HamburgMillionen für Modernisierung
Die Hamburger Finanzbehörde hat ihren jährlichen Bericht über die Verwendung der Mittel des Fonds zur Effizienzsteigerung – des so genannten Effi-Fonds – vorgelegt. Demnach wurden im Jahr 2022 zahlreiche Projekte zur Modernisierung der Hamburger Behörden und Ämter mit rund drei Millionen Euro unterstützt. Seit mehr als 20 Jahren fördert die Finanzbehörde laut eigenen Angaben mit dem Effi-Fonds unterschiedliche Modernisierungsvorhaben in der Hamburger Verwaltung. Für das laufende Jahr seien bereits weitere 7,5 Millionen Euro gebunden.
Ein zentrales, aus dem Fonds finanziertes Projekt ist die Ideen.Werk.Stadt – ein dienststellenübergreifender Experimentierraum für innovatives, vernetztes Arbeiten, der für die gesamte Belegschaft zugänglich ist. Das Projekt hat zum Ziel, behördenübergreifende Synergien in Bezug auf die Innovations- und Entwicklungskompetenzen der Dienststellen zu schaffen, aufzudecken und für die gesamte Stadt nutzbar zu machen. Das seit 2021 laufende Projekt soll nun mit einer neuen Ausrichtung verlängert und verstärkt werden, erklärte Finanzsenator Andreas Dressel.
In den Bezirken ansetzen
Auch die Verwaltungsmodernisierung in den Hamburger Bezirksämtern werde durch den Effi-Fonds unterstützt. Von der bezirklichen Digitalstrategie profitiere die gesamte Stadt, sagte Bezirkssenatorin Katharina Fegebank. Ein Paradebeispiel sei etwa der neu aufgestellte Hamburg Service, mit dem bei immer mehr digitalen Dienstleistungsangeboten ein zuverlässiger Service garantiert werden könne.
Für die digitale Transformation der Ämter seien auch interne Prozesse zu optimieren und damit einhergehend ein Kulturwandel hin zu einer modernen Verwaltung zu gestalten, heißt es vonseiten der Hamburger Finanzbehörde. Bei sieben Bezirken mit ähnlichen Aufgaben und Strukturen sei ein übergreifendes Konzept für das Prozess-Management sinnvoll. Daher liegt der Fokus der aus dem Effi-Fonds finanzierten Maßnahmen auf einem nachhaltigen, ganzheitlichen und überbezirklichen Geschäftsprozess-Management (GPM) sowie auf einem überbezirklichen Veränderungsmanagement. So soll etwa internes Wissen zur Begleitung von Prozessveränderungen aufgebaut werden, zudem soll der Wissenstransfer durch ein überbezirkliches Kommunikationskonzept gestärkt werden.
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