BremenIT-Strategie beschlossen
Leitlinien für die IT-Strategie der kommenden Jahre hat der Bremer Senat verabschiedet. „Die Bedeutung der IT für den öffentlichen Dienst wird weiter zunehmen. Wir wollen beispielsweise durch die flächendeckend eingeführte elektronische Akte und ein zentrales Dokumenten-Management die Arbeit effizienter organisieren und durch ressort- und länderübergreifende Kooperationen Kosten senken“, erläutert die Bremer Finanzsenatorin Karoline Linnert. „Wir fangen nicht bei an, wollen aber noch besser werden.“ Zu den Zielen der bremischen IT-Strategie bis 2020 zählen laut der Senatsverwaltung für Finanzen auch die Einführung eines webbasierten Termin-Management-Systems für alle bremischen Behörden, die Weiterentwicklung der E-Government-Angebote und die Einbindung aller Eigenbetriebe und Gesellschaften Bremens in eine gemeinsame IT-Strategie. Darüber hinaus sollen Rechnungen in Zukunft nur noch elektronisch entgegengenommen und bezahlt sowie Tablets und Smartphones zum Standard-Arbeitsmittel in den Behörden werden. Damit Informationen im Netz leichter gefunden werden, ist außerdem geplant, das Register zum Informationsfreiheitsgesetz (IFG-Register), das Gesetzesportal, das IT-System Bürgerservice, das Open-Data-Portal Bremen und den Web-Auftritt der Bremer Verwaltung bei bremen.de in einer neuen Internet-Präsenz zusammenzufassen, über die alle Dienststellen, Dienstleistungen, Dokumente und verfügbaren Daten zugänglich sind. Neue IT-Programme sollen vermehrt in Zusammenarbeit mit anderen norddeutschen Ländern entwickelt werden. Weitere Ziele sind Green IT, Nachhaltigkeit und die Berücksichtigung von sozialverantwortlichen Produktionsbedingungen bei Vergaben. „Diese Ziele beinhalten einen umfangreichen Arbeitsauftrag. Es wird Jahre dauern, alles umzusetzen“, so Karoline Linnert. „Verwaltungsmodernisierung ist und bleibt eine Daueraufgabe.“
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