ZwickauDatenaustausch via EGVP

Für die Kommunikation zwischen Melde- und Polizeibehörden nutzt die Stadt Zwickau das Elektronische Gerichts- und Verwaltungspostfach.
(Bildquelle: Matthias Mittenentzwei/pixelio.de)
Für die Kommunikation mit Polizeibehörden oder Botschaften im Ausland im Kontext von Melderegisteranfragen war die Stadt Zwickau auf der Suche nach einer sicheren Alternative zum Briefverkehr. In der Vergangenheit wurden entsprechende Anfragen zu Umzügen von Bürgern entweder papiergebunden oder – optisch oft unzureichend – via Fax beantwortet, obwohl die gewünschten Informationen digital vorlagen. Hier galt es, Abhilfe zu schaffen. Aufgrund der Übertragung personenbezogener Daten ist jedoch ein hoher Sicherheitsstandard gefordert. Die Lösung: Die Stadt nutzt eine Erweiterung des Elektronischen Gerichts- und Verwaltungspostfachs (EGVP) für den sicheren Austausch personenbezogener Daten zwischen Melde- und Polizeibehörden. Das EGVP wurde ursprünglich für den elektronischen Rechtsverkehr in der Justiz konzipiert und basiert auf dem Kommunikationsstandard OSCI. Da das in der Stadtverwaltung Zwickau eingesetzte Secure Mail Gateway proGOV von Anbieter procilon von Haus aus die Kommunikation via OSCI beherrscht und auch unterschiedliche Verzeichnisdienste parallel abfragen kann, konnten die Anforderungen der Stadtverwaltung Zwickau kurzfristig umgesetzt werden, teilt das Unternehmen procilon mit. Das EGVP biete in Zwickau nun die Möglichkeit eines schnellen Informationsaustauschs zwischen Polizei und Meldebehörde; Anfragen könnten oft am selben Tag beantwortet werden. Wie procilon weiter mitteilt, erleichtert die EGVP-Automatisierung mit proGOV neben den ursprünglichen Aufgaben heute unter anderem Auskünfte an Zollbehörden, zum Beispiel zur Verfolgung von Schwarzarbeit oder das Einholen von Hausauskünften durch den Landkreis. Damit sei die Stadtverwaltung Zwickau de facto in der Lage, für unterschiedliche Nutzergruppen oder Kommunikationspartner den Datenschutz beim Austausch personenbezogener Daten einzuhalten. „procilon hat uns gezeigt, wie einfach das EGVP mit vorhandenen Komponenten umsetzbar war. Da OSCI ohnehin im Hause ist, bietet es sich aus unserer Sicht für alle Ämter an, den darauf basierenden EGVP-Standard für den nicht automatisierten Datenaustausch zwischen Behörden einzusetzen“, sagt Dirk Wolfram, DV-Organisator bei der Stadt Zwickau. „Wir sind hierdurch in der Lage, noch schneller auf vielfältigste Anfragen zu reagieren und ganz nebenbei dazu beizutragen, die zunehmende Erwartungshaltung der Bürger an kurze Reaktionszeiten durch Behörden zu erfüllen.“
Märkischer Kreis: WiNOWiG im Echtbetrieb
[15.09.2026] Der Märkische Kreis hat die Umstellung auf die Software WiNOWiG abgeschlossen. Die Lösung für die Bearbeitung von Ordnungswidrigkeiten soll schrittweise das bislang eingesetzte Verfahren SC-OWi ablösen. Weitere Kreise und Kommunen sollen folgen. mehr...
Kreis Calw: Führerscheinwesen neu aufgestellt
[08.09.2026] Der Landkreis Calw hat sein Führerscheinwesen mithilfe des kommunalen IT-Dienstleisters Komm.ONE auf ein neues Fachverfahren umgestellt. Die Einführung von KM-Fahrerlaubnis ist ein wichtiger Schritt zur Digitalisierung der Verwaltungsdienstleistungen im Bereich Verkehrswesen. mehr...
Gewerbewesen: Praxisbewährte Lösungen statt Schlagworte
[08.09.2026] Die Modernisierung und Vereinfachung von Gründungsverfahren ist aktuell ein großes Thema und wird im Rahmen des Bundesprojekts „Schneller Gründen“ derzeit in neun Pilotkommunen erprobt. Dabei sind die Voraussetzungen zur schnellen Unternehmensgründung längst vorhanden und die digitalen Prozesse werden bereits intensiv genutzt. Darauf weist jetzt das Unternehmen EDV Ermtraud hin. mehr...
Kreis Dachau: Bilanz nach Systemwechsel
[07.09.2026] Seit Anfang 2025 arbeitet das Sozialamt des Landkreises Dachau mit dem Fachverfahren LÄMMkom LISSA. Nach mehr als einem Jahr im Echtbetrieb zieht der Landkreis Bilanz und berichtet von Verbesserungen bei Struktur, Auszahlungen und Auswertungen. mehr...
Nolis: Ganztagsbetreuung digital organisieren
[02.09.2026] Neben dem Ausbau der Betreuungsangebote für Grundschulkinder rückt auch deren Organisation zunehmend in den Fokus. Eine Lösung für die digitale Anmeldung und Platzvergabe bietet das Unternehmen Nolis mit seiner Software NOLIS | Schulkind, die jetzt bei den ersten Kommunen im Einsatz ist. mehr...
Mannheim: Gewerbemeldungen ohne Medienbruch
[01.09.2026] Mannheim bietet Gewerbean-, -ab- und -ummeldungen ab sofort vollständig online an. Die Anträge fließen ohne Medienbruch in das Fachverfahren der Gewerbebehörde und sollen dadurch schneller bearbeitet werden. mehr...
Vogelsbergkreis: Erfolgsfaktor Teamarbeit
[28.08.2026] Die Finanzsoftware des Vogelsbergkreises war fast drei Jahrzehnte lang im Einsatz. Nun wurde auf ein modernes Verfahren umgestellt. Trotz der Komplexität verlief die Einführung ohne ungeplante Ausfälle des Produktivsystems. mehr...
Benediktbeuern: Einwohnermeldewesen migriert ins Rechenzentrum
[25.08.2026] Die Verwaltungsgemeinschaft Benediktbeuern lässt ihre Einwohnermeldesoftware OK.EWO seit Ende August 2025 im AKDB-Rechenzentrum betreiben. Das entlastet den EDV-Verantwortlichen vor Ort: Die Verantwortung für Datenbank, Updates und Wartung liegt jetzt bei der AKDB. mehr...
Konstanz: Kleine Lücken schließen
[17.08.2026] Die baden-württembergische Stadt Konstanz entwickelt digitale Anwendungen seit einigen Jahren selbst und setzt dabei auf Low Code. Der Schulterschluss mit anderen Kommunen ist der entscheidende Hebel. mehr...
Low Code: Schlanker und smarter
[14.08.2026] Mit der Low-Code-Plattform OutSystems kann Digitalisierung schneller, wirtschaftlicher und nachhaltiger umgesetzt werden. Diese Vorteile zeigen sich im Praxiseinsatz in zahlreichen Kommunen. mehr...
AKDB/Telecomputer: Verkehrs-IT hoch fünf
[12.08.2026] Das auf KfZ-Lösungen spezialisierte Unternehmen Telecomputer nimmt ekom21 und Komm.ONE als Gesellschafter auf und übernimmt zudem die Verkehrswesen-Bereiche von KDO und regio iT. Damit sollen die Fachverfahren und Online-Dienste der fünf beteiligten IT-Dienstleister für Kfz-Zulassung und Fahrerlaubnis gebündelt werden. mehr...
Wiesbaden: Sozialdezernat digitalisiert mit Augenmaß
[11.08.2026] Bundesweite Entwicklungen wie die Sozialstaatsreform, die Sozialplattform oder die Deutschland-App schaffen neue Rahmenbedingungen für digitale Verwaltungsprozesse im Sozialbereich. Wie eine praxisnahe Entwicklung digitaler Services gelingt, zeigt das Sozialdezernat der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. mehr...
Wiesbaden: Test von KI-Assistenz für digitalen Führerscheinantrag
[11.08.2026] Wiesbaden testet eine KI-Assistenz für den digitalen Führerscheinantrag. Bürgerinnen und Bürger können die Anwendung im Zukunftswerk erproben und dabei zeigen, wo sie den Antragsprozess bereits erleichtert und wo noch nachgebessert werden muss. mehr...
Essen: Einführung von Wero
[11.08.2026] Die Stadt Essen bietet Wero als weitere Bezahlmöglichkeit für digitale Verwaltungsleistungen an. Die europäische Lösung ergänzt unter anderem PayPal und Kreditkarte und soll Online-Zahlungen direkt vom Bankkonto erleichtern. mehr...
Minden: Online-Dienst zur An- und Abmeldung von Hunden eingeführt
[11.08.2026] Minden bündelt die digitale An- und Abmeldung von Hunden in einem Online-Dienst. Ein selbst entwickelter Workflow verteilt die Angaben innerhalb der Verwaltung und soll die Bearbeitung beschleunigen. mehr...
















