Sonntag, 20. September 2026

GelsenkirchenURBAN.KI ist Innovator des Jahres

[21.07.2025] Die von der Stadt Gelsenkirchen ins Leben gerufene Initiative URBAN.KI ist von der DDW („Die Deutsche Wirtschaft“) als Top Innovator des Jahres 2025 gewürdigt worden. Die Jury lobte, das Projekt leiste einen relevanten Beitrag zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur.
URBAN.KI Coverbild

Projekt URBAN.KI will laut der Jury von Top Innovator einen relevanten Beitrag zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur leisten.

(Bildquelle: IOY Innovator of the Year GmbH)

Als Anerkennung für die bundesweite und praxisnahe Entwicklung von KI-Anwendungen zur Lösung kommunaler Herausforderungen hat die Initiative URBAN.KI jetzt von der DDW („Die Deutsche Wirtschaft“) die Auszeichnung „Top Innovator des Jahres 2025“ erhalten. 

In der Begründung der Jury heißt es: „Die große Nachfrage belegt die hohe Aktualität der Ziele von URBAN.KI und macht deutlich, dass dieses Projekt einen relevanten Beitrag zur Modernisierung der kommunalen Infrastruktur leisten will. Ein wichtiger Synergieeffekt besteht darin, dass die Entwicklung von KI-Lösungen als Impulsgeber für die Digitalisierung in Städten und Gemeinden bundesweit wirkt, da die gefundenen Prototypen allen 11.000 deutschen Kommunen Open Source zur Verfügung gestellt werden.“

Im Rahmen von URBAN.KI werden aktuell in sechs zentralen Innovationsfeldern, darunter Stadt- und Mobilitätsplanung, Digitalisierung von Verwaltungsprozessen, Klimaschutz, Energieeffizienz und Bevölkerungsschutz, konkrete Prototypen für Kommunen entwickelt. Ziel ist es, Stadtentwicklungsprozesse mittels KI zu optimieren. URBAN.KI übernimmt dabei die technische Umsetzung, während die Kommunen ihre fachliche Expertise einbringen.

„Die Auszeichnung ist ein großer Ansporn und hilft uns, URBAN.KI noch sichtbarer zu machen. Denn wir erforschen und entwickeln konkrete KI-Lösungen, die dann allen Kommunen in Deutschland zugutekommen werden“, kommentiert Professorin Julia Frohne von der Westfälischen Hochschule, Mitglied im Leitungsgremium von URBAN.KI und zuständig für die Themen Kommunikation und Akzeptanz von KI-Lösungen.

Große Freude herrscht auch bei der Stadt Gelsenkirchen, die das Projekt ins Leben gerufen hat. „Das ist eine große Bestätigung für unser gemeinsames Engagement. Sie zeigt, dass wir mit URBAN.KI ein zukunftsweisendes Projekt für die digitale Transformation in Städten und Gemeinden geschaffen haben, dass den Nerv getroffen hat“, betont Manfred vom Sondern, Beiratsmitglied bei URBAN.KI und CIO der Stadt Gelsenkirchen. 

Das Projekt URBAN.KI wird vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen im Rahmen des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“gefördert. Zu den Projektpartnern der Stadt Gelsenkirchen zählen die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Fraunhofer-Institute FOKUS und IAIS sowie das Unternehmen Prosoz Herten.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz

Smart Country Convention: KI für den Verwaltungsalltag

[18.09.2026] Wie sich Verwaltungswissen mithilfe Künstlicher Intelligenz erschließen und für die tägliche Arbeit nutzen lässt, zeigt IntraFind auf der Smart Country Convention. Im Mittelpunkt stehen bereits realisierte KI-Projekte sowie der schrittweise Ausbau von der intelligenten Suche bis hin zu KI-Agenten. mehr...

Hände tippen auf einer Tastatur, darum herum fliegen gezeichnete Briefumschläge als Symbol für E-Mail-POsteingang

Hamburg: KI leitet E-Mails weiter

[17.09.2026] Hamburg setzt Künstliche Intelligenz ein, um eingehende E-Mails automatisch den zuständigen Stellen zuzuordnen. Die Lösung MailFWD ist bereits in sechs Fachbereichen im Einsatz und soll bis Ende 2026 mindestens 18 zentrale Postfächer unterstützen. mehr...

Axians Infoma: Online-Test zu KI-Reifegrad

[16.09.2026] Wo steht die eigene Verwaltung beim Einsatz Künstlicher Intelligenz? Ein neuer Online-Test von Axians Infoma soll Kommunen und Behörden eine erste Standortbestimmung ermöglichen und Ansatzpunkte für weitere Schritte aufzeigen. mehr...

Eine Person tippt auf einem Laptop, darüber schweben Sprechblasen und AI-Zeichen.

Akademie der Deutschen Medien: Online-Konferenz zu KI in der Verwaltung

[16.09.2026] Wie lässt sich Künstliche Intelligenz sinnvoll und rechtssicher in der Behördenkommunikation einsetzen? Mit dieser Frage beschäftigt sich im November eine kostenfreie Online-Konferenz der Akademie der Deutschen Medien. Auch die Stadt München berichtet aus der Praxis. mehr...

Landrat Ralf Schwarzkopf (links) und Andreas Lüsebrink, Fachdienstleiter Digitalisierung und IT (rechts), stellen die Einführung der KI-Telefonassistentin "Emka" beim Märkischen Kreis vor.

Märkischer Kreis: KI-Assistentin geht ans Telefon

[15.09.2026] Der Märkische Kreis erweitert sein digitales Serviceangebot. Außerhalb der regulären Dienstzeiten beantwortet jetzt die KI-Telefonassistentin Emka Fragen von Bürgerinnen und Bürgern. Sie ist rund um die Uhr erreichbar und beherrscht mehr als 30 Sprachen. mehr...

bericht

Künstliche Intelligenz: Die Grenzen der Assistenzen

[14.09.2026] In der Debatte über KI in der Verwaltung steht meist die Frage im Mittelpunkt, was Maschinen können. Die aus rechtsstaatlicher Sicht viel wichtigere Frage lautet jedoch, was sie nicht dürfen. Diese Frage hat das Verwaltungsverfahrensgesetz längst beantwortet. mehr...

NEGZ-Herbsttagung: Impulse für die Verwaltungsdigitalisierung

[10.09.2026] Bei der Herbsttagung des NEGZ haben Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft aktuelle Fragen der Verwaltungsdigitalisierung diskutiert. Im Mittelpunkt standen unter anderem EUDI-Wallet, Open Source, Künstliche Intelligenz und digitale Souveränität. mehr...

Advertorial: In 48 Stunden gestartet. In einem Quartal flächendeckend im Einsatz

[07.09.2026] Wie die Gemeinde Herzebrock-Clarholz ihre gesamte Verwaltung mit Ayunis Core KI-fit gemacht hat – und was andere Kommunen daraus lernen können. mehr...

Junge Frau mit gestresstem Gesichtsausdruck vor einem Rechner

Studie: Wie hoch ist der digitale Stress?

[03.09.2026] Eine bundesweite Studie zur digitalen Transformation in kommunalen Verwaltungen, welche die Stadt Osnabrück und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) durchführen, nimmt insbesondere die Perspektive der Beschäftigten in den Blick und untersucht den Status quo des digitalen Stresses. Für die anonyme Onlinebefragung werden noch Teilnehmer gesucht. mehr...

Logo Tom Hamme

Hamm: Tom Hamme hilft weiter

[03.09.2026] Er ist rund um die Uhr erreichbar und spricht mehr als 100 Sprachen: Der KI-gestützte Chatbot Tom Hamme hilft ab sofort schnell und einfach mit Infos zu Leistungen und Angeboten der Stadt Hamm weiter. mehr...

Genesys: Neues Fördermitglied bei GovTech Deutschland

[01.09.2026] Das KI-Unternehmen Genesys ist dem Bündnis GovTech Deutschland beigetreten, das Verwaltungen auf allen Ebenen mit innovativen Technologieunternehmen und Forschungseinrichtungen vernetzt. Genesys will dazu beitragen, mit KI-gestützter Kommunikation und durchgängigen Service-Customer-Journeys öffentliche Institutionen zukunftsfähig zu machen. mehr...

Überschwemmtes Gebiet, im Vordergrund eine Wasserfläche, hinten Bäume und Verkehrszeichen

Bayern: Hochwasserschutz mit KI

[27.08.2026] Bayern fördert den Ausbau eines KI-gestützten Frühwarnsystems von 28 Kommunen mit weiteren knapp 1,6 Millionen Euro. Mehr als 150 Messstationen und ein Digitaler Zwilling sollen Risiken durch Hochwasser, Starkregen und Trockenheit frühzeitig erkennen helfen. mehr...

Nordrhein-Westfalen: Test des KI-Assistenten NRW.Genius

[26.08.2026] Drei Pilotkommunen in Nordrhein-Westfalen erproben die KI-Verwaltungsassistenz NRW.Genius. Die Anwendung soll Beschäftigte beispielsweise der Stadt Essen unter anderem beim Auswerten, Durchsuchen und Erstellen von Texten unterstützen. mehr...

Dr. Benjamin von Ardenne
interview

Interview: Mit Agenten Zeit sparen

[24.08.2026] lector.ai bietet eine Plattform zur automatisierten Verarbeitung von Behördenpost. Über das Pilotprojekt im Neckar-Odenwald-Kreis und die Teilnahme am Agentic AI Hub des Bundesdigitalministeriums sprach Kommune21 mit Unternehmensgründer Benjamin von Ardenne. mehr...

Dinslaken: Digitales Serviceangebot erweitert

[21.08.2026] Die Stadt Dinslaken erweitert ihr digitales Serviceangebot um neue Online-Dienste im Bürgerbüro und in der Ausländerbehörde. Erstmals prüft dabei auch eine KI hochgeladene Unterlagen, während eine Dokumentenbox die Abholung von Aufenthaltstiteln vereinfacht. mehr...