BremenBauantrag wird digital

Bauanträge werden in Bremen nur noch in elektronischer Form angenommen.
(Bildquelle: mikkiorso/123rf.com)
In der Stadtgemeinde Bremen müssen Bauvorlagen seit 1. Juli 2026 verpflichtend über den Online-Dienst Digitale Baugenehmigung eingereicht werden. Damit entfällt die bisherige Wahlmöglichkeit zwischen elektronischer und Papierform: Analog eingereichte Anträge werden ab diesem Stichtag zurückgeschickt. Das teilt die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung mit.
Bausenatorin Özlem Ünsal kommentiert: „Wer in Bremen bauen will, soll künftig seine Energie ins Projekt stecken. Der digitale Bauantrag macht das Verfahren einfacher und moderner: ein Weg, ein Portal, keine Medienbrüche. Dass schon heute rund 80 Prozent der Hauptanträge online gestellt werden, zeigt: Wer in Bremen baut, ist längst in der digitalen Verwaltung angekommen. Diesen letzten Schritt gehen wir jetzt gemeinsam.“
Den Weg zum digitalen Baugenehmigungsverfahren hat die Senatorin für Bau, Mobilität und Stadtentwicklung laut eigenen Angaben im September 2021 eingeschlagen. Ende 2021 fiel die Entscheidung für den Online-Dienst Digitale Baugenehmigung – eine im Rahmen des EfA-Prinzips von Mecklenburg-Vorpommern entwickelte Leistung. Seit dem 1. Juni 2025 läufe der Dienst im Soft Start: Anträge konnten in dieser Phase wahlweise digital oder in Papierform eingereicht werden. Seit 1. Juli 2026 ist die elektronische Einreichung verpflichtend.
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