Groß-Gerau/HildburghausenBei Gefahr meldet KATWARN

Im Kreis Groß-Gerau ist jetzt das kommunale Warn- und Informationssystem KATWARN in Betrieb.
v.l.: Arno Vetter, CombiRisk GmbH; Dr. Stefan Korbach, SV SparkassenVersicherung; Landrat Thomas Will; Ortwin Neuschwander, Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS; Kreisbrandinspektor Friedrich Schmidt
(Bildquelle: Fraunhofer FOKUS)
Im Kreis Groß-Gerau ist jetzt das kommunale Warn- und Informationssystem KATWARN in Betrieb.
v.l.: Arno Vetter, CombiRisk GmbH; Dr. Stefan Korbach, SV SparkassenVersicherung; Landrat Thomas Will; Ortwin Neuschwander, Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS; Kreisbrandinspektor Friedrich Schmidt
(Bildquelle: Fraunhofer FOKUS)
Die Kreise Groß-Gerau in Hessen und Hildburghausen in Thüringen haben jetzt das kommunale Warn- und Informationssystem KATWARN gestartet. „Das KATWARN-System ist ein weiterer wichtiger Beitrag, um unsere Bevölkerung im Katastrophenfall bestmöglich informieren und warnen zu können“, erklärt der Groß-Gerauer Landrat Thomas Will. Bei Großbränden, Industrieunfällen oder in anderen Gefahrensituationen erhalten darüber alle angemeldeten Bürger kostenlos behördliche Warnungen und Verhaltenshinweise. Per Smartphone App informiert das System laut den Kommunen postleitzahlengenau. Zusätzlich übermittelt die App deutschlandweit Warnungen zu extremen Unwettern des Deutschen Wetterdienstes. Bürger, die kein Smartphone besitzen, können KATWARN auch als SMS- oder E-Mail-Service abonnieren. Die Anmeldung sei freiwillig und kostenlos. In Groß-Gerau wird das System von der Zentralen Leitstelle des Kreises koordiniert. In Hildburghausen koordiniert es der Stab Katastrophenschutz des Landkreises. Die Kosten für die Einführung und den Betrieb trägt jeweils der Kreis, die technische Plattform stellt die SV Sparkassenversicherung zur Verfügung. Entwickelt wurde KATWARN vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS. Hildburghausen ist laut eigenen Angaben der erste Thüringer Landkreis, der KATWARN im Einsatz hat. Landrat Thomas Müller: „Im Krisenfall zählt jede Sekunde. Als Landkreis sind wir unseren Bürgerinnen und Bürgern gegenüber verpflichtet, sie im Falle einer Gefahr rechtzeitig zu alarmieren. Mit KATWARN bekommen wir ein modernes System, welches es uns – als Ergänzung zu etablierten Warnungen – erlaubt, Menschen direkt und schnell zu erreichen. Ein entscheidender Vorteil hierbei ist weiterhin, dass nicht nur über die Gefahrenlage informiert werden kann, sondern dass die Betroffenen Verhaltenshinweise erhalten.“
http://www.katwarn.de
http://www.fokus.fraunhofer.de
http://www.landkreis-hildburghausen.de
Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen
[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...
Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln
[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...
NExT-Netzwerk: Arbeit neu strukturiert
[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...
Schleswig-Holstein: Unterstützung für kommunale Bauleitplanung
[05.02.2026] Schleswig-Holstein will Bauleitpläne künftig mit dem Standard XPlanung und einer zentralen Bereitstellungsplattform landeseinheitlich digital verfügbar machen. Das Land unterstützt Kommunen bei der Umwandlung bestehender Pläne. mehr...
ÖFIT-Wegbereiter-Reihe: Kompetenzaufbau in der Verwaltungspraxis
[30.01.2026] Als niedrigschwellige, anwendungsorientierte Lern- und Arbeitsinstrumente sollen die ÖFIT-Wegbereiter die interdisziplinäre Bearbeitung von Digitalisierungsprojekten in der öffentlichen Verwaltung unterstützen. Die Reihe umfasst derzeit vier Ausgaben unter anderem zu den Themen Low Code, generative Künstliche Intelligenz und Digitale Souveränität. mehr...
Vitako: Die Verwaltung der Zukunft im Podcast
[16.01.2026] Orientierung schaffen, Debatten anstoßen und zeigen, wie öffentliche IT den digitalen Staat mitgestaltet – das will der neue Podcast von Vitako, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. mehr...
KDO: IT-Wissen praxisnah vermittelt
[14.01.2026] Die KDO-Akademie vermittelt IT-Kompetenz: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 200 Schulungen durchgeführt. Nun entwickelt sich das Angebot weiter. In verschiedenen Formaten wird neben Know-how zu konkreten IT-Lösungen auch Wissen zu übergreifenden Themen vermittelt. mehr...
Köln: Erster IT-Planungsprozess
[22.12.2025] Um die IT- und Digitalisierungsvorhaben der Verwaltung schneller bewerten und priorisieren zu können, hat Köln erstmals einen gesamtstädtischen IT-Planungsprozess umgesetzt. Er orientiert sich an Industriestandards für die IT-Planung in Unternehmen und sorgt für einen optimalen Ressourceneinsatz sowie eine nachhaltig gesteuerte digitale Transformation. mehr...
Aachen: Straßenbäume exakt dokumentiert
[19.12.2025] In Aachen wurden in den vergangenen Jahren alle Stadtbäume mit Stamm- und Zustandsdaten in ein Kataster eingepflegt. Das soll der Stadtverwaltung künftig alle Prozesse rund um Baumkontrolle und -pflege erleichtern. mehr...
Cuxhaven: Schnell informiert im Notfall
[19.12.2025] Seit 2005 informiert die Stadt Cuxhaven ihre Bürgerinnen und Bürger über regionale Gefahrenlagen oder Schadensereignisse per App. Nun erhielt die mobile Anwendung ein umfassendes Update. mehr...
Fraunhofer FOKUS: Zwischen Medienbrüchen und Bürokratiearbeit
[03.12.2025] Was macht einen Verwaltungsprozess wahrhaft nutzerfreundlich? Dieser Frage geht – anhand des Wohngeldantrags – eine Studie von Fraunhofer FOKUS nach. Die Erkenntnisse sollen dazu beitragen, ein handlungsleitendes Gesamtbild der Verwaltungsmodernisierung zu entwickeln. mehr...
NeXT: Breite Umfrage zur Nachnutzung
[27.11.2025] Wie steht es um die Nachnutzung digitaler Lösungen in der öffentlichen Verwaltung? Das Netzwerk NeXT hat dazu eine Umfrage aufgesetzt Alle Verwaltungsbeschäftigten – ungeachtet der Ebene oder Rolle – können noch bis Ende November ihre Praxiserfahrungen teilen. mehr...
Metropolregion Rhein-Neckar: Kooperationsraum für moderne Verwaltung
[25.11.2025] Die Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz sowie die Metropolregion Rhein-Neckar bauen ihre seit 2010 bestehende Kooperation aus und richten einen föderalen Kooperationsraum ein, der digitale Lösungen länder- und ebenenübergreifend entwickelt und erprobt. mehr...
Studie: Intern besser integrieren
[20.11.2025] Wie erleben Behördenmitarbeitende die Digitalisierungsbemühungen in ihrem Alltag? Dies wollte das Unternehmen d.velop herausfinden. Ein Ergebnis der Umfrage: Eine vollständige Digitalisierung bis 2030 halten 75 Prozent der Befragten für unrealistisch. mehr...
Lohr a.Main: Neue Perspektiven eröffnet
[19.11.2025] Ilona Nickel aus der IT-Abteilung der Stadt Lohr a.Main zählt zu den ersten Absolventen des Weiterbildungslehrgangs Digitalwirt. Im Interview erklärt sie, was den Lehrgang besonders macht und wie ihr dieser hilft, die Digitalisierung in Lohr voranzutreiben. mehr...























