StadeKäpt’n Knut nimmt den Dienst auf

Käpt’n Knut ist jetzt als digitaler Helfer auf der Internetseite der Hansestadt Stade zu finden.
(Bildquelle: Hansestadt Stade/mit KI generiert)
Der neue digitale Mitarbeiter der Hansestadt Stade, der Chatbot Käpt’n Knut, hat seinen Dienst aufgenommen. Nutzer der städtischen Website können sich ab sofort Fragen mithilfe von Künstlicher Intelligenz beantworten lassen.
„Käpt’n Knut kann rund um die Uhr in über 140 Sprachen auf unserer Website helfen – als zusätzliches Angebot. Wir bleiben als Verwaltung selbstverständlich auch weiterhin telefonisch und persönlich ansprechbar“, sagt Stadtrat Carsten Brokelmann. Wer also Öffnungszeiten des Rathauses wissen, sich die Adresse einer Kita geben lassen möchte oder Informationen zu Umleitungen wegen einer Baustelle braucht, der kann künftig auf der Internetseite der Hansestadt Stade selbstständig suchen oder in der rechten unteren Ecke des Bildschirms Käpt’n Knut um Hilfe bitten.
Name und Aussehen des Chatbots wurden nach Angaben der Stadt von interessierten Bürgerinnen und Bürgern bestimmt. Im Oktober 2025 hatte die Stadtverwaltung online gefragt, wie der Chatbot aussehen solle und dafür drei Varianten zur Auswahl gestellt. Außerdem konnten Namensvorschläge gemacht werden (wir berichteten).
Anschließend testeten zahlreiche Verwaltungsmitarbeitende den Chatbot auf Herz und Nieren. Nun können alle Interessierten Käpt’n Knut nutzen, sollten aber in den ersten Wochen besonders kritisch mit den Antworten sein und diese anhand der ausgegebenen Quellen prüfen, teilt die Verwaltung mit. Stimmt etwas nicht, kann dies mit einem Daumen-runter-Knopf kenntlich gemacht werden. „Die Angaben jeder Künstlichen Intelligenz sollte man natürlich kritisch betrachten, das gilt aber in dieser neuen Phase, die bis Ende Januar dauert, für unseren Chatbot besonders“, gibt Erster Stadtrat Lars Kolk zu bedenken und fügt hinzu, er hoffe darauf, dass Käpt’n Knut rege in Anspruch genommen wird und die Verwaltung möglichst viel hilfreiches Feedback erhält: „Schließlich planen wir schon den nächsten Schritt: Man soll künftig mit Käpt’n Knut nicht nur chatten, sondern ihn auch anrufen können.“
Niederrhein: Interkommunal zu KI
[09.04.2026] Fünf Niederrhein-Kommunen haben gemeinsam einen datenschutzkonformen KI-Assistenten zur internen Nutzung beschafft. Die Nachnutzung durch weitere Kommunen ist möglich. mehr...
Kreis Dithmarschen: Pionier für LLMoin
[09.04.2026] Den von Hamburg und Dataport entwickelten KI-Textassistenten LLMoin nutzt nun auch der Kreis Dithmarschen - und ist damit ein Pionier in Schleswig-Holstein. mehr...
Voiceagent: Lotse durch den Prozessdschungel
[30.03.2026] Das Unternehmen Onlim hat einen dialogfähigen Voiceagent entwickelt. Im Interview erklärt Marc Isop, Chief Revenue Officer bei Onlim, welche Vorteile die Lösung kommunalen Servicecentern bringt und für welche Anwendungsfälle sie besonders geeignet ist. mehr...
Stade: 24/7 auch telefonisch
[27.03.2026] Die Stader Stadtverwaltung ist jetzt 24 Stunden täglich telefonisch erreichbar. Möglich macht das ein Voicebot, eine Weiterentwicklung des Chatbots Käpt’n Knut. mehr...
Gersthofen: Gersti und CAIA helfen
[26.03.2026] Die Stadt Gersthofen nutzt KI unter anderem für Gersti, einen 24/7-Assistenten für Bürgerservice und Verwaltungsanliegen, und für CAIA, einen lebensgroßen Avatar im Hallenbad. Diese beiden Werkzeuge ebnen den Weg für weitere KI‑unterstützte Prozesse. mehr...
Sitzungen: KI unterstützt Protokollierung
[25.03.2026] Einen neuen Partner für sein Netzwerk hat ITEBO gewonnen: Das Start-up SpeechMind, welches auch am Agentic AI Hub des Bundes teilnimmt, bringt seine KI-basierten Lösungen zur automatisierten Protokollierung von Sitzungen ein. mehr...
Kreis Barnim: Chatbot hilft durch Verwaltungsdschungel
[24.03.2026] Um seinen Bürgerservice moderner, zugänglicher und effizienter zu gestalten, bietet der Kreis Barnim nun einen KI-gestützten Chatbot auf seiner Website an. Das System beantwortet in 100 Sprachen ebenso wie in Leichter Sprache rund um die Uhr Fragen zur Verwaltung, wofür es die entsprechenden Inhalte der Website zusammenfasst. mehr...
Gütersloh: Ausländerbehörde erhält virtuellen Mitarbeiter
[12.03.2026] Ein Software-Roboter unterstützt die Ausländerbehörde der Stadt Gütersloh ab sofort bei Meldevorgängen. Geplant ist, den virtuellen Mitarbeiter in Zukunft auch in anderen städtischen Fachbereichen einzusetzen. mehr...
BMDS: Wenn die KI selbstständig arbeitet
[11.03.2026] Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Verwaltungsmitarbeitende von Routineaufgaben zu entlasten und Verwaltungsprozesse fehlerärmer und effektiver zu machen. Dies trifft vor allem auf autonom agierende, agentische KI zu. In einem Projekt des BMDS werden solche Anwendungen in 17 Kommunen pilotiert. mehr...
Nürnberg: Test für KI-gestützten Voicebot
[10.03.2026] Einen Test für einen KI-gestützten Voicebot im Behördenwegweiser startet die Stadt Nürnberg. Die Bevölkerung ist zur Teilnahme und zum Feedback aufgerufen. mehr...
Fraunhofer FOKUS: Gebrauchsanleitung für den KI-Einstieg
[09.03.2026] Der Potenzial-Check „Startklar für KI“ bietet Kommunen eine systematische Herangehensweise für die Bewertung und Planung von KI-Projekten. Das Werkzeug führt KI-Einsteiger und erfahrene Anwender strukturiert durch relevante Fragen – von strategischen Zielen über technische Anforderungen bis hin zur Ressourcenplanung. mehr...
Frankfurt am Main: Mit Wohni zum Wohngeld
[09.03.2026] Auf KI-Unterstützung bei der Bearbeitung von Wohngeldanträgen setzt jetzt die Stadt Frankfurt am Main. Zum Einsatz kommt die Assistenz Wohni des Münchner Unternehmens forml. mehr...
Kreis Dahme-Spreewald: Intelligenter Verwaltungsassistent im Test
[05.03.2026] Der Kreis Dahme-Spreewald testet in der Ausländerbehörde den intelligente Verwaltungsassistenten iva.AT, der digitale Anträge auf Aufenthaltstitel bereits beim Ausfüllen prüft und unmittelbar auf fehlende oder unpassende Unterlagen hinweist. Es handelt sich um ein Pilotprojekt im Rahmen des Programms Aufenthalt Digital. mehr...
Wiesbaden: KI hilft bei Onlineanmeldung der Eheschließung
[03.03.2026] Bei der Onlineanmeldung zur Eheschließung setzt Wiesbaden nun auch Künstliche Intelligenz (KI) ein. Diese generiert direkt nach der Anmeldung eine individuelle Übersicht der benötigten Dokumente für das Traupaar und strukturiert die online eingereichten Unterlagen automatisch für die Sachbearbeitung. mehr...
Online-Anträge: Leipzig setzt auf KI
[03.03.2026] Die Antragstellung im Bereich Aufenthaltstitel wird in Leipzig durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Damit sollen Unterlagen möglichst vollständig und korrekt bei der Ausländerbehörde eingereicht werden. Die Nutzung der KI ist freiwillig. mehr...






















