OpenR@thausMedienbrüche reduzieren per Modul

Das Serviceportal OpenR@thaus wurde durch ein weiteres Modul ergänzt.
(Bildquelle: oatawa/Fotolia.com)
Die ideale digitale Verwaltung zeichnet sich durch nahtlose Prozesse aus – vom Antrag der Bürger bis zur abschließenden Bearbeitung im Fachverfahren. Das Serviceportal OpenR@thaus des Herstellers ITEBO wurde um ein Modul erweitert, das die Möglichkeit bietet, genau diese Brücke effizient und medienbruchfrei zu schlagen. Das Modul OR-FIT-Connect-Senden erlaubt laut Hersteller die automatisierte Übergabe von Anträgen aus OpenR@thaus an FIT-Connect. Damit können angeschlossene Fachverfahren die Daten direkt übernehmen und weiterverarbeiten. Unterstützt werden JSON- und XML-Formate – derzeit unter anderem bei NAVO- und Form-Solutions-Anträgen. Ein besonderer Vorteil: Es kann auch ein paralleler Zustellweg realisiert werden, sodass der Antrag sowohl im Portal als auch im Fachverfahren vorliegt.
Die Vorteile für Kommunen seien vielfältig: So ist bei den dann medienbruchfreien Prozessen keine manuelle Zwischenerfassung mehr notwendig. Darüber hinaus können Anträge auf Wunsch auch mit dem OR-DMS synchronisiert werden. Das Modul gewährleistet hohe Flexibilität, da es nicht auf ein einzelnes Antragssystem beschränkt ist und sich perspektivisch weiter ausbauen lässt. Zudem soll laut ITEBO künftig auch eine bidirektionale Kommunikation mit Fachverfahren denkbar sein.
Die technische Umsetzung übernimmt ITEBO. Von der Verwaltung muss lediglich festgelegt werden, für welche Dienstleistungen die Funktionalität aktiviert werden soll – die restliche Abstimmung erfolgt individuell. Damit ist die Einführung nach Angaben von ITEBO mit geringem Aufwand seitens der Verwaltung möglich. Es gibt bereits zahlreiche Fachverfahren, die FIT-Connect produktiv nutzen. Dazu gehören bislang ALVA 9, ISGA, OctoWareTN, EFAST Behörden-Client, FuxMedia Kita-System, eWoG, nds-Wohngeld/OZG-Konnektor, KDN.sozial, LÄMMkom LISSA, verschiedene Lösungen von Prosoz Herten sowie Äskulab und Komvor.
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