Ko-Pionier-Preis 2026Nachnutzen statt neu erfinden

Der Ko-Pionier-Preis honoriert nicht die Erfinder, sondern die Nachnutzung innovativer Lösungen durch Verwaltungseinheiten.
(Bildquelle: projecttogether/FITKO)
Kommunen stehen unter wachsendem Druck, komplexe Herausforderungen zu bewältigen. Gleichzeitig entstehen vielerorts Lösungen, die bereits funktionieren. Der Ko-Pionier-Preis würdigt Verwaltungen, die solche Lösungen erfolgreich übernehmen und anpassen. In diesem Jahr wird er zum zweiten Mal überhaupt vergeben – und zwar von der Initiative Re:Form, hinter der das Bündnis projecttogether und eine Reihe hochkarätiger Projektpartner stehen, darunter die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), die Genossenschaft govdigital sowie die drei kommunalen Spitzenverbände und weitere Organisationen. Die Schirmherrschaft der Auszeichnung hat erneut die FITKO übernommen. Bewerbungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich.
Mit dem Preis sollen Verwaltungen ausgezeichnet werden, die erfolgreiche Ansätze anderer Kommunen nachnutzen, weiterentwickeln und in ihre eigenen Strukturen übertragen. Vergeben werden Preise in vier verschiedenen Kategorien.
- Digitalisierung der Verwaltung: Übernahme und Umsetzung digitaler Lösungen zur Vereinfachung und Modernisierung von Abläufen.
- Gesellschaftlicher Zusammenhalt: Nachnutzung wirksamer Ansätze zur Stärkung des gesellschaftlichen Miteinanders.
- Offene Standards und Open Source: Einsatz und Weiterentwicklung offener, wiederverwendbarer Lösungen für mehr Transparenz und Effizienz.
- Govdigital-Sonderpreis: Auszeichnung für Verwaltungen mit besonders vielen Nachnutzungen von OZG-Leistungen.
Verliehen wird der Ko-Pionier-Preis im Rahmen des KGSt-Forums vom 16. bis 18. September 2026 in Leipzig.
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