Donnerstag, 8. Januar 2026

Smart Country ConventionCUT-Projektbericht vorgestellt

[02.10.2025] Die Städte Hamburg, Leipzig und München haben auf der Smart Country Convention Ergebnisse aus fünf Jahren Arbeit am Projekt Connected Urban Twins (CUT) präsentiert. Der Projektbericht zeigt, wie urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge die Integrierte Stadtentwicklung in Deutschland voranbringen können.
Titelbild CUT-Projektbericht

Bericht zu fünf Jahren städteübergreifender Zusammenarbeit im Projekt Connected Urban Twins vorgestellt.

(Bildquelle: www.connectedurbantwins.de)

Das Vorhaben Connected Urban Twins (CUT) ist das bundesweit größte der vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und der KfW geförderten Modellprojekte Smart Cities (MPSC) und ein Leuchtturmprojekt der Städte Hamburg, Leipzig und München (wir berichteten). Auf der Smart Country Convention (SCCON) in Berlin (30. September bis 2. Oktober 2025) wurden jetzt die Ergebnisse aus fünf Jahren städteübergreifender Zusammenarbeit vorgestellt. Wie die drei Städte mitteilen, zeigt der Projektbericht, wie urbane Datenplattformen und Digitale Zwillinge die Integrierte Stadtentwicklung in Deutschland voranbringen – etwa in der Energieplanung, bei Infrastrukturentscheidungen oder in der Quartiersentwicklung.


Jan Pörksen, Chef der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg: „Mit CUT haben wir gezeigt, dass Digitale Zwillinge praktische Werkzeuge in der Verwaltung und Stadtentwicklung sind, mit denen Entscheidungen transparenter und Planungsprozesse effizienter werden können. Unsere gemeinsame Arbeit legt den Grundstein dafür, dass digitale Stadtentwicklung künftig stärker datenbasiert sowie ressort- und städteübergreifend funktioniert.“


„Anwendungen wie der Energie-Atlas oder die Kitanetzplanung belegen, welchen konkreten Mehrwert Digitale Zwillinge für Städte haben“, erklärte Beate Ginzel, Leiterin des Referats Digitale Stadt Leipzig. „Sie liefern fundierte Entscheidungsgrundlagen, und eröffnen neue Möglichkeiten für die Bürgerbeteiligung. So wird deutlich, dass digitale Stadtentwicklung nicht abstrakt bleibt, sondern die Lebensqualität in den Städten unmittelbar verbessert.“


„CUT ist der Beleg, wie innovative Lösungen in der Praxis funktionieren können“, so Arne Lorz, Hauptabteilungsleiter Stadtentwicklungsplanung im Referat für Stadtplanung und Bauordnung der bayerischen Landeshauptstadt München abschließend. „Urbane Digitale Zwillinge machen Integrierte Stadtentwicklung konkret erlebbar – von der Energieplanung bis hin zu sozialen Aspekten. Damit schaffen wir eine Grundlage für zukunftsfähige Städte, die lebenswerter, nachhaltiger und besser planbar sind.“






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