SchwabmünchenApp statt Zettel

Kontrolle durch das Auslesen von NFC-Chips vor Ort.
(Bildquelle: EineStadt/Rudolf Langemann)
Die App EineStadt ist in vielen kleinen aber auch großen Gemeinden mittlerweile fester Bestandteil des Arbeitsablaufs: Sie digitalisiert die täglichen organisatorischen Aufgaben, vermeidet dabei unnötige Zettelwirtschaft und vereinfacht dadurch zahlreiche Prozesse. Auch die Stadt Schwabmünchen nutzt die Lösung seit einigen Jahren und weitet die Anwendung auf immer mehr Bereiche aus.
Mittlerweile punktet die App zusätzlich mit Spezialisierungen, beispielsweise im Bereich Gebäudeverwaltung. Hier werden Heizungen, Klimaanlagen, Lüftungen, Brandschutztüren, Feuermelder und viele weitere Objekte in öffentlichen Gebäuden wie Rathäuser oder Veranstaltungshallen mit NFC-Chips ausgestattet. Die EineStadt-Software hilft somit bei allen Bereichen des Objekt-Managements.
Auch Ober- und Unterflurhydranten sowie Schieber, Schächte, Pumpwerke und zahlreiche weitere Objekte rund um Wasser- und Klärwerk werden bereits erfolgreich mithilfe der App verwaltet. Schwabmünchen und dessen Nachbargemeinden haben bereits mehrere zehntausend Objekte aus dem Bereich Wasser und Abwasser bechippt.
Vorteile der App genießen
Ganz aktuell ist eine weitere Spezialisierung der Anwendung auf „nicht-bechippbare Verwaltungsobjekte“ einer Stadt. Dazu zählen etwa Straßen sowie Gehölz-, Zier-, Mähflachen und Biotope. Die Straßen und Flächen werden hier einfach als Punkte oder Flächen in eine Karte eingezeichnet und können über einfaches Antippen geöffnet werden. Auch in diesen neuen Bereichen können Bauhöfe also bereits die Vorteile der App genießen.
Angefangen mit der digitalen Baumkontrolle lassen sich mit dem System Objekte in zahlreichen weiteren Bereichen des öffentlichen Lebens verwalten. Egal, ob die Schacht- oder Hydrantenwartung, die Verwaltung von Straßenbeleuchtung, Mülleimern oder Hundetoiletten – Städte jeder Größe nutzen die App EineStadt, um sämtliche öffentliche Aufgaben digital und damit effizient zu erledigen.
Jedes kontrollrelevante Objekt wird dazu mit einem kleinen Chip ausgestattet. Berührt ein Kontrolleur diesen Chip mit seinem Tablet oder Smartphone, so öffnet die App sofort die Sachdaten des betreffenden Objekts. Im System können dann neue Eigenschaften und Befunde eingetragen, Probleme gemeldet und anstehende Aufgaben direkt vergeben und verwaltet werden. Etwaige Mängel lassen sich durch Fotos direkt vor Ort festhalten.
Das System basiert auf dem Prinzip der Near Field Communication (NFC). Wie der Name beschreibt, muss das Smartphone nur nah genug an den speziellen NFC-Chip gehalten werden, um diesen auszulesen. Seit etlichen Jahren sind schon so gut wie alle mobilen Geräte mit der passenden Funktion ausgestattet; die Chips haben sich mittlerweile etabliert und sind daher auch großflächig und kostengünstig einsetzbar. NFC-Chips zeichnen sich außerdem durch ihre Outdoor-Beständigkeit und ihre lange Lebensdauer aus. Durch spezielle Beschichtungen sind sie wasserfest; die Chips benötigen keine Batterie.
Intuitiv und einfach gestaltet
Die EineStadt-App ist intuitiv und einfach gestaltet. Komplizierte Karten oder unübersichtliche Listen werden mit dem Schritt in Richtung Digitalisierung endgültig abgeschafft. Egal ob Baum, Hydrant, Straßenlaterne oder Grabstein: Im EineStadt-System kann jedes Objekt inklusive Lage und Höhe digital erfasst und auf der integrierten, digitalen Karte später punktgenau geortet werden. Etwaige Mängel und Fehler an Objekten können vor Ort einfach per Spracheingabe oder mit einem Foto dokumentiert werden.
Anstehende Aufträge können über das System direkt vergeben werden – auch an externe Nutzer. Das Auslesen der Chips vor Ort stellt sicher, dass Mitarbeiter und Firmen auch wirklich am Objekt waren. Wird beispielsweise ein Auftrag zur Reinigung der örtlichen Schächte vergeben, lässt sich genau feststellen, ob die Reinigungsfirma bereits alle Schächte angefahren hat. Und bei Bedarf können Berichte als PDF abgespeichert oder ausgedruckt werden.
In den Gemeinden, welche die EineStadt-App nutzen, hat sich darüber hinaus das integrierte Bürgermeldesystem etabliert. Fast täglich kommen Meldungen über defekte Straßenlaternen, volle Mülleimer oder beschädigte Spielgeräte über das System an der richtigen Stelle an. Berührungsängste mit der neuen Technologie sind nach Anwenderaussagen unbegründet. Mitarbeitende aller Ebenen können den Chip ohne Probleme selbst programmieren. Das Einrichten ist mit jedem handelsüblichen Smartphone vor Ort möglich. Umständlich zu erreichende NFC-Chips können mit einem Smartphone ausgelesen werden, das an einem Teleskopstab befestigt ist.
Ein entscheidender Punkt, nicht zuletzt in Zeiten von Corona, Homeoffice und Co.: Mit EineStadt ist eine dezentrale Verwaltung von Aufgaben von überall aus möglich. Mitarbeiter können von zu Hause aus Aufträge einsehen und direkt an die betroffenen Objekte fahren, um ihre Arbeit zu erledigen.
https://www.einestadt.com
Dieser Beitrag ist in der Ausgabe Oktober 2021 von Kommune21 erschienen. Hier können Sie ein Exemplar bestellen oder die Zeitschrift abonnieren.
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