krz/regio iTEhrenamtskarte NRW jetzt per App
In Nordrhein-Westfalen können ehrenamtlich Tätige als besondere Wertschätzung für ihr Engagement eine Ehrenamtskarte erhalten, mit der Angebote öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen vergünstigt genutzt werden können. Die jeweiligen Vergünstigungsangebote werden von den Kommunen verwaltet. Im Rahmen der OZG-Umsetzung im Themenfeld Engagement & Hobby, in dem Nordrhein-Westfalen die Federführung hat, wurde das Angebot digitalisiert.
Innerhalb von zwei Jahren erarbeiteten IT-Dienstleister regio iT und Kommunales Rechenzentrum Minden-Ravensberg/Lippe (krz) ein Verwaltungsprogramm und eine App für iOS und Android, die künftig die Bearbeitung durch die Kommunen und den Einsatz der Karte erleichtern sollen. Nun berichtet das krz, dass beide Komponenten zur Verfügung stehen.
Mit der App, die vom krz entwickelt wurden, und dem dazugehörigen Verwaltungsprogramm für die Kommunen, für dessen Entwicklung regio.iT verantwortlich war, können ehrenamtlich tätige Personen von der Beantragung bis zur Nutzung der digitalen Ehrenamtskarte bei Vergünstigungsgebern alle Schritte digital erledigen. Dazu wird die Ehrenamtskarte in die App eingebunden und kann dort an- sowie vorgezeigt werden. Außerdem können verfügbare Vergünstigungen standortbezogen abgerufen und per Navigation angezeigt werden. Um für zukünftige Weiterentwicklungen gerüstet zu sein, sind die Daten dieser digitalen Ehrenamtskarte auch über einen QR-Code auszulesen.
Gute Zusammenarbeit
Zur Digitalisierung der Ehrenamtskarte NRW wurde im Jahr 2019 ein Digitalisierungslabor durchgeführt und ein Klickdummy einer Handy-App erarbeitet. Darauf aufbauend hatte die Staatskanzlei NRW im Mai 2020 unter anderem den Dachverband Kommunaler IT-Dienstleister (KDN) sowie seine Partner, die regio iT und das krz mit Sitz in Lemgo zu einem gemeinsamen Termin eingeladen, der pandemiebedingt als Videokonferenz durchgeführt wurde. In enger Abstimmung haben regio iT und krz dann ein gemeinsames Angebot für die Entwicklung unterbreitet und wurden mit der Umsetzung beauftragt. Das krz hebt die gute Zusammenarbeit mit regio iT an dieser Stelle deutlich hervor.
Nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit der beiden IT Dienstleister sind nun ein Verwaltungsprogramm und eine App entstanden, die nahtlos aufeinander abgestimmt sind. Das Verwaltungsprogramm wurde bereits Anfang September 2022 in die Produktionsumgebung veröffentlicht und steht seither den Kommunen für eine erste Orientierung zur Verfügung, auch Schulungen für die Sachbearbeitung wurden bereits absolviert. Nun wurden auch die Apps im Apple App Store und im Google Playstore veröffentlicht. Die App solle Vorreiter und Basis für eine nachfolgende bundesweite Lösung sein, sagte die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt Andrea Milz. Daher stehe sie interessierten Bundesländern zur Nachnutzung zur Verfügung.
govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet
[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...
Wiesbaden: Drohne unterstützt Feuerwehr
[09.07.2026] Die Feuerwehr Wiesbaden testet in einem Pilotprojekt eine automatisiert alarmierbare Drohne, die Luftbilder von Einsatzorten liefert. Die Rettungskräfte sollen damit frühzeitig wichtige Informationen erhalten, um Einsätze effizienter planen zu können. mehr...
Umfrage: Bürgermeister möchten schneller digitalisieren
[08.07.2026] Eine Umfrage unter deutschen Bürgermeistern, welche die Firma MeisterTask in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt hat, zeigt: Die Digitalisierung bleibt für Städte und Gemeinden ein zentrales Zukunftsthema, kommt in vielen Rathäusern jedoch nur langsam voran. Vor allem regulatorische Vorgaben, Finanzierungsengpässe und fehlende personelle Ressourcen bremsen die Umsetzung. mehr...
ekom21: Mitglied im VOIS-Verein
[08.07.2026] Als elftes Mitglied ist der hessische IT-Dienstleister ekom21 in den VOIS-Verein aufgenommen worden, dessen Mitglieder neue Lösungen entwickeln, mit denen die Effizienz der Verwaltungstätigkeit erhöht und Bürger direkt online einbezogen werden. mehr...
Kreis Soest: Gesundheitsamt kommuniziert digital
[03.07.2026] Das Gesundheitsamt im Kreis Soest etabliert das Verfahren KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Gesundheitsbezogene Dokumente können somit auf elektronischem Wege mit Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken und anderen Leistungserbringern ausgetauscht werden. mehr...
govdigital: Aufsichtsratsvorsitz bestätigt
[02.07.2026] William Schmitt bleibt für weitere drei Jahre Aufsichtsratsvorsitzender von govdigital. Die bundesweite Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister bestätigte damit den Komm.ONE-Chef in seiner Rolle, die er bereits seit 2023 ausübt. mehr...
Digitaltag-Studie: Nachholbedarf bei Digitalkompetenzen
[26.06.2026] Eine Studie im Vorfeld des diesjährigen Digitaltags am 26. Juni zeigt: Ein Drittel der befragten Bürgerinnen und Bürger hat Hemmungen, digitale Angebote – etwa von Banken, Onlineshops oder Behörden – zu nutzen. mehr...
NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?
[18.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...
Mannheim: Identsystem zur Müllentsorgung
[09.06.2026] Bei den Mannheimer Abfallentsorgern trifft analog auf digital: In einigen Stadtteilen wurden die Abfalltonnen mit Klebeetiketten und die Müllfahrzeuge mit Scannern ausgestattet. So ist eine leerungsbezogene, effiziente Abrechnung möglich. mehr...
Ko-Pionier-Preis 2026: Nachnutzen statt neu erfinden
[01.06.2026] Nicht nur Neuentwicklungen bringen die digitale Verwaltungstransformation voran, sondern auch die intelligente Nachnutzung bestehender Lösungen. Der Ko-Pionier-Preis zeichnet solche Vorhaben aus. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. mehr...
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[28.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[12.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...





















