NürnbergWie bekannt sind die Online-Dienste?
Regelmäßig veröffentlicht das Nürnberger Amt für Stadtforschung und Statistik Berichte, Zahlen und Umfragen zur Stadt und ihrer Gesellschaft. Die Reihe Berichte aus Stadtforschung und Statistik (SuS) stellt jeweils ein aktuelles Thema in den Mittelpunkt. In der neuen SuS-Ausgabe geht es um die Digitalisierung aus dem Blickwinkel der Bürgerinnen und Bürger. Im Rahmen einer Wohnungs- und Haushaltserhebung wurden 2.021 Nürnbergerinnen und Nürnberger über 18 Jahren befragt, ob sie die städtischen Online-Dienste kennen und in welchem Umfang sie diese nutzen. Die Frankenmetropole hat demnach laut eigenen Angaben bei der Digitalisierung in den vergangenen Jahren erhebliche Fortschritte erzielt, in interkommunalen Vergleichen erreiche sie Spitzenpositionen (wir berichteten), heißt es von der Stadt.
Laut Befragung liegt bei der Suche nach städtischen Dienstleistungen die Internet-Suche über Google und andere Suchmaschinen (76 Prozent) an der Spitze. Etwa ein Drittel der Befragten erkundigt sich bei Freunden, Familienmitgliedern, Kollegen oder Nachbarn. Ebenso hoch ist der Anteil derjenigen, die sich auf der zentralen Website nuernberg.de und über die Internet-Auftritte der einzelnen Dienststellen der Stadtverwaltung informieren. 18 Prozent nutzen die städtische Telefon-Hotline.
Rund 50 Prozent nutzen Online-Dienste
Die große Mehrheit von 87 Prozent der befragten Nürnbergerinnen und Nürnberger kennt mindestens einen städtischen Online-Dienst. Am bekanntesten sind die Online-Dienste Termine vereinbaren (61 Prozent), Briefwahl beantragen (51 Prozent) und Kfz-Zulassung (36 Prozent). Die Hälfte der Befragten nutzt die Online-Dienste der Stadt und knapp die Hälfte kennt das Serviceportal Mein Nürnberg.
Bei der Nutzung der städtischen Online-Dienste sind starke Unterschiede je nach Altersgruppe festzustellen. Bei Personengruppen, die bestimmte städtische Dienstleistungen benötigen – beispielsweise für Familien, Pkw-Halter oder Wohnungssuchende – sind die jeweils einschlägigen Online-Dienste überdurchschnittlich bekannt.
https://www.nuernberg.de
https://www.nuernberg.de/internet/mein_nuernberg
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[28.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[12.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt mit Gründergeist
[23.03.2026] Am Anfang war Nixdorf. Heute ist die Stadt Paderborn ein Hotspot der ostwestfälischen IT-Wirtschaft mit starkem Mittelstand, ausgezeichneter Universität und ambitionierter Verwaltung. Ein Besuch. mehr...
Erfurt: Hilfe per Knopfdruck
[17.03.2026] Für viele Menschen gehören Stadtfeste und Märkte zum urbanen Lebensgefühl. Um diese sicherer zu machen, hat die Stadt Erfurt nun mit dem Anbieter der Sicherheits-App SafeNow einen Rahmenvertrag unterzeichnet. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Kommunen melden ihre Baustellen digital
[13.03.2026] Werden Baustellen an der öffentlichen Infrastruktur überregional erfasst, können Terminkollisionen und Potenziale zur Bündelung leichter erkannt werden. In Nordrhein-Westfalen sollen Kommunen nun gesetzlich zur Meldung in einem zentralen digitalen Portal verpflichtet werden. mehr...
OSBA: Innovative Open-Source-Lösungen gesucht
[06.03.2026] Zum zweiten Mal findet der bundesweite Wettbewerb für erfolgreiche Open-Source-Lösungen aus der öffentlichen Verwaltung statt. Behörden und öffentliche Stellen aller föderalen Ebenen können sich bis Ende Juni bewerben, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Smart Country Convention. mehr...
Bremen: Schub für die Verwaltungsdigitalisierung
[03.03.2026] Performa Nord, ein Verwaltungsdienstleister der Freien Hansestadt Bremen, erhält aus dem Investitionssofortprogramm des Landes rund vier Millionen Euro. 2026 und 2027 sollen Terminmanagement, Heil- und Dienstunfallfürsorge sowie die IT-Ausstattung der Einrichtung digitalisiert und modernisiert werden. mehr...
Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen
[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...
Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln
[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...
NExT-Netzwerk: Arbeit neu strukturiert
[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...
Schleswig-Holstein: Unterstützung für kommunale Bauleitplanung
[05.02.2026] Schleswig-Holstein will Bauleitpläne künftig mit dem Standard XPlanung und einer zentralen Bereitstellungsplattform landeseinheitlich digital verfügbar machen. Das Land unterstützt Kommunen bei der Umwandlung bestehender Pläne. mehr...
ÖFIT-Wegbereiter-Reihe: Kompetenzaufbau in der Verwaltungspraxis
[30.01.2026] Als niedrigschwellige, anwendungsorientierte Lern- und Arbeitsinstrumente sollen die ÖFIT-Wegbereiter die interdisziplinäre Bearbeitung von Digitalisierungsprojekten in der öffentlichen Verwaltung unterstützen. Die Reihe umfasst derzeit vier Ausgaben unter anderem zu den Themen Low Code, generative Künstliche Intelligenz und Digitale Souveränität. mehr...






















