Donnerstag, 26. März 2026

Schleswig-HolsteinAufwind bei Digitalisierungsgrad

[13.12.2021] Der Digitalisierungsgrad in Schleswig-Holsteins Kommunen nimmt zu. Das zeigen die Ergebnisse des Selbsttests zur Digitalisierung, den Dataport den Kommunen seit 2019 jährlich angeboten hat. 2021 wurde die Befragung via dataport.kommunal abgewickelt. 45 Kommunen haben teilgenommen.

Der Digitalisierungsgrad in Schleswig-Holsteins Kommunen hat seit 2019 messbar zugenommen. Das zeigen die Ergebnisse des dritten Selbsttests Digitalisierung, den dataport.kommunal vom 18. bis 31. Oktober 2021 angeboten hat. 45 Kommunen nahmen laut dem IT-Dienstleister an der Befragung teil und konnten so kostenlos ihren Digitalisierungsgrad feststellen. Die Ergebnisse seien nun via Live-Stream allen Teilnehmern präsentiert und in einer Diskussionsrunde besprochen worden. Der aktuellen Testrunde nach haben 29 Prozent der Befragten eine Digitalisierungsstrategie, die sich 2021 in der Umsetzung befindet. Ein Drittel überarbeite seine Strategie gerade, um neuen Herausforderungen begegnen zu können. 22 Prozent haben noch keine Digitalisierungsstrategie, 16 Prozent der Selbsttester planen, eine solche aufzusetzen. 2019, als der Selbsttest zum ersten Mal umgesetzt wurde, sah das laut Dataport noch anders aus. Damals hatte knapp ein Drittel der Befragten (29 Prozent) keine Digitalisierungsstrategie, während 34 Prozent zum Befragungszeitpunkt planten, eine solche zu entwickeln. 15 respektive 22 Prozent der Teilnehmer hatten eine Strategie in der Umsetzung oder überarbeiteten eine solche. 73 Prozent der diesjährigen Teilnehmer haben im Haushaltsplan Mittel zur Umsetzung von nicht gesetzlich vorgeschriebenen Digitalisierungsvorhaben bereitgestellt. 2020 waren es laut Dataport noch 47 Prozent. Auch daran werde deutlich, dass sich Digitalisierungsmaßnahmen zunehmend auf kommunaler Ebene durchsetzen. Das habe wiederum Auswirkungen auf Leistungen, die Bürgerinnen und Bürger direkt betreffen, etwa die Terminbuchung für Behördenbesuche. Während 2019 mehr als die Hälfte der Befragten (59 Prozent) keine Online-Terminvergabe für Bürgerinnen und Bürger anbot, bieten 2021 49 Prozent diese Möglichkeit an.
Die Befragung zum Selbsttest erfolgte anhand von 24 Fragen, die sich unter anderem auf die Art der Kommunikation zwischen Kommune und Bürgern, auf Digitalisierungsmaßnahmen wie Bürgerportale, Online-Dienste oder den Einsatz sozialer Medien bezogen. Entwickelt wurde der Test laut Dataport in Kooperation mit dem kommunalen IT-Verbund Schleswig-Holstein (ITVSH) und der Akademie für die ländlichen Räume Schleswig-Holsteins (ALR).





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