BSIUpdate der AusweisApp
Die Unternehmen OpenLimit und Siemens IT Solutions and Services haben eine überarbeitete Version der AusweisApp zur Nutzung der eID-Funktion des neuen Personalausweises (nPA) bereitgestellt. Notwendig wurde die Überarbeitung nach dem Bekanntwerden von Schwachstellen in der Software (wir berichteten). Die neue Version wird derzeit vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) umfangreichen Tests unterzogen und werde danach zum Download zur Verfügung gestellt. Wie das BSI weiter mitteilt, werden darüber hinaus die mit dem Update-Verfahren verbundenen Prozesse eingehend geprüft. Ziel sei es, in Zukunft von Nutzern oder Diensteanbietern gemeldete Probleme mit der AusweisApp schnellstmöglich auszuwerten, um die erforderlichen Updates bereitstellen zu können. Über das nächste Problem beim nPA hat vor Kurzem das ARD-Magazin Monitor berichtet: Durch eine Änderung in der Software der Bundesdruckerei wird in der maschinenlesbaren Zone des nPA nur noch der erste von mehreren Vornamen eines Ausweisinhabers angezeigt. Dieser stimmt allerdings nicht immer mit dem Rufnamen überein. Für die Betroffenen könne das zu erheblichen Schwierigkeiten führen. Wie das Portal golem.de meldet, lehnte das Bundesministerium des Innern (BMI) eine neuerliche Überarbeitung der Software jedoch ab. Von dem Problem betroffen ist übrigens auch Bundesinnenminister de Maizière: Gemäß der Logik des nPA sollte er Flugreisen künftig besser nicht mehr auf den Namen Thomas, sondern auf den Namen Karl buchen.
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