kdvz / PolyteiaBesser planen und entscheiden
Der Zweckverband Kommunale Datenverarbeitungszentrale (kdvz) Rhein-Erft-Rur hat einen Rahmenvertrag mit dem Berliner Gov-Tech-Startup Polyteia geschlossen. Polyteia bietet eine intelligente Datenplattform, die es Kommunen erleichtern soll, ihre vielfach bereits vorhandenen Daten tatsächlich auch für wichtige Entscheidungen und Planungsprozesse zu nutzen. Zukünftig sollen die 33 Mitgliedskommunen des kdvz-Verbandsgebiets in Nordrhein-Westfalen auf die Lösungen von Polyteia zurückgreifen können, die demografische und andere Daten aus unterschiedlichen Fachverfahren über Schnittstellen automatisiert zusammenführen, bereinigen und visualisieren. Dies berichteten der kdvz Rhein-Erft-Rur und Polyteia in unabhängigen Pressemeldungen.
Viele Kommunen erheben bereits große Datenmengen, doch werde auf diese Daten häufig nicht zugegriffen, da sie unzugänglich in den Datensilos der verschiedenen Fachverfahren oder in Office-Anwendungen liegen und aufwendig manuell zusammengeführt werden müssten. Die Lösung von Polyteia könne datenbasierte Entscheidungs- und Planungsprozesse vereinfachen: Interaktive Dashboards fassen die vorhandenen Daten mit Schnittstellen an einem Ort zusammen – BSI-zertifiziert und DSGVO-konform auf deutschen Servern in einer Trusted Cloud und nach ISO 27001.
Auf diesem Weg erhielten Verwaltung und Rat „robuste und übersichtliche“ Entscheidungshilfen. Damit könnten die 33 kdvz-Mitgliedskommunen ihre datenbasierten Entscheidungen – etwa bei Demografie, Personalsteuerung oder Schulentwicklung – auf ein neues Qualitätsniveau bringen. Es sei möglich, die Polyteia-Module direkt bei der kdvz zu buchen, so der IT-Dienstleister. „Wir sind überzeugt von den Lösungen und möchten unsere Mitgliedskommunen befähigen, stärker datenbasierte Entscheidungen und Prozesse beispielsweise im Bereich Demografie, Personalsteuerung oder Schulentwicklung zu etablieren. Gleichzeitig unterstützen wir Polyteia bei der Datenbereitstellung“, erklärte der kdvz-Geschäftsführer Christian Völz. Polyteia sieht in dem Zweckverband aus Frechen wegen seiner „Kompetenz und Expertise in der Beschaffung von Softwarelösungen und der Bereitstellung von Daten aus Fachsystemen“ den idealen Partner, um das „Produkt- und Lösungsportfolio gewinnbringend für die Anwender zur Verfügung zu stellen“. Der Rahmenvertrag zwischen kdvz und Polyteia ist einer der bundesweit ersten.
NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?
[18.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...
Mannheim: Identsystem zur Müllentsorgung
[09.06.2026] Bei den Mannheimer Abfallentsorgern trifft analog auf digital: In einigen Stadtteilen wurden die Abfalltonnen mit Klebeetiketten und die Müllfahrzeuge mit Scannern ausgestattet. So ist eine leerungsbezogene, effiziente Abrechnung möglich. mehr...
Ko-Pionier-Preis 2026: Nachnutzen statt neu erfinden
[01.06.2026] Nicht nur Neuentwicklungen bringen die digitale Verwaltungstransformation voran, sondern auch die intelligente Nachnutzung bestehender Lösungen. Der Ko-Pionier-Preis zeichnet solche Vorhaben aus. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. mehr...
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[28.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[12.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt mit Gründergeist
[23.03.2026] Am Anfang war Nixdorf. Heute ist die Stadt Paderborn ein Hotspot der ostwestfälischen IT-Wirtschaft mit starkem Mittelstand, ausgezeichneter Universität und ambitionierter Verwaltung. Ein Besuch. mehr...
Erfurt: Hilfe per Knopfdruck
[17.03.2026] Für viele Menschen gehören Stadtfeste und Märkte zum urbanen Lebensgefühl. Um diese sicherer zu machen, hat die Stadt Erfurt nun mit dem Anbieter der Sicherheits-App SafeNow einen Rahmenvertrag unterzeichnet. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Kommunen melden ihre Baustellen digital
[13.03.2026] Werden Baustellen an der öffentlichen Infrastruktur überregional erfasst, können Terminkollisionen und Potenziale zur Bündelung leichter erkannt werden. In Nordrhein-Westfalen sollen Kommunen nun gesetzlich zur Meldung in einem zentralen digitalen Portal verpflichtet werden. mehr...
OSBA: Innovative Open-Source-Lösungen gesucht
[06.03.2026] Zum zweiten Mal findet der bundesweite Wettbewerb für erfolgreiche Open-Source-Lösungen aus der öffentlichen Verwaltung statt. Behörden und öffentliche Stellen aller föderalen Ebenen können sich bis Ende Juni bewerben, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Smart Country Convention. mehr...
Bremen: Schub für die Verwaltungsdigitalisierung
[03.03.2026] Performa Nord, ein Verwaltungsdienstleister der Freien Hansestadt Bremen, erhält aus dem Investitionssofortprogramm des Landes rund vier Millionen Euro. 2026 und 2027 sollen Terminmanagement, Heil- und Dienstunfallfürsorge sowie die IT-Ausstattung der Einrichtung digitalisiert und modernisiert werden. mehr...
Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen
[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...
Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln
[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...




















