MünchenGroßer Auftritt für den Digitalen Zwilling

Bei der Vorstellung des digitalen Zwillings der Stadt München waren Bürgermeisterin Verena Dietl (l.) und Kommunalreferentin Kristina Frank begehrte Interviewpartnerinnen.
(Bildquelle: LHM Kommunalreferat)
Münchens digitaler Zwilling wurde Anfang Juli 2022 der (Fach-)Öffentlichkeit und der Presse vorgestellt. Darüber – und über das Medienecho – berichtet die Stadt in ihrem Blog „München. Digital. Erleben.“ Der Digitale Zwilling sei eines der erfolgreichsten referatsübergreifenden Projekte, heißt es dort. Aus den unterschiedlichsten Bereichen hätten Experten ihr Wissen eingebracht: Am Projekt beteiligt sind unter anderem der GeodatenService, das IT-Referat und der stadtinterne Serviceprovider it@M, der Lehrstuhl für Geoinformatik an der Technischen Universität München (TUM) sowie weitere Partnerorganisationen. Finanzielle Unterstützung kam und kommt vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr.
Die Präsentation des digitalen Stadtdoppelgängers fand im Smart-City-Hub „Munich Urban Colab“ statt. Mit dabei waren auch Bürgermeisterin Verena Dietl, Kommunalreferentin Kristina Frank und der kommissarische IT-Referent Hans Raab. Auf großes Interesse stieß etwa die mögliche Nutzung von 3D-Visualisierungen vorhandener Situationen oder Was-wäre-wenn-Szenarien für Beteiligungs- und Kommunikationsveranstaltungen. An der Technischen Universität erproben erste Projekte, wie die Daten eingesetzt werden können. Aktuelle Ergebnisse zu Fahrrad- und Rollstuhlsimulationen wurden auf der Veranstaltung vorgestellt.
Viel Resonanz in den Medien
Das Event sei von verschiedenen – nicht nur regionalen – Medien aufgegriffen worden, heißt es im Münchner Digitalblog. So hätten Kommunalreferentin Kristina Frank und Bürgermeisterin Verena Dietl gegenüber dem Münchner Lokalsender muenchen.tv die Rolle des Digital Twins und die Ziele der Landeshauptstadt München erläutert: Mit dem Digitalen Zwilling könne die Stadt zu vielen Themen beitragen, etwa dem Klimaschutz, der Mobilität, und der Stadtentwicklung. Das digitale Stadtmodell erlaube eine hohe Effizienz und eine bessere Kommunikation mit den Bürgern, so Dietl.
Die Münchner Lokalzeitung TZ habe insbesondere die Rolle des Digitalen Zwillings bei der Stadtplanung hervorgehoben, die Boulevardzeitung AZ habe sich auf den virtuellen Flug über ein Planungsszenario an der Boschetsrieder Straße fokussiert, der dem Projekt bereits einen Preis für die Kommunikation im Zuge der Partizipation von Bürgern eingebracht hatte.
Der bayerische Rundfunk habe sich beeindruckt gezeigt von den Möglichkeiten der Drohnenaufnahmen des Olympiastadions. Anders als bei herkömmlichen Drohnen-Bildern von oben erlaubten die Spezialaufnahmen des Digitalen Zwillings hoch detaillierte Einblicke unter das Zeltdach. So könne „jedes Kabel erkannt werden“, so der BR, was etwa bei der Planung von Großereignissen relevant sein könne. Auch der Sender Pro 7 habe in seiner Sendung Galileo das Thema des Digitalen Zwillings München aufgegriffen und der Kommunalreferentin Kristina Frank Gelegenheit gegeben, den Nutzen des digitalen Stadtdoppelgängers zu erklären.
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