Freitag, 3. Juli 2026

LeverkusenLernplattform für Grundschulen

[10.01.2023] Die weiterführenden Schulen der Stadt Leverkusen haben mit der Lösung MNSpro Cloud bereits positive Erfahrungen gesammelt. Seit Beginn dieses Schuljahres steht die Lernplattform von Anbieter AixConcept auch den Grundschulen zur Verfügung.

Die 24 Grundschulen in Leverkusen sind beim Thema digitale Bildung gut aufgestellt. Wie die Stadtverwaltung meldet, sorgt dafür nicht nur die umfassende Ausstattung der Einrichtungen mit Endgeräten, sondern auch die zum Schuljahr 2022/2023 eingeführte Lernplattform MNSpro Cloud von Anbieter AixConcept. „Wir legen in Leverkusen einen starken Fokus auf die Digitalisierung an Schulen und nehmen daher nicht umsonst im interkommunalen Vergleich eine Spitzenposition ein“, erklärt Stadtdirektor Marc Adomat. „Umso mehr freue ich mich, dass wir nun einen weiteren wichtigen Schritt zur Digitalisierung an Grundschulen vollzogen haben.“
 Die weiterführenden Schulen der Stadt hätten bereits sehr gute Erfahrungen mit der Cloud-Lösung gemacht, so Georg Eiteneuer, verantwortlich für digitale Bildung und IT-Management im Fachbereich Schule bei der Stadt Leverkusen: „Sie loben das System durchweg und nutzen es intensiv“. Die Entscheidung, auch die Grundschulen entsprechend auszustatten, sei nicht nur für den Schulträger der nächste logische Schritt gewesen. „Wir wollen, dass die Kinder in Leverkusen ihre gesamte Schullaufbahn von der Cloud begleitet werden“, meint Eiteneuer. Ob und wie umfangreich bereits in den ersten Jahrgängen mit MNSpro gearbeitet werde, bleibe aber den Grundschulen überlassen, dies sei eine pädagogische Entscheidung, bei der sich die Stadt nicht einmische.

Eins-zu-Eins-Ausstattung ausbauen

An der Ausstattung zumindest scheitere der Einsatz der Lernplattform nicht. Im Rahmen des Digitalpakts konnte die Stadt Leverkusen ihre Schulen nach eigenen Angaben mit ausreichend Endgeräten versorgen: 8.900 Tablets seien über das Sofortausstattungsprogramm beschafft worden, 1.000 weitere kämen nun noch dazu. Somit könnten einige Schulen mittlerweile in einzelnen Jahrgängen sogar eine Eins-zu-Eins-Ausstattung umsetzen. Für die Akzeptanz an den Grundschulen entscheidend sei allerdings gewesen, dass auch die Lehrkräfte ein Endgerät erhalten haben, so Eiteneuers Beobachtung. „Dadurch, dass sie praktisch damit arbeiten konnten, hat sich ihr Verhältnis zu den digitalen Medien stark verbessert – und das innerhalb kurzer Zeit.“

Mit der Einführung der MNSpro Cloud in den Grundschulen nutzen nun alle 42 Schulen in Leverkusen die Lernplattform vomn AixConcept. Für die Zukunft strebt der Schulträger an, die Eins-zu-Eins-Ausstattung auszubauen. An drei weiterführenden Schulen läuft dafür aktuell ein Projekt, bei dem die Eltern unter dem Motto Bring Your Own Device (BYOD) das Tablet finanzieren. Software und Administrationsleistung stellt die Stadt. Eine Schulkonfiguration sorgt unter der Woche von 8 bis 17 Uhr für eine schulkonforme Umgebung, die einschränkt, wie die Schülerinnen und Schüler das Gerät nutzen können. Im Freizeitmodus steht das Tablet dann auch zum Spielen bereit. Die Cloud bleibt von dieser Einstellung unberührt, auf sie haben die Kinder immer Zugriff.




Stichwörter: Schul-IT, Leverkusen


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