Samstag, 17. Oktober 2026

ISPRATIT‐Grundrecht auch in der Cloud gültig

[05.06.2013] Der Frage nach der individuellen Datenhoheit im Rahmen von Cloud-Angeboten geht eine aktuelle ISPRAT-Studie nach. Ergebnis: Auch der Staat muss zur Sicherung beitragen.

Im Rahmen von Cloud-Computing-Angeboten ist unter anderem der Staat für die Sicherung der individuellen Datenhoheit zuständig. Zu diesem Ergebnis kommt die ISPRAT‐Studie „Datenhoheit in der Cloud“, durchgeführt vom Lorenz‐von‐Stein‐Institut für Verwaltungswissenschaften und vom Fraunhofer‐Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS. Entsprechende Angebote dazu müssen auf dem Markt existieren. Da der Staat die Infrastrukturen nicht selbst aufbauen kann, muss er fördernde und begleitende Maßnahmen ergreifen, um das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und das vom Bundesverfassungsgericht in seiner Entscheidung zur Online‐Durchsuchung 2008 entwickelte IT‐Grundrecht zu sichern. Nach Angaben von ISPRAT wird im Rahmen der Studie definiert, welche Kriterien Datenhoheit erfüllen muss. Zudem wird geklärt, wie diese technisch‐organisatorisch und rechtlich gesichert werden kann. Insgesamt will die Studie einen Beitrag dazu leisten, Cloud‐Angebote nutzerfreundlicher und sicherer zu gestalten. Denn die Cloud biete zahlreiche Vorteile und könne auch E‐Government-Angebote einfacher gestalten. Wer etwa Daten im Rechenzentrum eines Cloud‐Dienstleisters speichert, muss keine individuellen Speicher‐Infrastrukturen mehr vorhalten oder für Datenschutz und Datensicherung sorgen. Des Weiteren kann der Datenaustausch über die Cloud in Form von Freigabe‐ und Abruffunktionen die Kommunikation mit Behörden und Unternehmen erleichtern, so ISPRAT.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: IT-Infrastruktur
Modernes Konzept für technischen Support mit Touchscreen-Oberfläche, die verschiedene Kommunikationssymbole anzeigt, sowie einem Headset für Kundenservice-Lösungen.

Böblingen: IT-Support teilweise ausgelagert

[13.10.2026] Die Stadt Böblingen hat die Erstannahme von IT-Störungen und Anwenderanfragen an den IT-Dienstleister enthus vergeben. Damit will die Verwaltung ihre IT-Abteilung entlasten und Kosten sparen. Die Bearbeitung der Störungen und die Verantwortung für die Fachverfahren bleiben bei der Stadt. mehr...

bericht

Cloud-Infrastruktur: Souveräne Smart City

[07.10.2026] Smarter, vernetzter, bürgerfreundlicher und trotzdem digital souverän. Städte und Gemeinden müssen sich modernisieren und gleichzeitig die Herrschaft über ihre digitale Zukunft behalten. Eine standardisierte und interoperable Cloud-Architektur hilft dabei. mehr...

Grünlich ausgeleuchteter Gang in einem Rechenzentrum, Mann mit Arbeitsweste und Tablet aus Untersicht aufgenommen
bericht

RPM Technical Solutions: Rechenzentren modernisieren – bei laufendem Betrieb

[06.10.2026] Rechenzentren müssen technisch up to date sein, um Performance und Sicherheit zu gewährleisten. Sie im Live-Betrieb ohne Ausfälle umzubauen, ist anspruchsvoll. Der Rechenzentrumsspezialist RPM Technical Solutions erläutert in einem Fachbeitrag, wie worauf es dabei ankommt. mehr...

Hand mit Holzsteinchen, auf denen Icons für Aktenordner und Pfeile aufgedruckt sind

KDN sozial: Registermodernisierung einfach erklärt

[01.10.2026] Die Registermodernisierung gilt als Basis für eine effiziente und bürgerfreundliche Verwaltung. Doch was ändert sich dadurch eigentlich für die Hersteller und Anwender von Fachverfahren? Ein Informationsangebot von KDN.sozial erläutert die wichtigen Basics. mehr...

Ausschnitt eines Computer-Keyboards, bei dem die Return-Taste die Aufschrift "Open Source" trägt.

ZenDiS: openDesk-Partnerprogramm startet

[24.09.2026] Die Nachfrage nach der digital souveränen Office- und Kollaborationssuite openDesk ist hoch. Das ZenDiS, das die Lösung seit 2024 weiterentwickelt, reagiert darauf mit neuen Bezugswegen: Erstmals können neben öffentlichen IT-Dienstleistern auch privatwirtschaftliche Cloud-Anbieter und IT-Dienstleister eigene openDesk-Enterprise-Angebote aufbauen. mehr...

Das passende Vorgehensmodell zu wählen

Hessen: Land fördert Low Code für Kommunen

[17.09.2026] Der Main-Kinzig-Kreis will die Open-Source-Plattform Limbas für den Einsatz in Kommunalverwaltungen weiterentwickeln. Das Land Hessen unterstützt das Projekt OSLOCO-Hessen mit rund 1,3 Millionen Euro. Verwaltungen sollen damit eigene Anwendungen ohne spezielle Programmierkenntnisse erstellen können. mehr...

Abgedunkelter Saal mit Holzvertäfelung, Blick über Zushcauerköpfe aufs Podium, wo man eine grüße Projektion und verschiedene Flaggen sieht.

Baden-Württemberg: Kommunalregister vor dem Umbau

[05.08.2026] Kommunen müssen ihre Register fit für die Zukunft machen. Baden-Württemberg ist mit einer Kick-off-Veranstaltung zum Identitätsdatenabruf der Kommunalregister den ersten Schritt zur Umsetzung gegangen. Informationsmaterialien zur RegMo und der Veranstaltung sollen in Kürze zur Verfügung stehen. mehr...

Luftbild der Gemeinde Eichenzell
bericht

Eichenzell: Infrastruktur setzt Maßstäbe

[24.07.2026] Mit einer kommunalen Datenplattform sowie vernetzter Sensorik hat die hessische Gemeinde Eichenzell ein starkes Fundament für die digitale Daseinsvorsorge gelegt. Perspektivisch soll die Infrastruktur auch von Nachbarkommunen genutzt werden können. mehr...

Geschäftsmann hält Puzzle mit virtuellem Symbol.
bericht

IT-Dienstleister: Next Level IT

[22.07.2026] Das Programm Komm2IT arbeitet daran, Kompetenzen zu bündeln, Doppelstrukturen zu reduzieren und landesweit einheitliche, stabile Lösungen für die Kommunen zu schaffen. mehr...

Lennart_Schaer_Stephan_Brinkmann
interview

IT-Dienstleister: Kompetenzen vereinen

[22.07.2026] Stephan Brinkmann und Lennart Schaer sprechen als Leiter über das Programm Komm2IT. mehr...

drei Personen durchtrennen vor einem Gebäude ein rotes Band

regio iT: Energieeffizientes Rechenzentrum

[14.07.2026] In Aachen hat der kommunale IT-Dienstleister regio iT sein neues Rechenzentrum namens EURaix Evolution (EVO) in Betrieb genommen. Es soll Maßstäbe bei der Energieeffizienz setzen. mehr...

Darmstadt: Städtische IT ist zu alt

[13.07.2026] Die Stadt Darmstadt hatte Ende Juni mit einem massiven Ausfall ihres E-Mail-Systems zu kämpfen. Der Grund: veraltete Technik. Mittlerweile ist die Erreichbarkeit der betroffenen Ämter wiederhergestellt – und die städtische IT soll nun mit Nachdruck modernisiert werden. mehr...

Zwie Personen in einem Meetingraum, auf einem Monitor sind weitere Teilnehmer per Videokonferenz zugeschaltet

ITEBO: Sichere Telefonie mit innovaphone

[06.07.2026] Der IT-Dienstleister ITEBO stellt öffentlichen Verwaltungen in Deutschland jetzt die Lösung innovaphone Conferencing zur Verfügung. Darüber können Behörden und kommunale Einrichtungen sichere Audio- und Videokonferenzen durchführen. 
 mehr...

rescueTablet bei Feuerwehr Hanau im Einsatz
bericht

Hanau: Tablets im Einsatz

[17.06.2026] Die Feuerwehr Hanau arbeitet mit einer digitalen Einsatzunterstützung. Eine innovative Software stellt wichtige Informationen in Echtzeit auf Tablets bereit. Die Lösung wird anhand der Rückmeldungen aus der Praxis weiterentwickelt. mehr...

Frau am Schreibtisch mit Overlay aus Ordnericons und Dokumentenicons

Bayern: Grundlagen für NOOTS geschaffen

[15.06.2026] Der Freistaat Bayern hat mit drei Erprobungsprojekten wichtige Grundlagen für den künftigen behördlichen Datenaustausch über das Nationale Once-Only-Technical-System (NOOTS) geschaffen. Die Ergebnisse sollen nun als Blaupause für weitere NOOTS-Vorhaben dienen. mehr...