VitakoHandreichung zur Entwicklung von KI-Standards
Eine Handreichung zur Entwicklung von Standards für künstliche Intelligenz (KI) hat jetzt die Bundes-Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister, Vitako, veröffentlicht. Sie beschreibt darin Ziele, Handlungsfelder und Probleme, vor denen Kommunen mit Blick auf das Thema KI stehen. Im Mittelpunkt der Handreichung stehen Aspekte, die sich vor allem um die spezifischen Belange eines KI-Einsatzes bei staatlichen und kommunalen Leistungen drehen. Datenhoheit und -souveränität, Transparenz, Normen und Standards sowie die Kontrolle von Algorithmen werden thematisiert. Auch spielt die Frage eine Rolle, welche Daten bei Data Analytics oder Data Mining genutzt werden dürfen.
KI ist laut Vitako eine Schlüsseltechnologie für die effiziente Erbringung künftiger Verwaltungsleistungen und müsse im Sinne der Daseinsvorsorge förderlich eingesetzt werden. „Es ist zu erwarten, dass KI als Technologie ein wichtiger Bestandteil künftiger Verwaltungsleistungen sein wird“, sagt Vitako-Geschäftsführer Ralf Resch. „Dabei muss der Begriff allerdings kulturell positiv geprägt werden, um gerade im öffentlichen Sektor die notwendige Akzeptanz der Bürgerinnen und Bürger zu erlangen. Es gilt hier, vor allem Maßnahmen zum Schutz persönlicher Daten und Rechte des Einzelnen zu berücksichtigen.“
„Eine KI-Architektur für die öffentliche Verwaltung ist im Sinne der digitalen Transformation offen zu gestalten“, ergänzt Yasmeen Babar, Leiterin der Vitako-Projektgruppe KI und Projektleiterin im Bereich Kommunale Digitalisierungslösungen beim Dienstleister regio iT aus Aachen. „Dazu tragen Mindestqualitätsstandards sowie Transparenz über Quellen, Struktur und Zweck der Datenverarbeitung bei. Es muss die Möglichkeit geben, eine KI made in Germany für die öffentliche Verwaltung zu entwickeln, als Gegenstück zu Systemen, die außerhalb des deutschen Rechtsrahmens entstanden sind.“
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