Donnerstag, 19. Februar 2026

BochumDigitalPakt Schule erfolgreich ausgeschöpft

[02.12.2024] In Bochum wurden die Projekte des DigitalPakts Schule erfolgreich abgeschlossen. Die Stadt konnte die bereitgestellten Fördermittel vollständig investieren und die Bildungseinrichtungen einheitlich mit moderner IT-Infrastruktur ausstatten.
In einem Schrank untergebrachte Netzwerktechnik.

Der DigitalPakt Schule brachte unter anderem moderne Netzwerktechnik in die Bochumer Schulen.

(Bildquelle: Stadt Bochum)

Bochum hat die Projekte des DigitalPakts Schule erfolgreich umgesetzt. Wie die nordrhein-westfälische Stadt berichtet, hat der Medienbereich des Schulverwaltungsamtes in diesem Rahmen die IT-Infrastruktur von 80 Schulen an 93 Standorten modernisiert. Die Investitionen konzentrierten sich auf die passive Netzwerktechnik, das Aktivnetz und die Präsentationstechnik. Alle Schulgebäude wurden nach Angaben der Stadt mit einer modernen Verkabelung ausgestattet, die eine zuverlässige Netzwerkanbindung gewährleisten soll. Außerdem wurde ein flächendeckendes WLAN eingerichtet, das Schülern und Lehrern den drahtlosen Zugriff auf digitale Ressourcen ermöglicht. Um den Unterricht interaktiver und anschaulicher gestalten zu können, wurden die Bildungseinrichtungen mit Multi-Touch-Displays oder Beamern ausgestattet.

Insgesamt habe die Stadt binnen zwei Jahren 431 Kilometer Kupferkabel, 10 Kilometer Lichtwellenkabel und etwa 30 Kilometer Stromkabel verlegt. Hinzu kamen knapp 5.300 Datendosen, 4.600 Doppelsteckdosen sowie knapp 15 Kilometer Kabelkanäle. Für die WLAN-Ausleuchtung wurden insgesamt 89 Router, 664 Switches und 2.332 Access Points in den Schulen installiert. Des Weiteren zogen 2.308 Tafelsysteme und Beamer in die Klassenräume ein.

Da Bochum die Maßnahmen innerhalb des vom Land vorgegebenen Förderzeitraums abgeschlossen hat, konnten die zur Verfügung gestellten Fördermittel vollständig investiert werden. „Das Ziel einer einheitlichen Ausstattung aller Bochumer Schulen in städtischer Trägerschaft mit einer modernen IT-Infrastruktur ist damit erreicht“, bestätigt Schuldezernent Dietmar Dieckmann. „Mit vereinten Kräften und viel Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir dieses große Projekt innerhalb des vorgegebenen Förderzeitraums stemmen können.“





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