Frankfurt am MainDigitale Empfangsterminals im Einsatz

Bürger können sich mit Vorgangsnummer und QR-Code an den digitalen Terminals der Stadt Frankfurt am Main registrieren.
(Bildquelle: Stadt Frankfurt am Main)
Einen weiteren Schritt in Richtung der Digitalisierung von Arbeitsprozessen macht das Ordnungsamt der Stadt Frankfurt am Main. Die bereits zum 1. September 2020 eingeführte Online-Terminverwaltung (wir berichteten) für die Bereiche Zulassung und Führerschein-Ersterteilung wurde laut der Mainmetropole nun um eine weitere Komponente ergänzt. Seit der 47. Kalenderwoche seien im Ordnungsamt drei Empfangsterminals im Einsatz. Sie seien an das Online-Terminvergabesystem angebunden und würden als digitaler Empfangsdienst zur Registrierung anwesender Terminkunden dienen. Kunden könnten sich frühestens 15 Minuten vor dem eigentlichen Termin anmelden. Hierdurch würden den Bediensteten die registrierten Kunden frühzeitig als anwesend mitgeteilt. Das System garantiere dabei eine 100-prozentige Nachvollziehbarkeit der Terminwahrnehmung und ermögliche es, bei Terminausfällen personelle Ressourcen kurzfristig flexibel einsetzen zu können.
Stark beanspruchter Bereich
Kunden erhalten mit der Online-Buchung eines Termins eine Bestätigung mit Vorgangsnummer und QR-Code. Beides diene zur Registrierung an den Terminals und damit zur Aufnahme des jeweiligen Vorgangs in das Aufrufsystem.
Ordnungsamtsleiterin Karin Müller sagt: „Mich freut, dass wir beim Servicezentrum rund ums Auto weitere Arbeitsprozesse digitalisieren konnten. In einem derart stark beanspruchten Arbeitsbereich versetzt uns der Einsatz digitaler Helfer in die Lage, mit personellen Ressourcen noch flexibler umgehen zu können und insgesamt produktiver zu werden. Außerdem ermöglicht diese Technik, insbesondere in Corona-Zeiten, einen kontaktlosen und einfachen Zugang zu unseren Dienstleistungen.“
Reduzierte Bearbeitungszeit
Insgesamt hat das Servicezentrum rund ums Auto in der vergangenen Woche knapp 2.000 Terminvorsprachen abgearbeitet, informiert die Stadt. Allein 974 Termine seien im Zulassungsbereich wahrgenommen worden. Zu 260 Terminen, gut 20 Prozent der Gesamtterminzahl im Zulassungsbereich, seien Kunden nicht erschienen, ohne dies vorher mitzuteilen. Im Bereich der Führerscheinneuerteilung seien 384 Termine durchgeführt worden. Hier seien in 46 Fällen die angemeldeten Kunden nicht erschienen. Die Wartezeiten für Zulassungsangelegenheiten belaufen sich im Privatkundenbereich derzeit auf 2,5 Wochen. Hier seien jedoch online auch kurzfristig noch Termine zu haben. Bei gewerblichen Kunden betrage die Wartezeit aktuell vier Arbeitstage. Nicht zuletzt durch den Einsatz vieler Bediensteter, die teilweise auch an Samstagen zu Sonderdiensten erschienen, konnte laut Frankfurt die Bearbeitungszeit von rund 15 Arbeitstagen im Juli auf das Maß der Vor-Corona-Zeit reduziert werden.
Meldewesen: Fit für die digitale Welt
[02.07.2026] Die zunehmende Bedeutung digitaler Identitäten für verwaltungsinterne Vorgänge ist nur eine der Herausforderungen, auf die das Meldewesen Antworten finden muss. Auch den Themen Sicherheit und Resilienz gilt es, künftig verstärkt Aufmerksamkeit zu widmen. mehr...
Magdeburg: Standesamt digitalisiert Terminvergabe
[01.07.2026] Künftige Brautpaare können ihren Wunschtermin zur Eheschließung jetzt online beim Standesamt der Stadt Magdeburg reservieren. Die neuen digitalen Trau- und Terminkalender können zudem für weitere Anliegen genutzt werden. mehr...
Mainz: Kita-App für alle
[01.07.2026] In Mainz wird die Care Kita-App in allen städtischen Kindertagesstätten ausgerollt. Bis zum Start des neuen Kita-Jahres 2026/2027 werden alle städtischen Kitas an die Anwendung angebunden. mehr...
Unternehmensgründung: Loslegen statt Formulare ausfüllen
[08.06.2026] Aachen und Düsseldorf testen ab Juli den digitalen Kombiantrag im Bund-Länder-Projekt Schneller Gründen. Er soll Gewerbeanmeldung und steuerliche Erfassung verbinden, doppelte Dateneingaben vermeiden und Bearbeitungszeiten verkürzen. mehr...
Personalabrechnung: Belastbare Strukturen
[29.05.2026] Steigende Komplexität und Fachkräftemangel setzen die Personalabrechnung in der öffentlichen Verwaltung zunehmend unter Druck. Die Auslagerung wird daher zu einem strategischen Instrument, um Risiken zu reduzieren und weiterhin handlungsfähig zu bleiben. mehr...
Fulda: Pilotstandort für schnelleres Gründen
[28.05.2026] Fulda übernimmt eine Vorreiterrolle bei der Modernisierung von Gründungsverfahren. Als eine von neun Pilotkommunen wurde die Stadt mit ihrer Nachbargemeinde Petersberg vom Bund für das Projekt „Schneller Gründen“ ausgewählt. mehr...
Kreis Oldenburg: SAP zentralisiert Abfallwirtschaft
[08.05.2026] Pünktlich zum Jahresbeginn hat der Kreis Oldenburg gemeinsam mit dem IT-Dienstleister KDO ein technisches Großprojekt auf Basis seines bestehenden SAP-Systems erfolgreich zum Abschluss gebracht: Die Zentralisierung der Abfallwirtschaft. mehr...
Essen: Hundesteuermarke auf dem Smartphone
[06.05.2026] Wer einen Hund hält, muss diesen anmelden und erhält dafür eine Hundesteuermarke. Für die rund 30.000 Hunde in Essen steht diese seit Beginn dieses Jahres nicht mehr als Metallmarke, sondern in digitaler Form zur Verfügung. mehr...
Winterdienst: Digital auf den nächsten Schnee vorbereiten
[05.05.2026] Bei frühsommerlichen Temperaturen bereiten sich viele Kommunen bereits auf den nächsten Winterdienst vor. Angesichts zunehmend dynamischer Wetterlagen und hoher Anforderungen an Reaktionsgeschwindigkeit und Koordination gewinnen digitale Lösungen zur Alarmierung und Einsatzsteuerung an Bedeutung. mehr...
Kita-Lösungen: Ganztagsbetreuung verwalten
[29.04.2026] Mit dem Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab dem kommenden Schuljahr stehen Kommunen vor der Aufgabe, mehr Angebote zu schaffen und deren Vergabe effizient zu organisieren. Digitale Lösungen können helfen, Nachfrage und Kapazitäten besser zu steuern. mehr...
EDV Ermtraud: Gaststätte online anmelden
[15.04.2026] Das Land Baden-Württemberg hat den Anzeigeweg im Gaststättengewerbe vereinfacht. Das Unternehmen EDV Ermtraud hat jetzt einen Online-Dienst vorgestellt, über den Bürgerinnen und Bürger ihre Anzeige künftig digital einreichen können. mehr...
Mainz: Umstellung auf den digitalen Bauantrag
[14.04.2026] Die Stadt Mainz treibt die Digitalisierung ihrer Verwaltungsleistungen voran: Künftig wird auch das zentrale Fachverfahren Bauantrag digital unterstützt. Die Umstellung auf das neue Verfahren erfolgt schrittweise. mehr...
nextgov iT: Digitale Hundeverwaltung
[09.04.2026] Gemeinsam mit kommunalen Fachämtern hat der Anbieter nextgov iT einen Dienst für die digitale Hundeverwaltung entwickelt. Der medienbruchfreie Prozess soll den Bürgerservice erhöhen und die Kommunen entlasten. mehr...
RIWA: Lösungen für die digitale Baumpflege
[08.04.2026] Mit seinem Produktportfolio für ein modernes, digitales Baum- und Grünflächenmanagement gibt GIS-Anbieter RIWA Kommunen ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um ihr Baummanagement effizient zu gestalten. mehr...
Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform
[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...





















