European Public Sector AwardBärGPT auf Platz zwei

„Kollege“ KI: In der Berliner Verwaltung hilft BärGPT. Das Projekt wurde jetzt ausgezeichnet.
(Bildquelle: sdecoret/123rf.com)
Der European Public Sector Award (EPSA) würdigt innovative Projekte öffentlicher Einrichtungen aller Verwaltungsebenen. Seit 2009 richtet das European Institute of Public Administration (EIPA) den europaweiten Wettbewerb alle zwei Jahre aus und fördert damit auch den Austausch zwischen Verwaltungen. Wie die Berliner Senatskanzlei mitteilte, erhielt sie gemeinsam mit dem CityLAB Berlin für den verwaltungsinternen KI-Assistenten BärGPT den zweiten Platz beim EPSA 2025–2026. Die Auszeichnung wurde am 24. September 2026 in der Kategorie „Delivering User-Centric Services at Subnational Level“ verliehen. Insgesamt hatten sich 134 Projekte aus 30 Ländern in drei Hauptkategorien beworben.
KI-Hilfe für Dokumente und Texte
BärGPT basiert auf Open Source und wurde von Senatskanzlei und CityLAB Berlin gemeinsam für die Berliner Landesverwaltung entwickelt. Die Anwendung kombiniert große Sprachmodelle mit geprüftem Berliner Verwaltungswissen und unterstützt Beschäftigte bei Routineaufgaben, insbesondere bei der Bearbeitung von Dokumenten, der Informationsrecherche und der Texterstellung. Seit dem Start am 25. November 2025 nutzen nach Angaben der Senatskanzlei inzwischen rund 19.000 Mitarbeitende den Assistenten. Mit der Prämierung sei unter anderem gewürdigt worden, dass die Verwaltungsdigitalisierung bei diesem Projekt konsequent aus der Perspektive der Nutzerinnen und Nutzer gedacht und umgesetzt wurde.
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