sixDataDaten-Management für Laternen

Mithilfe von luxData.easy konnte CL Design innerhalb von 15 Werktagen 6.000 Leuchtstellen im Stadtgebiet von Grevenbroich erfassen.
(Bildquelle: sixData GmbH)
Um öffentliche Anlagen wie die Straßenbeleuchtung zu verwalten, nutzen insbesondere kleinere Kommunen häufig eine Tabellenkalkulations-Software samt Geodaten. Dieses manuelle Vorgehen ist jedoch umständlich, zeitaufwendig und fehleranfällig. Deshalb hat das IT-Unternehmen sixData das cloudbasierte Programm luxData.easy speziell für die Objektverwaltung in kleineren Kommunen entwickelt. Die individuell anpassbare und intuitiv bedienbare Web-Anwendung soll die Verwaltung der Straßenlampen und anderer Objekten vereinfachen und die Erfassung deutlich beschleunigen. Sie kann laut Anbieter unterschiedliche Objekttypen darstellen: neben Punkt-Objekten wie Straßenbeleuchtungen und Lichtsignalanlagen auch Linien- und Flächen-Objekte wie Leitungen, die WLAN-Abdeckung oder öffentliche Grünanlagen.
Mehr Übersicht und Zeitersparnis
Für die Digitalisierung öffentlicher Beleuchtungsanlagen und die Datenerhebung hat das auf öffentliche Beleuchtung spezialisierte Fachplanungsbüro CL Design bisher Excel-Tabellen mit Geodaten und eine separate Karten-Software verwendet, berichtet sixData. Im Oktober 2021 habe sich das Unternehmen dann entschieden, auf luxData.easy umzustellen. Seitdem sei die Lösung für die Datenerhebung der öffentlichen Beleuchtung und zur Darstellung von Potenzialanalysen, Sanierungs- und Masterplänen im Einsatz. Darüber hinaus assistiere das Programm bei der Systempflege, Wartung sowie der Bauüberwachung.
Die Software zeichne sich durch eine einfache Implementierung und Handhabung aus: Daten können direkt aus Excel importiert werden, zudem sei das webbasierte Portal ähnlich wie das verbreitete Microsoft-Programm strukturiert. Zusätzlich gebe es eine visuelle Kartendarstellung, sodass tabellarische Ansichten und eine geografische Lokalisierung in der Karte parallel möglich sind. Das ermögliche einen schnellen Gesamtüberblick über alle Daten. Daneben können die User Filter und Selektionsmöglichkeiten nutzen, etwa nach Standort oder Montagedatum. „Die Filter und Klassifizierungsmöglichkeiten für die Darstellung verschiedener Systemeigenschaften sind sehr hilfreich“, berichtet Lars Wulff, Geschäftsführer bei CL Design. Hinzu kommen Statistikfunktionen für die Auswertung. Überdies kann die Lösung laut Anbieter an das Störungsmeldungsportal stoerung24.de angebunden werden. Damit sei der Funktionsumfang der Software deutlich höher als bei einer reinen Excel-Nutzung.
Detaillierte Datenerhebung
Für die Datenaufnahme und -korrektur vor Ort steht eine eigene App zur Verfügung. Um sie zu nutzen, braucht es laut sixData lediglich ein mobiles Endgerät und eine App-Lizenz. Der Einarbeitungsaufwand für die Mitarbeiter sei in der Regel gering. Mithilfe der luxData.easyApp können nun auch die Techniker von CL Design deutlich mehr Objekte pro Tag erfassen als zuvor und dabei relevante Daten zum Bestand aufnehmen. „Wir profitieren insgesamt sehr stark von der Usability des Programms, denn die Datenverarbeitung ist für jeden verständlich sowie deutlich transparenter und schneller als unser vorheriges Verfahren“, sagt Lars Wulff. Auf diese Weise könne sein Betrieb nun mit einem Techniker bis zu 290 Leuchtstellen am Tag mit vollständigen Datensätzen erfassen. Das entspricht laut Unternehmensangaben einer Steigerung von 100 Prozent. Etwa in der Stadt Grevenbroich seien innerhalb von 15 Werktagen insgesamt 6.000 Leuchtstellen vollständig aufgenommen worden. Da Datenfelder in der Software flexibel angelegt werden können, ließen sich bei der Datenerhebung auch grundlegende Informationen zur Lichtberechnung mit aufnehmen, etwa die Straßengeometrie und der Lichtpunktüberhang. Auf diese Weise sei es möglich gewesen, die Beleuchtung der gesamten Stadt innerhalb weniger Wochen neu zu planen. Bei 54 errechneten Leuchtkonfigurationen wurde eine Energieeinsparung von über 75 Prozent gegenüber dem aktuellen Bestand erzielt. „Mit luxData.easy sind wir daher durchweg sehr zufrieden“, resümiert Wulff.
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