Sonntag, 30. August 2026

OldenburgMit neuem Amt in die digitale Zukunft

[27.11.2025] Alle Aufgaben rund um digitale Verwaltungsprozesse und die IT-Infrastruktur bündelt die Stadt Oldenburg ab Anfang kommenden Jahres in einem eigenen Amt für digitale Transformation. Das soll Abstimmungsaufwände reduzieren, Prozesse beschleunigen und dauerhaft zu innovativen, bürgernahen Angeboten beitragen.
Oldenburger Rathaus und Degodehaus

Oldenburg schafft eigenes Amt für digitale Transformation.

(Bildquelle: Stadt Oldenburg)

Die Stadt Oldenburg verankert die Digitalisierung ihrer Verwaltung künftig in einem eigenen Amt: Zum 1. Januar 2026 wird das Amt für digitale Transformation seine Arbeit aufnehmen. Es bündelt nach Angaben der Stadtverwaltung Oldenburg alle wesentlichen Aufgaben rund um digitale Verwaltungsprozesse und IT-Infrastruktur, die bislang in unterschiedlichen Organisationseinheiten bearbeitet wurden. Hintergrund seien die stetig wachsende Bedeutung der Digitalisierung sowie der Bedarf nach klaren Verantwortlichkeiten und einer eng abgestimmten Steuerung innerhalb der Verwaltung und im Austausch mit Land und Bund.

„Wir erleben, dass sich Anforderungen, Technologien und Sicherheitsfragen rasant verändern. Mit dem neuen Amt schaffen wir die Strukturen, um schneller, agiler und deutlich koordinierter auf diese Entwicklungen reagieren zu können“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. „Damit stärken wir nicht nur unsere digitale Leistungsfähigkeit, sondern machen die Verwaltung moderner, bürgerfreundlicher und zukunftsfest.“

Neu eingeführt werden in Oldenburg zudem Digitalisierungslotsinnen und -lotsen, die einzelne Dezernate gezielt begleiten und beim digitalen Wandel unterstützen.

Weniger Reibungsverluste

Bislang waren die Digitalisierungsaufgaben in Oldenburg in verschiedenen Ämtern, Stabsstellen und projektartigen Strukturen angesiedelt. Diese Aufteilung führte laut der Stadt zu hohen Koordinierungsaufwänden und erschwerte eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Die bisherigen Projektstrukturen würden daher nun in eine dauerhafte, strategisch ausgerichtete Organisation überführt.

Das neue Amt umfasse zwei Fachdienste: den Fachdienst Digitales (bislang Stabsstelle Digitalisierung und Nachhaltigkeit) und den Fachdienst IT-Service (bisher Fachdienst Informations- und Kommunikationstechnik). Während der Fachdienst Digitales unter anderem die strategische Steuerung, Prozessoptimierung, Forschung und Entwicklung, Themen rund ums Onlinezugangsgesetz, den Einsatz der E-Akte sowie das zentrale Datenmanagement verantworte, biete der IT-Service die technische Basis und stelle eine zuverlässige IT-Infrastruktur für Stadtverwaltung und Schulen sicher. Dies umfasse auch zentrale Zukunftsthemen wie IT-Sicherheit und Systemarchitekturen.

Wie die Stadt Oldenburg weiter mitteilt, ermöglicht die enge organisatorische Verzahnung künftig eine durchgängige Wertschöpfungskette: von Analyse und Konzept über Pilotierung bis hin zur breitflächigen Umsetzung. Das reduziere Abstimmungsaufwände, beschleunige Prozesse und schaffe moderne, leistungsfähige digitale Lösungen für Verwaltung und Bürgerschaft.



Stichwörter: Politik, Oldenburg


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