz und das Amt für Geoinformation und Bodenordnung mitteilen, haben sie die interaktive Anwendung in den vergangenen eineinhalb Jahren mit IT-Dienstleister Lecos entwickelt. Mit der Lösung können stündlich aktualisierte Daten zur Schadstoffbelastung etwa auf einem mobilen Endgerät ausgewertet und benutzerfreundlich angezeigt werden. Die Bürger erfahren so nicht nur die gegenwärtige Konzentration von Feinstaub, Stickstoffdioxid und Ozon. Auch bekommen sie Verhaltenstipps und können ermitteln, wie sich die Luftqualität langfristig entwickelt hat. Darüber hinaus lassen sich die stadtweite Luftschadstoffbelastung sowohl mit als auch ohne Luftreinhaltemaßnahmen direkt vergleichen. Grundlage hierfür sei der Luftreinhalteplan für die Stadt und die auf das Jahr 2020 bezogene modellierte Belastung mit Feinstaub und Stickstoffdioxid. „Für die Leipzigerinnen und Leipziger ist es dank der neuen grafischen Oberfläche jetzt leichter möglich, sich über die Luftqualität am Wohnort zu informieren“, sagt Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal. „Mit dem Einsatz der modernen und anwenderfreundlichen Web-Anwendung gelingt es, die Daten zur Luftqualität verständlicher zu vermitteln. Zudem leisten wir damit bei gleichzeitiger Nutzung der Ergebnisse für die Stadtverwaltung im Bereich Umweltsensorik einen wichtigen Beitrag, um die Digitalisierung mit einer zukunftweisenden Technologie voranzutreiben.“ Für das Dashboard werden automatisch Daten aus verschiedenen Messsensoren zusammengeführt, heißt es vonseiten der Ämter weiter. Zur Abbildung des Ballungsraums werden zusätzlich Sensoren aus der nahen Umgebung Leipzigs eingebunden. Diese Daten aus dem Luftmessnetz des Freistaats stehen als Stunden-, Tages-, Monats- und Jahresmittelwerte zur Verfügung. Ergänzt werden sie durch smarte Sensoren der Firma Dr. Födisch Umweltmesstechnik und durch so genannte Stickstoffdioxid-Passivsammler, die ohne Stromversorgung auskommen. Mit diesen überwache die Stadt seit Anfang 2021 die Stickstoffdioxidbelastung an zwölf Standorten, darunter Hotspots der Luftbelastung.
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