Donnerstag, 22. Januar 2026

HeidelbergKI protokolliert Sitzungen

[23.10.2025] Sitzungen nachzubereiten kann Verwaltungen viele Stunden an Arbeitszeit kosten. Anders in Heidelberg: Die Stadt nutzt eine KI-basierte Software zur automatischen Protokollierung. Die sechsmonatige Testphase wurde jetzt erfolgreich abgeschlossen.
Zu sehen sind 3 Personen die im Großen Sitzungsaal sitzen und einen Laptop präsentieren.

Freuen sich über die erfolgreiche Einführung der Protokollierung mithilfe von Künstlicher Intelligenz:

v.l.: Sascha Verhoeven, Team Innovation im Referat des Oberbürgermeisters der Stadt Heidelberg; Stefan Lenz, Leiter der Sitzungsdienste; Michelle Eisel, Sachgebietsleiterin bei den Sitzungsdiensten.

(Bildquelle: Stadt Heidelberg)

Die Stadt Heidelberg hat in den vergangenen sechs Monaten erfolgreich eine digitale Lösung erprobt, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) automatisch Sitzungsprotokolle erstellt. Die Software SpeechMind des gleichnamigen Anbieters erkennt gesprochene Inhalte, strukturiert sie sinnvoll und stellt die wichtigsten Ergebnisse schnell zur Verfügung. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für eine bessere Dokumentation. Konkret bedeutet das: Dauerte die Protokoll-Erstellung für Fachausschüsse oder den Gemeinderat in Heidelberg früher oft mehr als 20 Stunden, sind es heute nur noch zwei Stunden. Die KI-Lösung ist zudem vollständig in die bestehende Videokonferenz-Infrastruktur der Stadt Heidelberg integriert. So sind die Protokolle nicht nur schneller verfügbar, sondern auch vollständiger und qualitativ hochwertiger.

Wie die Stadtverwaltung weiter mitteilt, wurde SpeechMind gemeinsam mit dem Team Innovation im Referat des Oberbürgermeisters zunächst in kleineren Meetings getestet, bevor die Nutzung auf den Gemeinderat und die Fachausschüsse ausgeweitet wurde.

„Mit dem Einsatz der KI-Software können wir unsere Mitarbeitenden deutlich entlasten“,  kommentiert Stefan Lenz, Leiter der Sitzungsdienste in der Stadt Heidelberg. „Die automatisierte Protokollierung spart bis zu 80 Prozent der Zeit und ermöglicht es, dass sich unsere Beschäftigten wieder stärker auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können. Natürlich sind sie bei der Protokollierung weiterhin gefragt – denn die KI liefert Vorschläge, die kritisch geprüft und mit fachlichem Urteilsvermögen gelesen und gegebenenfalls angepasst werden müssen.“





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