VitakoImpulse für die Digitalisierung

Vitako-Mitglieder diskutierten mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung über zentrale Zukunftsthemen.
v.l.: Matthias Drexelius, Geschäftsführer ekom21, Mitglied des Vitako-Vorstands; Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender Dataport, Mitglied des Vitako-Vorstands; Sören Kuhn, Geschäftsführer GKD Recklinghausen, Vorstandsvorsitzender Vitako; Anke Pörksen, Digitalisierungsstaatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung; Martin Schallbruch, CEO govdigital; William Schmitt; Vorstandsvorsitzender Komm.ONE, stellvertretender Vorstand Vitako; Lars Hoppmann, Geschäftsführender Vorstand Vitako
(Bildquelle: Sebastian Kiener für Vitako e.V. )
Vitako-Mitglieder diskutierten mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung über zentrale Zukunftsthemen.
v.l.: Matthias Drexelius, Geschäftsführer ekom21, Mitglied des Vitako-Vorstands; Dr. Johann Bizer, Vorstandsvorsitzender Dataport, Mitglied des Vitako-Vorstands; Sören Kuhn, Geschäftsführer GKD Recklinghausen, Vorstandsvorsitzender Vitako; Anke Pörksen, Digitalisierungsstaatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Inneres, Sport und Digitalisierung; Martin Schallbruch, CEO govdigital; William Schmitt; Vorstandsvorsitzender Komm.ONE, stellvertretender Vorstand Vitako; Lars Hoppmann, Geschäftsführender Vorstand Vitako
(Bildquelle: Sebastian Kiener für Vitako e.V. )
Wichtige Impulse für die Verwaltungsdigitalisierung und die kommunale IT-Zusammenarbeit gab Vitako, die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, auf ihrer Mitgliederversammlung am 23. und 24. April 2026 in Göttingen. Im Zentrum standen zentrale Zukunftsthemen wie der Deutschland-Stack, die interföderale Marktentwicklung, das Rollenverständnis kommunaler IT-Dienstleister sowie die Stärkung der digitalen Souveränität. Neben den Berichten von Vorstand und Geschäftsstelle sowie richtungsweisenden Beschlüssen wurden zwei neue Mitglieder aufgenommen: das Unternehmen Telecomputer sowie der kommunit IT-Zweckverband Schleswig-Holstein.
Wie Vitako weiter mitteilt, ging es im Rahmen der Veranstaltung auch um ganz konkrete Umsetzungsfragen. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter von Vitako, govdigital und dem Land Niedersachsen – darunter Lars Hoppmann (geschäftsführender Vorstand Vitako), Anke Pörksen (Digitalisierungsstaatssekretärin Niedersachsen), Johann Bizer (Vorstandsvorsitzender Dataport, Mitglied im Vorstand von Vitako) sowie Martin Schallbruch (Vorstandsvorsitzender govdigital) – diskutierten den aktuellen Stand und unterschiedliche Perspektiven auf die Weiterentwicklung der föderalen Zusammenarbeit.
Digitalisierungsstaatssekretärin Anke Pörksen betonte die Perspektive des Landes Niedersachsen auf zentrale Vorhaben wie den Deutschland-Stack: „Die Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen wird sich von nun an klar am Deutschland-Stack ausrichten. Wir begrüßen es sehr, dass sich nun auf Initiative des Bundes alle staatlichen Ebenen auf ein gemeinsames Portfolio und verbindliche Standards einigen. Das wird die Arbeit der kommunalen IT-Dienstleister verändern und eine stärkere Zusammenarbeit der Mitglieder der Vitako erfordern.“
Einen weiteren Akzent setzte laut Vitako der Vortrag von Laura Dornheim, Leiterin des IT-Referats der bayerischen Landeshauptstadt München, über den in Zusammenarbeit mit der TU München entwickelten Score für Digitale Souveränität (SDS). Die Methodik bewertet Herstellerabhängigkeiten, Wechselmöglichkeiten und den Einsatz von Open Source, um Abhängigkeiten zu reduzieren und die IT-Souveränität zu stärken (wir berichteten).
Lars Hoppmann, geschäftsführender Vorstand von Vitako, fasst zusammen: „Die Verwaltungsdigitalisierung braucht jetzt den gemeinsamen Schub: Die kommunalen IT-Dienstleister bündeln ihre Kräfte, setzen skalierbare Lösungen um und sichern als Netzwerker die Stabilität im föderalen System. Erfolg gibt es nur im Schulterschluss – von Bund, Ländern und Kommunen.“
Hessen: Digitale Basis für finanzschwache Kommunen
[22.07.2026] Mit einem neuen Förderprogramm unterstützt Hessen insbesondere finanzschwächere Kommunen bei der Einführung grundlegender Technologien für die Verwaltungsdigitalisierung. Damit soll die digitale Transformation auch in Kommunen mit engen finanziellen Spielräumen vorankommen. mehr...
Digitalisierung: Taskforce eingerichtet
[16.07.2026] Niedersachsen versteht die Digitalisierung als ebenenübergreifende Aufgabe. Mit Rahmenwerk, strategischer Steuerung und operativer Unterstützung, gebündelt mit Standardisierung und konsequenter Kooperation, sind Land und Kommunen auf einem guten Weg. mehr...
Baden-Württemberg: Komm.ONE fordert neue Dynamik
[06.07.2026] Die Verwaltungsdigitalisierung in Baden-Württemberg soll deutlich an Tempo gewinnen. Im Mittelpunkt stehen eine engere Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen, verlässliche Finanzierungsmodelle sowie eine stärkere Rolle des kommunalen IT-Dienstleisters bei der Umsetzung zentraler Digitalisierungsprojekte. Auch eine langfristige Annäherung an die Landes-IT BITBW schließen die Verantwortlichen nicht aus. mehr...
Sachsen: Mittel für kommunale Digitalisierung
[06.07.2026] Sachsen plant im Doppelhaushalt 2027/2028 weitere Mittel für die Verwaltungsdigitalisierung ein. Neben dem Sächsischen Verwaltungsnetz und zentralen Landesportalen sollen auch Kommunen bei digitalen Diensten und internen Verfahren unterstützt werden. mehr...
Vitako: Der moderne Staat fängt in den Kommunen an
[02.07.2026] Die Staatsmodernisierung entscheidet sich nicht im Konzept, sondern in der kommunalen Umsetzung. Beim Politischen Abend von Vitako diskutierten Bundestagsabgeordnete und Fachleute, wie kommunale IT-Dienstleister, gemeinsame Standards und klare Governance die Verwaltungsdigitalisierung voranbringen können. mehr...
Deutscher Landkreistag: Landkreise als Innovationsräume
[25.06.2026] Digitale Modernisierung muss in der kommunalen Praxis ankommen: Der Deutsche Landkreistag dringt im Austausch mit Bundesdigitalminister Karsten Wildberger darauf, Landkreise bei zentralen Vorhaben der Staatsmodernisierung frühzeitig einzubinden. mehr...
Hamburg: Gemeinsam mehr erreichen
[24.06.2026] Seit Ende vergangenen Jahres ist Annika Busse neue Hamburg-CIO. Im Interview spricht sie über Mitarbeitermotivation, Ziele für Hamburgerinnen und Hamburger sowie die Verwaltung und darüber, woran sie am Ende ihrer Amtszeit gemessen werden möchte. mehr...
BMDS/Bayern: Kooperation zur flächendeckenden Digitalisierung
[23.06.2026] Im Rahmen einer Pilotkooperation wollen das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) und das Bayerische Staatsministerium für Digitales (StMD) bis Ende dieses Jahres in allen bayerischen Kommunen zentrale digitale Verwaltungsleistungen bereitstellen. Die Rolle des Generalunternehmers auf Ebene des Landes übernimmt die AKDB. mehr...
Thüringen: Wichtige Online-Dienste für alle Kommunen
[11.06.2026] Thüringen und der Bund wollen fünf Verwaltungsleistungen bis Ende März 2027 landesweit digital verfügbar machen. govdigital und KIV Thüringen sollen die Online-Dienste in den Thüringer Kommunen bis zur vollständigen Betriebsfähigkeit integrieren. mehr...
Niedersachsen: Im Maschinenraum der Verwaltungsdigitalisierung
[28.05.2026] Seit April unterstützt eine Taskforce niedersächsische Kommunen dabei, wichtige Verwaltungsleistungen online anzubinden. Die Beteiligten arbeiten eng zusammen, um technische, organisatorische und finanzielle Hürden für den Einsatz der Online-Dienste aus dem Weg zu räumen – mit Erfolg. mehr...
re:publica26: Vom Ankündigen zum Liefern
[21.05.2026] Auf der Digitalkonferenz re:publica26 zieht Bundesdigitalminister Karsten Wildberger eine Jahresbilanz und spricht sich resolut für mehr digitale Souveränität und Open Source aus. mehr...
Komm.ONE: Landesregierung strebt engere Zusammenarbeit an
[18.05.2026] Die neue Landesregierung in Baden-Württemberg will Landes-IT und kommunale IT künftig enger zusammenführen und ein gemeinsames Rechenzentrum aufbauen. Komm.ONE unterstützt die Pläne und sieht darin eine wichtige Grundlage für die weitere Digitalisierung der Verwaltung. mehr...
Ein Jahr BMDS: Gute Ansätze – zu wenig Verbindlichkeit
[07.05.2026] Ein Jahr nach dem Start des Digitalministeriums ziehen weitere Branchenverbände Bilanz. Die Open Source Business Alliance fordert mehr Verbindlichkeit bei Open Source und digitaler Souveränität, der BREKO verlässliche Rahmenbedingungen für den Glasfaserausbau. mehr...
DStGB: Umsteuern zur rein digitalen Verwaltung
[30.04.2026] Wie digitale Lösungen, Automatisierung und Künstliche Intelligenz zur Modernisierung des Staates beitragen und so für die dringend nötige Entlastung der Kommunen sorgen können, diskutierte der Ausschuss für Digitalisierung des Deutschen Städte- und Gemeindebunds auf seiner Frühjahrstagung. mehr...

















