MönchengladbachInfektionsdaten im Open-Data-Portal

Der Zugang zu Infektionsdaten der Stadt Mönchengladbach erfolgt nun über ein Onlineportal.
(Bildquelle: melpomen/123rf.com)
Ärzte und Labore sind gesetzlich verpflichtet, bestimmte Erkrankungen und Krankheitserreger dem jeweils zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Auch in Mönchengladbach wird das Infektionsgeschehen im Zusammenspiel mit weiteren Einflussfaktoren laufend überwacht – in der Regel, ohne dass Bürgerinnen und Bürger davon Notiz nehmen. Doch nicht zuletzt während der Coronapandemie hat sich gezeigt, wie wichtig ein allgemeiner, einfacher Zugang zu öffentlichen Gesundheitsdaten sein kann.
Der Fachbereich Gesundheit der Stadt Mönchengladbach hat nun in enger Zusammenarbeit mit der städtischen Stabsstelle Strategische Entwicklung und der ITK Rheinland ein mit EU-Mitteln gefördertes Open-Data-Portal auf den Weg gebracht. Die Unterstützung und das Engagement aller Beteiligten waren für den Erfolg des gemeinsamen Projekts von großer Bedeutung, so die Stadt.
Ab sofort kann auf der städtischen Webseite das aktuelle Infektionsgeschehen anhand ausgewählter Erkrankungen auch von der Allgemeinheit nachvollzogen werden. Das neue Dashboard biete eine benutzerfreundliche Oberfläche: Mit wenigen Klicks kann die Darstellung nach Bedarf angepasst werden. Im Expertenmodus können die Daten zudem exportiert oder in andere Homepages eingebunden werden. Die Infektionsdaten werden laut der Pressemeldung anonymisiert vom städtischen Fachbereich Gesundheit bereitgestellt und wöchentlich aktualisiert.
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