SchongauAusgezeichnetes digitales Amt

Stadt Schongau als „Digitales Amt“ ausgezeichnet.
v.l.: Bettina Schade, Geschäftsleiterin bei der Stadt Schongau; Heike Leise, Leiterin Vertrieb und Kundenservice und Mitglied der Geschäftsleitung bei der AKDB; Falk Sluyterman van Langeweyde, Schongaus Erster Bürgermeister; Stefan Lisch, Digitalisierungs
(Bildquelle: AKDB)
Stadt Schongau als „Digitales Amt“ ausgezeichnet.
v.l.: Bettina Schade, Geschäftsleiterin bei der Stadt Schongau; Heike Leise, Leiterin Vertrieb und Kundenservice und Mitglied der Geschäftsleitung bei der AKDB; Falk Sluyterman van Langeweyde, Schongaus Erster Bürgermeister; Stefan Lisch, Digitalisierungs
(Bildquelle: AKDB)
Die Stadt Schongau ist als „Digitales Amt“ ausgezeichnet worden. Dieses Label verleiht das Bayerische Staatsministerium für Digitales Kommunen, die ihren Bürgern und Unternehmen mindestens 50 Online-Dienste anbieten. Wie die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) mitteilt, stellt Schongau über sein Portal aktuell 69 Online-Dienste bereit, darunter häufig genutzte wie die Kitaplatzbedarfsanmeldung, Melderegisterauskünfte und die Wohnungsgeberbestätigung. Weitere sollen laut dem IT-Dienstleister in Kürze folgen. Mehr als zwei Drittel der Online-Dienste beziehe die oberbayerische 12.000-Einwohner-Stadt von der AKDB. Diese stelle Schongau auch die E-Government-Plattform Bürgerservice-Portal zur Verfügung, inklusive Nutzerkonto, Online-Bezahlmöglichkeit sowie Postfach.
„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, weil sie unser starkes Engagement bei der Digitalisierung würdigt“, sagt Schongaus Erster Bürgermeister Falk Sluyterman van Langweyde. „Die Digitalisierung unserer Verwaltung ist eine der wichtigsten Zukunftsaufgaben. Wir wollen unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern immer mehr digitale Verwaltungsdienste anbieten. Sie sollen sie ganz einfach am Computer oder Tablet von überall aus in Anspruch nehmen – so, als würden sie einen Online-Shop besuchen. Eine bessere Digitalisierung unserer Verwaltungsleistungen macht uns auch als Wirtschaftsstandort attraktiver. Diese Auszeichnung ist ein Aushängeschild für unsere Kommune.“
Wie die AKDB weiter berichtet, haben in Bayern bislang 14 Landratsämter und 68 Städte, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften die Auszeichnung „Digitales Amt“ erhalten. Um Kommunen bei der OZG-Umsetzung finanziell zu entlasten, hat das Digitalministerium das Förderprogramm „Digitales Rathaus“ ins Leben gerufen (wir berichteten). Damit bekommen Kommunen bis zu 90 Prozent der Kosten für die Anschaffung von Online-Verwaltungsdiensten erstattet. Auch Schongau habe das Förderprogramm in Anspruch genommen und so seine Ausgaben zu 90 Prozent gedeckt.
https://www.akdb.de
https://www.akdb.de/heute-geh-ich-aufs-amt
Weitere Informationen zum Label „Digitales Amt“
Kreis Viersen: Website in neuem Layout
[15.05.2026] Der Internetauftritt des Kreises Viersen ist überarbeitet worden und erscheint in modernisiertem Layout mit zusätzlichen Funktionen. Künftig ist auch ein Newsroom geplant. mehr...
Difu: Portal für nachhaltige Kommunen
[13.05.2026] Ob Klimaschutz und Energie, Mobilität, Wohnen, Bildung oder Infrastruktur: Vor Ort entscheidet sich, ob die nachhaltige Entwicklung gelingt. Eine neue digitale Plattform von Difu und Bertelsmann Stiftung unterstützt Kommunen bei der Steuerung ihrer zukunftsorientierten Entwicklung. mehr...
Niedersachsen: Land und Landkreis realisieren Online-Services
[04.05.2026] Innerhalb von knapp drei Monaten konnten im Kreis Nienburg/Weser zahlreiche OZG-Fokusleistungen und Leistungen von föderalem Interesse digital bereitgestellt werden. Möglich wurde dies durch ein neues gemeinsames Vorgehen zwischen dem Innenministerium, dem Kreis und seinen angehörigen Kommunen sowie deren IT-Dienstleistern. mehr...
Augsburg: Alles in der App
[30.04.2026] Die Stadt Augsburg hat einen Kommunikationskanal gestartet, bei dem digitale Souveränität ein wichtiger Faktor ist: Die App macht unabhängig von Algorithmen, bietet mehr Kontrolle über die Inhalte und stellt einen direkten Draht zur Bevölkerung her. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Besser gegen Wasser geschützt
[28.04.2026] Das Land NRW stellt eine App bereit, die Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien darin unterstützt, Gefährdungen durch Starkregen oder Hochwasser einzuschätzen. Auch Kommunen können die App nutzten, um eigene Angebote zum Hochwasserschutz breit zu kommunizieren. mehr...
Kreis Steinfurt: Digitale Antragstellung im Immissionsschutz
[14.04.2026] Der Kreis Steinfurt hat die digitale Antragstellung im Immissionsschutz gestartet und damit ein umfangreiches Genehmigungsverfahren effizienter und transparenter gemacht. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Digital zum Mittelabruf
[10.04.2026] Das Land Nordrhein-Westfalen hat ein umfangreiches Infrastruktur- und Investitionsprogramm für Kommunen auf den Weg gebracht. Der Antragsweg für die Kommunen sollte dabei möglichst glatt verlaufen: Über ein Portal können sie über ein rein digitales Verfahren auf die Mittel zugreifen. mehr...
S-Public Services: PublicFlow für Prozesse
[01.04.2026] Die Plattform PublicFlow hat jetzt S-Public Services vorgestellt. Sie ermöglicht Kommunen die einfache digitale Bearbeitung von Verwaltungsanträgen Schritt für Schritt – sicher, effizient und mit automatisierter Unterstützung. mehr...
Leinefelde-Worbis: Informationen direkt aufs Smartphone
[23.03.2026] Mit der Leinefelde-Worbis-App erhalten die Bürgerinnen und Bürger nicht nur städtische Informationen und Dienstleistungen auf ihr Smartphone. Mittels Schadensmelder können sie auch Mängel im öffentlichen Raum mitteilen oder per Umfragemodul an Befragungen teilnehmen. Die modular konzipierte Lösung wird auf Servern in Deutschland gehostet. mehr...
Leipzig: Vieles ist schon online möglich
[20.03.2026] Wohnsitz, Wohngeld und ganz neu die Hundesteuer – in Leipzig stehen viele Verwaltungsservices online zu Verfügung. Sie können ganz ohne Amtsbesuch beansprucht werden. Die Stadt strebt zudem für viele Leistungen eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung an. mehr...
Hessen: Quick-Check Bauantrag gestartet
[18.03.2026] Das Land Hessen hat ein einfaches digitales Angebot geschaffen, mit dem Bürgerinnen und Bürger schnell prüfen können, ob für ihr Bauvorhaben ein Bauantrag erforderlich ist. Das spart Zeit, schafft Klarheit und entlastet auch die Behörden. mehr...
Maerker Brandenburg: Neues Design, verbesserte Funktionen
[17.03.2026] Umfassend modernisiert ist jetzt das Bürgerportal Maerker Brandenburg online. Die Plattform wartet mit einer übersichtlichen Struktur, barrierefreier Nutzung und einer intuitiven Navigation auf. Zudem können Missstände noch einfacher über eine zentrale Suche und eine interaktive Karte gefunden, gesucht oder gemeldet werden. mehr...
Mainz: Neues Zeitalter der Online-Präsenz
[16.03.2026] Einen umfassenden Relaunch hat der Internetauftritt von Mainz erfahren. Er wartet mit einer neuen technischen Basis, neuen Funktionalitäten und inhaltlich mit starkem Fokus auf Services der Stadtverwaltung auf. Weiterentwicklungen sind bereits in Planung. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Digitale Eingangstür zur Verwaltung
[12.03.2026] Eine verwirrende Vielzahl von Verwaltungsportalen erschwert den Zugang zur benötigten Verwaltungsleistung. Nordrhein-Westfalen betreibt nun eine Portalkonsolidierung: Statt sich durch verschiedene Portale zu navigieren, genügt ein Einstiegspunkt, der – per KI – den Weg zum passenden Angebot weist. mehr...
Barrierefreiheit: Studie sieht Stuttgart auf Rang vier
[11.03.2026] Das Internetportal der Landeshauptstadt Stuttgart gehört laut einer Studie zu den barriereärmsten kommunalen Webseiten in Deutschland. Unter 83 untersuchten Städten belegt stuttgart.de den vierten Platz. Die Untersuchung zeigt zugleich: Vollständig barrierefrei ist bisher kein Stadtportal. mehr...





















