BerlinHandwerker parken unkompliziert
Seit November 2012 gibt es in Berlin für Handwerker und Gewerbetreibende den so genannten Handwerkerparkausweis. Unternehmen wird damit eine nutzerfreundliche und unbürokratische Möglichkeit angeboten, bei Auftragsarbeiten unkompliziert zu parken. Die Ausnahmegenehmigung erlaubt es Dienstleistern, im Rahmen einer Auftragstätigkeit das eigene Fahrzeug ohne Parkschein abzustellen. Ziel der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt ist es, mit dem Ausweis die Wirtschaft in der Stadt zu fördern. Damit Handwerker den Parkausweis nutzen können, muss ein Antrag bei der Straßenverkehrsbehörde gestellt werden.
Bei der Umsetzung des Antragsverfahrens beschränkt sich der Berliner Senat nicht nur auf den klassischen Weg zum Amt, sondern bietet auch einen Online-Assistenten zum Ausfüllen des Antrags an. Die Web-Anwendung ist in die umfassende E-Government-Strategie der Senatsverwaltung eingebunden.
Optimierte Antragstellung
Dass Antragsverfahren nicht kompliziert und arbeitsintensiv sein müssen, zeigt die Berliner E-Government Strategie. Ein innovativer Online-Assistent unterstützt die Antragsteller beim Ausfüllen des Formulars im Internet. Dieser macht den Antrag für Handwerker und Dienstleister unkompliziert und einfach. Seit Umstellung des Verfahrens wurden rund 1.200 Anträge beschieden. Der überwiegende Teil der Antragsteller hat dabei den Formular-Assistenten genutzt, um Zeit zu sparen und den Antrag korrekt auszufüllen.
Auch die öffentliche Verwaltung kann so die Effizienz im Antrags- und Fall-Management optimieren. Durch den Assistenten werden die Nutzer so geführt, dass nur vollständige und schlüssige Anträge entstehen. „Die Stadtbezirke haben sich sehr positiv über das neue Online-Formular geäußert, da die Qualität der Anträge über den Formular-Assistenten viel besser ist“, sagt Ojunsuren Ruck von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt. Damit erübrigen sich aufwändige Rückfragen und Bearbeitungsschleifen und der Antrag kann sehr viel schneller beschieden werden.
intelliForm Formular-Server
Das Verfahren basiert auf dem intelliForm Formular-Server des Unternehmens cit, den die Senatsverwaltung als zentrale Plattform für E-Government nutzt. Mit dieser Technologie lassen sich auch kleinteilige Antragsprozesse und Formulare webbasierend umsetzen. cit intelliForm bietet dafür nicht nur einen breiten Fundus an vorgefertigten Lösungsbausteinen, sondern lernt mit jedem Formular dazu. So wächst die Bausteinsammlung kontinuierlich an und neue Formularlösungen können daraus einfach zusammengeklickt werden. Damit sind selbst weniger komplexe Antragsverfahren oder Verfahren mit geringen Fallzahlen wirtschaftlich umsetzbar.
cit intelliForm bietet ein Stufenmodell für die Realisierung elektronischer Verfahren. Im Fall des Handwerkerparkausweises in Berlin erfolgt die Einreichung manuell. Dabei wird der Nutzer vom Assistenten durch den Antrag geführt, damit alle Angaben vollständig und plausibel sind. Anschließend wird der Antrag ausgedruckt, unterschrieben und mit Anlagen per Post eingereicht. Gerade diese einfache Stufe der Automatisierung bietet sich für kleinere Verfahren aufgrund des geringen technischen Integrationsaufwandes an. Es sind keinerlei Änderungen am Fachverfahren notwendig. Der Effizienzgewinn durch eine deutlich bessere Qualität der Eingangsdaten ist beachtlich.
Effizientere Verwaltung
Für Verfahren mit hohem Fall- und Datenaufkommen bietet sich eine elektronische Einreichung an. Auch hier werden die Daten mittels des Formular-Assistenten erfasst, dann jedoch in digitaler Form an das folgende Fachverfahren übermittelt. Damit werden nicht nur Laufzeiten reduziert, sondern auch eine zusätzliche Datenerfassung vermieden. Für komplexe Verfahren bietet cit zudem vollständige Lösungen im Antrags- und Fall-Management an.
In beiden Stufen ist das Ergebnis gleich: Die Verwaltung wird nutzerfreundlicher und effizienter. Das schont Mitarbeiter und Bürger gleichermaßen. „Wir bieten mit der cit intelliForm Produktfamilie effiziente und nutzerfreundliche Lösungen für die Verwaltung an. Diese Lösungen sind nicht nur für umfassende Antragsverfahren sinnvoll“, sagt cit-Geschäftsführer Thilo Schuster. „Auch die vielen kleinteiligen Antragsverfahren sind mit unserer Plattform wirtschaftlich umsetzbar. Hier bietet sich ein großes Potenzial, und gleichzeitig ist gerade mit den kleineren Verfahren der Einstieg besonders leicht.“
Brandenburg: Kommunales Recht zentral verwalten
[04.11.2026] Das Land Brandenburg führt schrittweise die Fachanwendung Infodienste Kommunales Recht ein, mit der Kommunalverwaltungen Satzungen und interne Regelungen digital erarbeiten, abstimmen und veröffentlichen können. Zunächst beteiligen sich fünf Verwaltungen. mehr...
Kfz-Zulassung: Erprobung zeigt Modernisierungspotenzial
[27.10.2026] Ein Erprobungsprojekt des IT-Planungsrats zeigt, wie sich die Kfz-Zulassung bürgerfreundlicher und effizienter gestalten lässt. Im Fokus stehen ein besserer Zugang zu digitalen Angeboten, die Bündelung von Support-Anfragen und die Digitalisierung bislang nicht online abwickelbarer Sonderfälle. Die Ergebnisse sollen in die weitere Modernisierung der Kfz-Zulassung einfließen. mehr...
Lämmerzahl: Einheitliche Plattform für die Sozialverwaltung
[27.10.2026] Die geplante Sozialstaatsreform stellt Kommunen auch bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse vor neue Herausforderungen. Der Softwareanbieter Lämmerzahl sieht in integrierten Fachverfahren einen wesentlichen Schlüssel, um gesetzliche Anforderungen effizient umzusetzen und die Sozialverwaltung langfristig zu entlasten. mehr...
G&W Software: BIM-basierte Kostenermittlung
[22.10.2026] Auf der BIM World Munich 2026 zeigt G&W Software, wie sich Mengen- und Kostenermittlungen aus digitalen Bauwerksmodellen weitgehend automatisieren lassen. Neue Funktionen der AVA-Software CaliforniaX sollen zudem den Datenaustausch zwischen Projektbeteiligten erleichtern. mehr...
Osnabrück: Basis für Finanzprozesse
[19.10.2026] Im Rahmen des Projekts RISE 4 OS stellt die Stadt Osnabrück ihre Finanzprozesse auf SAP S/4HANA Cloud Private Edition um. Neben dem Plattformwechsel stehen standardisierte Prozesse, Datenmigration und Changemanagement im Mittelpunkt. mehr...
Bremen: Vorreiter bei der digitalen Baugenehmigung
[14.10.2026] Seit Juli 2026 können Bauanträge in der Stadtgemeinde Bremen ausschließlich digital eingereicht werden. Auch die Bearbeitung und Bescheidung erfolgen vollständig elektronisch. Damit setzt Bremen bereits um, was der Bund bis 2028 als verbindlichen Regelweg etablieren will. mehr...
Stuttgart: BIM stadtweit auf Kurs bringen
[12.10.2026] Baden-Württembergs Landeshauptstadt Stuttgart baut den Einsatz von Building Information Modeling (BIM) weiter aus. Neben neuen Projekten stehen dabei gemeinsame Standards, eine bessere Datenqualität und eine stadtweite IT-Architektur für digitale Bauwerksdaten im Fokus. mehr...
Lübeck: Finanzwesen aus einer Hand
[12.10.2026] Die Hansestadt Lübeck hat sich für ein Finanzsoftware-Paket von Komm.ONE entschieden. Der IT-Dienstleister aus Baden-Württemberg übernimmt auch Betrieb und Support. Das Einführungsprojekt für die SAP-basierten Anwendungen startete am 1. Oktober 2026. mehr...
ekom21 / GovConnect: Kooperation bei Ordnungswidrigkeiten
[06.10.2026] Die kommunalen IT-Dienstleister ekom21 und GovConnect wollen bei der Digitalisierung von Ordnungswidrigkeitenverfahren enger zusammenarbeiten. Ziel ist ein gemeinsames, cloudfähiges und sicheres Produktportfolio. mehr...
Smart Country Convention: S-Public Services verbindet digitale Verwaltungsprozesse
[05.10.2026] S-Public Services zeigt auf der Smart Country Convention Lösungen, die digitale Anträge, interne Bearbeitung und Bezahlung miteinander verbinden. Im Mittelpunkt stehen die Anwendungen PublicForms und PublicFlow sowie verschiedene digitale Bezahlverfahren. mehr...
Detmold: Ohne Papier zur Baugenehmigung
[30.09.2026] Ab Anfang Oktober müssen Bauanträge bei der Stadt Detmold digital eingereicht werden. Das Bauportal.NRW und die Kommunikationsplattform ELAN Classic sollen von der Antragstellung über den Austausch bis zur Bearbeitung einen medienbruchfreien Ablauf ermöglichen. mehr...
Friedhofsverwaltung: Stimmiges Gesamtkonzept
[29.09.2026] Selbst Friedhöfe sind von der Digitalisierung betroffen. Moderne, webbasierte Software hilft Friedhofsverwaltungen, ihre Aufgaben besser zu organisieren. Zudem schafft sie für Angehörige mehr Verlässlichkeit in einem sensiblen Umfeld. mehr...
Wennigsen: Ferienbetreuung digital buchen
[21.09.2026] Die Gemeinde Wennigsen setzt für die Anmeldung zur Ganztagsbetreuung in den Herbstferien die Fachsoftware NOLIS | Schulkind ein. Nach Angaben des Anbieters lagen zwischen Bereitstellung und Produktivbetrieb lediglich zwei Wochen. mehr...
Märkischer Kreis: WiNOWiG im Echtbetrieb
[15.09.2026] Der Märkische Kreis hat die Umstellung auf die Software WiNOWiG abgeschlossen. Die Lösung für die Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten soll schrittweise das bislang eingesetzte Verfahren SC-OWi ablösen. Weitere Kreise und Kommunen sollen folgen. mehr...
Kreis Calw: Führerscheinwesen neu aufgestellt
[08.09.2026] Der Landkreis Calw hat sein Führerscheinwesen mithilfe des kommunalen IT-Dienstleisters Komm.ONE auf ein neues Fachverfahren umgestellt. Die Einführung von KM-Fahrerlaubnis ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Verkehrswesen. mehr...



















