Dienstag, 3. Februar 2026

StudieSchüler fordern mehr IT in Schulen

[16.03.2006] Eine Studie des Instituts für Bildung in der Informationsgesellschaft an der TU Berlin (IBI) zeigt Handlungsbedarf beim Einsatz neuer Medien im Bildungsbereich auf.

Schüler fordern höhere IT-Kompetenz bei Lehrern, wünschen sich mediengestützten Unterricht und nicht nur die Internet-Recherche als maximalen methodischen Anspruch. Voraussetzung ist eine technische Infrastruktur, die jedem Schüler vernetztes Lernen ermöglicht und die „digitale Lücke“ schließt. Zudem sind eine Erneuerung der Lernkultur und ein umfassendes „eEducation“-Konzept in öffentlichen Schulen dringend notwendig. Das sind die Ergebnisse der Studie „Die Stimmen der Schüler: Informations- und Kommunikationstechnologien und Lernen“, die das Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft an der Technischen Universität Berlin (IBI) im Auftrag der Firma Cisco Systems erstellt hat. Das IBI hatte unter Leitung von Professor Wilfried Hendricks an zehn Schulen (Haupt- und Gesamtschulen sowie Gymnasien) in fünf Bundesländern Schüler danach gefragt, welche Auswirkungen der Einsatz von IT, insbesondere die Nutzung des Internets, auf ihre Lernerfahrungen und -erwartungen hat, wie sie die Bedingungen und Verhältnisse des Lernens mit IT einschätzen, wie sicher sie sich im Umgang mit den neuen Medien fühlen und wie sich der Unterricht und die Betreuung durch die Lehrer durch den Einsatz neuer Medien verändert. Cisco Systems beschäftigt sich schon seit geraumer Zeit mit der Fragestellung IT in Schulen und hat mit „Vernetzte Bildung“ ein umfassendes Konzept entwickelt. Es soll dazu beitragen, dass Lernbedingungen an öffentlichen Schulen die Standards einer modernen Bildungsgesellschaft erfüllen.





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