Sonntag, 12. Juli 2026

HessenAus KATWARN wird hessenWARN

[07.11.2019] Hessens Bürger werden ab sofort noch besser und individueller über aktuelle Gefahrenlagen mit Warnmeldungen auf ihren Smartphones versorgt. Dafür sorgt die App hessenWARN, eine Weiterentwicklung von KATWARN.
Hessen: KATWARN zu hessenWARN ausgebaut.

Hessen: KATWARN zu hessenWARN ausgebaut.

(Bildquelle: HMdIS)

Der hessische Innenminister Peter Beuth hat jetzt die neue App hessenWARN vorgestellt. Die Weiterentwicklung der KATWARN-App bietet laut einer Pressemitteilung des Innenministeriums neben den bewährten Alarmierungen zahlreiche neue und individuell auswählbare Meldekategorien. So informiere hessenWARN künftig etwa auch über Cyber-Angriffe, Erdbeben, Produktrückrufe und beinhalte einen Notruf mit automatischer Positionsübermittlung. Die kostenlos erhältliche Applikation sei ab sofort im Google Play Store und im iTunes Store verfügbar.
„Mit hessenWARN beginnt für Hessen eine neue Zeitrechnung in der präventiven Sicherheitskommunikation. Unsere Sicherheitsbehörden und die Bürgerinnen und Bürger profitieren ganz konkret vom digitalen Fortschritt. Hessen hat mit der Entwicklung der neuen Sicherheits-App Pionierarbeit geleistet“, so Innenminister Beuth.
Wie das Innenministerium weiter mitteilt, soll hessenWARN in den kommenden Jahren fortwährend um weitere Funktionalitäten ergänzt werden. Neben der Implementierung des Notrufs mit Positionsübermittlung als Widget auf dem Sperrbildschirm werde die Smartphone-App bereits im kommenden Jahr Wildwechsel-Warnungen aufnehmen.
KATWARN wurde in Hessen nach Angabe des Innenministeriums im Jahr 2014 eingeführt. Die inzwischen 20 Landkreise und mehr als 600.000 App-Nutzer (wir berichteten) hätten den Grundstock für einen flächendeckenden Einsatz und die Fortentwicklung des Systems hin zu hessenWARN gelegt. Alle KATWARN-Landkreise in Hessen könnten künftig durch den bereits erfolgten Erwerb des Nutzungsrechts hessenWARN vollumfänglich einsetzen. Hessen werde seine Applikation auch anderen Bundesländern und dem Bund für mögliche Kooperationen anbieten.





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