Gemeinde HilleDigitalisierungsstrategie erarbeitet

Mit Abstand eine erfolgreiche Übergabe der Digitalisierungsstrategie.
(Bildquelle: krz)
In der Gemeinde Hille wurden jetzt vom Kommunalen Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) eine Digitalisierungsstrategie sowie deren konzeptionelle Rahmenbedingungen erarbeitet. Wie das krz mitteilt, wurde der Abschlussbericht am 1. Dezember 2021 im Rahmen einer Präsentation durch den Geschäftsleiter des krz, Lars Hoopmann, und den krz-Koordinator für Kommunalberatung, Torsten Fisahn, an den Bürgermeister der nordrhein-westfälischen Gemeinde, Michael Schweiß, und sein Projekt-Team überreicht.
Das Projekt sei in circa einem halben Jahr erfolgreich abgeschlossen worden. Federführend gewesen seien die Projektleitenden Bernd Küchhold und Katrin Becker, die neue Digitalisierungsbeauftragte Olga Möller (alle Gemeinde Hille) sowie Irina Fuchs und Frank Bräuer (beide Kommunalberatung des krz).
Wegen der Corona-Pandemie habe die Projektarbeit ausschließlich im virtuellen Raum stattfinden können. Bürgermeister Schweiß zufolge ist dies auf der einen Seite aufgrund fehlender persönlicher Kontakte nicht immer ganz einfach gewesen, auf der anderen Seite habe dies aber für alle Beteiligten deutliche Vorteile bezüglich der Effizienz bedeutet. Schweiß erläutert: „Hier konnte man sicherlich auch einmal live die Vorteile der Digitalisierung sehen. Ich finde es besonders gut, dass wir in der strategischen Umsetzung in einem ersten Schritt unseren Fokus auf digitale Zugänge für unsere Hiller Bürgerinnen und Bürger sowie ortsansässigen Unternehmen richten werden. Man hat im Verlauf der Pandemie deutlich sehen können, dass generell bei allen Kommunalverwaltungen noch Luft nach oben ist.“
Nach Angaben des krz erfolgt die Digitalisierung der Verwaltung im weiteren Verlauf der Umsetzung nun methodisch und strukturiert. Torsten Fisahn bemerkt hierzu: „Der zentrale Fokus bei der Digitalisierung wird auf den Faktor Mensch gelegt. Das Herzstück werden daher die DigiChecks sein – hier werden durch die konzeptionelle Einbindung der Mitarbeitenden deren Bedarfe und Wünsche methodisch abgefragt. Damit wird ein solides Fundament für die spätere technische Umsetzung erstellt. Begleitet wird die Umsetzung durch ein Personalentwicklungskonzept, bei dem die Mitarbeitenden stetig durch Webinare auf Augenhöhe zu den digitalen Veränderungen mitgenommen werden.“
Laut krz informierte Fisahn im Rahmen des Haupt- und Finanzausschusses am 9. Dezember 2021 auch die Hiller Politik. Eine erste Mitarbeiterinformation sei außerdem durch die neue Digitalisierungsbeauftragte Olga Möller erfolgt, die zukünftig die Digitalisierung in Hille umsetzen wird.
Zentrale Merkmale für alle Projekte und damit auch für das in Hille seien, dass Führungskräfte und Mitarbeitende von Anfang an gemeinsam in einem Projekt-Team arbeiten. Außerdem sollen Bedarfe von der Sachbearbeitung bis zur Verwaltungsführung transparent sein. Zudem erfolge die Digitalisierungsstrategie individuell auf Basis mehrerer krz-Best-Practices. Des Weiteren werde eine hohe Akzeptanz in der Verwaltung und die Erstellung einer Richtschnur für Politik und Öffentlichkeit angestrebt. Zuletzt solle das Projekt kompatibel mit allen DigiFit-, DigiCheck- und DigiTech-Produkten des krz sein.
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