Donnerstag, 2. April 2026

AargauServiceportal von Kanton und Gemeinden

[01.04.2022] Ihre digitalen Dienstleistungen bieten der Schweizer Kanton Aargau und 167 Gemeinden nun über ein gemeinsames Smart-Service-Portal an. Die Plattform soll Bürgern und Unternehmen die Interaktion mit Verwaltung und Behörden erleichtern.

Ein gemeinsames Smart-Service-Portal haben jetzt der Schweizer Kanton Aargau und 167 Gemeinden online geschaltet. Wie die Aargauer Staatskanzlei mitteilt, soll es Bürgern, Unternehmen und anderen Organisationen die Interaktion mit Verwaltung und Behörden erleichtern. Es diene als niedrigschwelliger Zugang, über den die digitalen Dienstleistungen der öffentlichen Hand einfach genutzt werde können. Zwar verfügen sowohl Kanton als auch Gemeinden auf ihren Websites bereits über digitale Angebote. Jedoch sei für die Nutzer nicht immer klar, wo welche Dienstleistung zu beziehen ist. „Mit dem vom Kanton und den Gemeinden lancierten Smart-Service-Portal gibt es nun einen einzigen zentralen Zugang zu behördlichen Dienstleistungen wie Bescheinigungen, Gesuchen, Bewilligungen, Fristverlängerungen und vielem mehr“, erklärt Regierungsrat Markus Dieth, Vorsteher des Departements Finanzen und Ressourcen (DFR). „Die neue Plattform ist damit das digitale Eingangstor zur smarten und sicheren Zukunft der öffentlichen Dienstleistungen.“
Das Portal soll in den kommenden Jahren fortdauernd ausgebaut und optimiert werden, heißt es vonseiten der Staatskanzlei weiter. Sukzessive werden die teilnehmenden Gemeinden ihre Angebote von der gemeindeeigenen Website in das Smart-Service-Portal überführen. Bis Ende 2023 soll der Transformationsprozess abgeschlossen sein. Angesteuert werden kann das Smart-Service-Portal wahlweise direkt oder aber über die Web-Seiten der teilnehmenden Gemeinden. Log-in und Identifikation seien via SwissID oder mit Benutzername und Passwort – später mit Registrierung mittels der Sozialversicherungsnummer (AHV-Nummer) – möglich, aber nicht zwingend erforderlich. Nach einmaliger Anmeldung sei der Zugriff auf alle übergeordneten, zentralen Digitalangebote ebenso möglich wie der auf spezifische Angebote der Wohngemeinde der Nutzenden. „Gemeinden und Kanton pflegen schon seit langer Zeit eine enge Zusammenarbeit im Bereich der Bereitstellung von elektronischen Dienstleistungen – bisher unter dem Titel E-Government Aargau“, berichtet Patrick Gosteli, Präsident der Aargauer Gemeindeammänner-Vereinigung. Im Jahr 2019 habe der Kanton das Programm Smart Aargau ins Leben gerufen, um mit gezielten Impulsen und Investitionen die Digitalisierung und Modernisierung der Kantonsverwaltung voranzutreiben. „Mit Smart Services Aargau wird diese Zusammenarbeit mit noch mehr Dienstleistungen verstärkt. Im Zentrum stehen dabei digitale Angebote und Dienstleistungen zugunsten der Bewohnerinnen und Bewohner, von Wirtschaft und Gewerbe im Kanton Aargau – über die Grenzen der Staatsebenen hinweg benutzerfreundlich fokussiert präsentiert.“ Smart Services Aargau sei aber auch für die Gemeinden selbst ein wichtiges Gemeinschaftsprojekt, erklärt der Präsident der Gemeindeammänner-Vereinigung. „Die Gemeinden fassten 2020 ihre übergeordneten Digitalisierungsaktivitäten in der Fit4Digital GmbH zusammen; aktuell machen über 80 Prozent aller Gemeinden, nämlich 167 der 200 Gemeinden, in diesem Projekt mit. Diese Gemeinden decken zudem über 90 Prozent der Bevölkerung ab. Das Projekt zeigt, dass es angesichts der komplexen Herausforderungen immer wichtiger ist, gemeinsam Synergien nutzen zu können. Auf das mit Smart Services Aargau Erreichte dürfen wir stolz sein.“





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