bcsdKI hilft beim Stadtmarketing

Impression von der Stadtmarketingbörse in Cottbus/Chóśebuz.
(Bildquelle: Peter Wieler)
Künstliche Intelligenz ist im Stadtmarketing angekommen. Das geht aus der bundesweiten Untersuchung „Digitale Stadtentwicklung – Smart City und KI im Stadtmarketing 2026“ der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland (bcsd) und der imakomm Akademie hervor. Demnach nutzen bereits 48,5 Prozent der befragten Organisationen KI oder automatisierte Systeme. 94,2 Prozent halten deren Einsatz für sinnvoll oder zumindest teilweise sinnvoll. Eine dokumentierte KI-Strategie haben bislang jedoch nur 21,1 Prozent. Die vollständigen Studienergebnisse sollen laut bcsd im November 2026 erscheinen.
Praxis läuft der Strategie voraus
Besonders häufig kommt KI bereits bei der Erstellung von Inhalten, Texten und Presseinformationen sowie bei Konzeption, Planung und Recherche zum Einsatz. Nach Einschätzung der bcsd befindet sich die Branche damit in einer Übergangsphase: Während viele Organisationen die Technik bereits praktisch nutzen, fehlen häufig noch Kompetenzen, strategische Vorgaben und verbindliche Regeln. „Uns ging es darum, Chancen und Grenzen einzuordnen und vor allem zu zeigen, wie KI sinnvoll, verantwortungsvoll und konkret im Arbeitsalltag eingesetzt werden kann“, sagte bcsd-Geschäftsführer Jürgen Block.
Zwischen KI-Werkzeug und Urteilskraft
Diesen Orientierungsbedarf griff die Deutsche Stadtmarketingbörse 2026 auf, zu der die bcsd vom 13. bis 15. September nach Cottbus/Chóśebuz eingeladen hatte. In Vorträgen, Praxisbeispielen und Arbeitsformaten ging es unter anderem um generative KI, Veränderungen in Medien und Kommunikation sowie um Einsatzmöglichkeiten bei Beteiligung, Markenarbeit und datenbasierter Stadtentwicklung. Zugleich befasste sich die Veranstaltung mit Vertrauen und Glaubwürdigkeit, notwendigen Kompetenzen sowie Regeln und Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisationen. Nach Angaben der bcsd stand dabei auch die Frage im Mittelpunkt, für welche Aufgaben KI einen konkreten Nutzen bietet und wo menschliche Urteilskraft unverzichtbar bleibt.
Advertorial: KI im Posteingang der Verwaltung: was sie abnimmt und wo die Grenze liegt
[12.10.2026] Wenn KI Anträge, Rechnungen und Anfragen vorsortiert, bleibt in der Verwaltung mehr Zeit für die eigentliche Fallarbeit. Wie weit die Automatisierung des Posteingangs gehen kann – und warum die letzte Entscheidung beim Menschen bleiben sollte. mehr...
Bitkom: Ja zur Behörden-KI
[08.10.2026] Eine Umfrage des Digitalverbands Bitkom zeigt wachsende Zustimmung zu KI bei Behördenanträgen. Meist soll ein Mensch an der Entscheidung beteiligt sein. Gefragt sind auch Behörden, die von sich aus aktiv werden, und mehr Tempo bei der kommunalen Digitalisierung. mehr...
Arnsberg: Bürger können Arni fragen
[07.10.2026] Bürger der Stadt Arnsberg müssen nun nicht mehr auf Öffnungszeiten achten, wenn sie eine Frage an die Stadtverwaltung haben, sondern können sich damit ab sofort an den KI-gestützten Chatbot Arni wenden. mehr...
deAI Labs: Marktstart für KI-Plattform daeo
[07.10.2026] Mit daeo bringt das deutsche KI-Start-up deAI Labs eine Plattform für Mittelstand und Verwaltung auf den Markt. Sie soll verstreute Daten für unterschiedliche KI-Anwendungen aufbereiten. Der kommunale Software-Anbieter komuna nutzt sie bereits in seinem Support. mehr...
European Public Sector Award: BärGPT auf Platz zwei
[06.10.2026] Der Berliner KI-Assistent BärGPT wurde beim European Public Sector Award für nutzerzentrierte Dienste auf regionaler und lokaler Ebene prämiert. Die Anwendung von Senatskanzlei und CityLAB Berlin hilft bei Recherche, Texterstellung und Dokumentenbearbeitung. mehr...
Komm.ONE: Beitritt zum KI-Netzwerk IPAI
[06.10.2026] Komm.ONE ist jetzt Mitglied des Innovation Park Artificial Intelligence (IPAI) in Heilbronn. Der kommunale IT-Dienstleister will dort seine Expertise in der Verwaltungsdigitalisierung einbringen und Kommunen stärker mit Fachleuten für Künstliche Intelligenz vernetzen. mehr...
Leverkusen: KI und Radar erkennen Hochwasserlagen
[30.09.2026] Die Stadt Leverkusen beteiligt sich über die Kooperation ÜVAW am Aufbau von KIRa-Berg, einem KI- und radargestützten Frühwarnsystem im Bergischen Land, das Überflutungsgefahren früher erkennt. Die Stadt könnte im Ernstfall schneller handeln und die Bevölkerung besser warnen. mehr...
Krefeld: Automatisierung mit System
[29.09.2026] Die Stadt Krefeld automatisiert ihre Verwaltungsprozesse mit RPA. Mit internem Know-how können auch kleine Automatisierungen wirtschaftlich umgesetzt werden. Striktes Controlling wertet reale Prozessdurchläufe aus und zeigt den Nutzen der Software-Roboter. mehr...
Neukirchen: Bürger-KI für das Dorf
[28.09.2026] Eine Frage an die eigene Gemeinde stellen, ohne zuerst die richtige Website suchen zu müssen: Das macht im nordfriesischen Neukirchen jetzt das Pilotprojekt kommunity360 möglich. Die Plattform bündelt lokale Informationen in einem Ortsportal und macht sie zusätzlich über eine App und einen KI-Assistenten zugänglich. Perspektivisch soll das Modell auf weitere Kommunen übertragen werden. mehr...
Vitako: Kommunale KI in die Fläche bringen
[25.09.2026] Künstliche Intelligenz (KI) hat in Kommunalverwaltungen die Pilotphase zunehmend hinter sich. Wie es gelingen kann, praxiserprobte Anwendungen breit nachnutzbar zu machen und dauerhaft in bestehende Verwaltungsprozesse zu integrieren, darüber wurde nun auf einer Vitako-Fachkonferenz in Hannover diskutiert. mehr...
Hürth: Mit Hightech dem Gestank auf der Spur
[25.09.2026] In Hürth kommt KI in einem ungewöhnlichen Use Case zum Einsatz: Um die Ursache hartnäckiger Geruchsbelästigungen zu finden, werden mehr als 800 Bürgermeldungen mit Wetterdaten verknüpft und KI-gestützt ausgewertet. Die Analyse soll den Immissionsschutzbehörden neue Anhaltspunkte liefern. mehr...
Heidelberg: Innovationen unter Realbedingungen
[23.09.2026] Mit einem umfassenden Pilotprogramm erprobt die Stadt Heidelberg seit 2025 innovative KI- und Digitalisierungsanwendungen für kommunale Herausforderungen. Ziel ist es, Innovationen schneller in die Praxis zu bringen. Die Unternehmen für die zweite Runde stehen fest. mehr...
Stuttgart: KI-Forschung kommt in die Schulen
[22.09.2026] Stuttgart und die Universität Tübingen wollen den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Bildungsbereich gemeinsam voranbringen. In einer auf drei Jahre angelegten Kooperation sollen adaptive Lernsysteme an Stuttgarter Schulen erprobt und wissenschaftlich fundierte KI-Konzepte für den Unterricht entwickelt werden. mehr...
Smart Country Convention: KI für den Verwaltungsalltag
[18.09.2026] Wie sich Verwaltungswissen mithilfe Künstlicher Intelligenz erschließen und für die tägliche Arbeit nutzen lässt, zeigt IntraFind auf der Smart Country Convention. Im Mittelpunkt stehen bereits realisierte KI-Projekte sowie der schrittweise Ausbau von der intelligenten Suche bis hin zu KI-Agenten. mehr...

















