Sonntag, 26. Juli 2026

HamburgInnoTecHH Fonds fördert Innovationen

[14.09.2023] Über den InnoTecHH Fonds unterstützt die Senatskanzlei Hamburger Behörden, Ideen für den Einsatz innovativer Technologien zu entwickeln und schnell zu erproben. Um die Arbeit in der Verwaltung zu erleichtern, wird auch KI eingesetzt und ihr Nutzen untersucht.

Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz können dazu beitragen, Verwaltungsvorgänge zu beschleunigen und zu optimieren. Um die Möglichkeiten schnell und agil zu erproben, unterstützt und begleitet der InnotecHH Fonds der Senatskanzlei Ideen aus den Hamburger Behörden. Ziel ist es, in kürzester Zeit einen spürbaren Mehrwert für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hamburger Verwaltung, die Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen in der Hansestadt zu schaffen. Bereits in der Startphase des Fonds zeigte sich nach Angaben der Senatskanzlei eine große Nachfrage in der Hamburger Verwaltung: 75 Ideen aus zwölf Behörden wurden inzwischen eingereicht. In einem Auswahlprozess werden die Ideen unter anderem auf den zu erwartenden Nutzen, die technische Machbarkeit und die Vereinbarkeit mit Datenschutzstandards geprüft. Bisher hat der InnoTecHH Fonds 15 Ideen für eine Förderung ausgewählt. Die Anwendungsfälle sind vielfältig: So möchte die Behörde für Kultur und Medien (BKM) von intelligenten Algorithmen bei der Katalogisierung von Bildern unterstützt werden, um die Archive besser zu erfassen. Für die Bußgeldstelle wird ein Chatbot entwickelt, der wiederkehrende Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern schnell beantworten kann.

Was kann KI im Behördenkontext wirklich?

Behördenübergreifend erprobt der Fonds außerdem die Nutzung eines KI-gestützten Textassistenten, von dem große Effizienzgewinne erwartet werden. Das Ziel der Pilotierung ist es laut Senatskanzlei, den vermuteten Mehrwert von LLMs zu validieren und die spezifischen Anforderungen in der Verwaltung zu verstehen. Es soll ein realistischer Eindruck von der Leistungsfähigkeit derartiger Systeme im Behördenkontext gewonnen werden. Behördenübergreifende Testgruppen sollen unter anderem Funktionen wie die Zusammenfassung von Texten, Textgenerierung und Rechercheanfragen erproben. Auch wenn der Zugang zum System behördenintern bleibt, können Bürgerinnen und Bürger davon profitieren – zum Beispiel durch kürzere Bearbeitungszeiten. Des Weiteren sind durch KI teils gänzlich neue Anwendungen denkbar, die bisherige Verwaltungsleistungen ergänzen. Die verschiedenen Pilotierungen des Fonds sollen nicht nur dazu dienen, Erfahrung mit der Umsetzung und den Herausforderungen neuer Technologien zu sammeln. Bei der Erprobung wird zudem die langfristige und stadtweite Anwendung mitgedacht. Das agile Vorgehen soll außerdem den Innovationsgeist in den Hamburger Behörden fördern und Möglichkeiten bieten, eigene Ideen zu realisieren.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
William Schmitt leitet den kommunalen IT-Dienstleister Komm.ONE und folgt nun an der Spitze des Kontrollgremiums der govdigital auf Dieter Rehfeld.

Vitako: Neue Vorstandsspitze

[20.07.2026] Digitale Souveränität, KI, Registermodernisierung und knappe Kassen: Die kommunalen IT-Dienstleister stehen vor anspruchsvollen Jahren. Mit William Schmitt rückt nun der bisherige Stellvertreter an die Spitze ihres Bundesverbands Vitako. mehr...

Farbige Sprechblasen, die mit Linien verbunden sind

TSA: Satzungen und Ortsrecht digital verwalten

[20.07.2026] Viele Kommunen stehen vor ähnlichen Herausforderungen bei der Pflege, Veröffentlichung und Bereitstellung von Satzungen und Rechtsvorschriften. Ein von TSA Public Services initiierter Erfahrungsaustausch soll dabei helfen, bewährte Ansätze kennenzulernen. mehr...

Mehrere Personen auf einem Gehweg, schauen auf ein Smartphone

Hamm: App ins Abenteuer Stadtgeschichte

[17.07.2026] App ins Abenteuer Stadtgeschichte: In der App „Heimat Hamm“ verschmelzen auf einem digitalen Stadtrundgang dank Augmented Reality (AR) Geschichte und Gegenwart. mehr...

Kampagnenmotiv von „125 Jahre Stuttgarter Amtsblatt“ in goldenem Design. Auf der rechten Seite sieht man Leseproben auf verschiedenen digitalen Endgeräten und der Printausgabe.

Stuttgart: Amtsblatt auch als E-Paper

[17.07.2026] Das Stuttgarter Amtsblatt informiert seit 125 Jahren über Kommunalpolitik, Verwaltung und Stadtleben. Nun erscheint das offizielle Bekanntmachungsorgan der Stadt auch als E-Paper mit Vorlesefunktion und Archiv. Die Printausgabe bleibt bestehen. mehr...

DLR-Drohne findet Menschen, die in Not geraten sind – hier im Übungsszenario


DLR: Neue Technik für den Katastrophenschutz

[16.07.2026] In einer groß angelegten Übung im Ahrtal haben 16 Institute des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) gezeigt, wie neue Technologien – etwa Drohnen oder robotische Systeme – die Prozesse im Katastrophenschutz stärken und verbessern können. mehr...

Eine Person arbeitet an einem Laptop. Über der Tastatur sind grafisch dargestellte digitale Benutzerprofile und Checklisten eingeblendet. Die Illustration symbolisiert die digitale Verwaltung von Nutzerdaten, Identitäten oder Registrierungsprozessen.

Kommune21 im Gespräch: Digitaler Wandel in Baden-Württemberg

[15.07.2026] Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in Baden-Württemberg steht vor wichtigen Entscheidungen. Im Webinar „Kommune21 im Gespräch“ werden Roland Bernhard und William Schmitt am 21. Juli 2026 über die künftige Ausrichtung der Verwaltungsdigitalisierung, die Rolle von Komm.ONE und die Zusammenarbeit zwischen Land und Kommunen diskutieren. mehr...

Weißer Kopfhörer auf grauer Schreibtischplatte, mit Laptop

Podcast: Verwaltungsdigitalisierung zum Zuhören

[15.07.2026] Ein neuer Podcast des KDO-Tochterunternehmens Public Experts will Verwaltungsdigitalisierung verständlich erklären. In der ersten Folge geht es um die Registermodernisierung – ein Thema mit weitreichenden Auswirkungen auf Verwaltung, Staat und Gesellschaft. mehr...

zwei Männer mit Preis_govdigital mit Top 100 ausgezeichnet

govdigital: Mit TOP 100-Award ausgezeichnet

[10.07.2026] Den TOP 100-Award hat jetzt govdigital erhalten. Die Genossenschaft überzeugte in der Größenklasse bis 50 Mitarbeitende insbesondere in der Kategorie Innovationserfolg sowie durch ihr Wachstum. mehr...

Drohne der Feuerwehr über Wiesbaden

Wiesbaden: Drohne unterstützt Feuerwehr

[09.07.2026] Die Feuerwehr Wiesbaden testet in einem Pilotprojekt eine automatisiert alarmierbare Drohne, die Luftbilder von Einsatzorten liefert. Die Rettungskräfte sollen damit frühzeitig wichtige Informationen erhalten, um Einsätze effizienter planen zu können. mehr...

Cover der Studie von MeisterTask

Umfrage: Bürgermeister möchten schneller digitalisieren

[08.07.2026] Eine Umfrage unter deutschen Bürgermeistern, welche die Firma MeisterTask in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut forsa durchgeführt hat, zeigt: Die Digitalisierung bleibt für Städte und Gemeinden ein zentrales Zukunftsthema, kommt in vielen Rathäusern jedoch nur langsam voran. Vor allem regulatorische Vorgaben, Finanzierungsengpässe und fehlende personelle Ressourcen bremsen die Umsetzung. mehr...

sieben Männer stehen nebeneinander_ekom21 wird Mitglied des VOIS-Vereins

ekom21: Mitglied im VOIS-Verein

[08.07.2026] Als elftes Mitglied ist der hessische IT-Dienstleister ekom21 in den VOIS-Verein aufgenommen worden, dessen Mitglieder neue Lösungen entwickeln, mit denen die Effizienz der Verwaltungstätigkeit erhöht und Bürger direkt online einbezogen werden. mehr...

Kreis Soest: Gesundheitsamt kommuniziert digital

[03.07.2026] Das Gesundheitsamt im Kreis Soest etabliert das Verfahren KIM (Kommunikation im Medizinwesen). Gesundheitsbezogene Dokumente können somit auf elektronischem Wege mit Krankenhäusern, Arztpraxen, Apotheken und anderen Leistungserbringern ausgetauscht werden. mehr...

William-Schmitt_KOMM.One

govdigital: Aufsichtsratsvorsitz bestätigt

[02.07.2026] William Schmitt bleibt für weitere drei Jahre Aufsichtsratsvorsitzender von govdigital. Die bundesweite Genossenschaft öffentlicher IT-Dienstleister bestätigte damit den Komm.ONE-Chef in seiner Rolle, die er bereits seit 2023 ausübt. mehr...

Tochter und Mutter im Seniorenalter im Park mit Smartphone

Digitaltag-Studie: Nachholbedarf bei Digitalkompetenzen

[26.06.2026] Eine Studie im Vorfeld des diesjährigen Digitaltags am 26. Juni zeigt: Ein Drittel der befragten Bürgerinnen und Bürger hat Hemmungen, digitale Angebote – etwa von Banken, Onlineshops oder Behörden – zu nutzen. 
 mehr...

Drei weibliche Hände recken ein Mikrofon und verschiedene Print-Zeitungen hoch; gelber Hintergrund

NEGZ: Woher nehmen Fachleute ihr Digitalwissen?

[18.06.2026] Mit dem Thema Verwaltungsdigitalisierung befasst sich inzwischen eine ganze Reihe von Print- und Online-Publikationen sowie Podcasts. Das NEGZ will nun wissen, welche Medien von Fachleuten gelesen oder gehört werden. Die Umfrage ist in unter fünf Minuten zu schaffen. mehr...