Freitag, 20. März 2026

DStGBKI-Wissen für den öffentlichen Dienst

[20.12.2024] Der DStGB-Innovators Club und Microsoft Deutschland starten eine Webcast-Reihe zur KI im öffentlichen Dienst. Die Serie vermittelt Grundlagen, diskutiert ethische Fragen und stellt konkrete Anwendungen für Kommunen und Verwaltungsfachkräfte vor.

In einer Webcast-Serie vermittelt der Innovators Club des DStGB KI-Wissen für Verwaltung und Behörden.

(Bildquelle: djvstock/123rf.com)

Der Innovators Club des Deutschen Städte- und Gemeindebunds (DStGB) bietet gemeinsam mit Microsoft Deutschland eine neue Webcast-Serie an, die sich mit Künstlicher Intelligenz (KI) im öffentlichen Dienst auseinandersetzt. In insgesamt neun Folgen, die im 14-tägigen Rhythmus veröffentlicht werden, erhalten Verwaltungsfachkräfte praxisnahe Einblicke in den Einsatz von KI und die damit verbundenen Herausforderungen.

KI wird die Arbeit in der öffentlichen Verwaltung erheblich verändern. Sie kann Prozesse effizienter gestalten, Datenanalyse erleichtern und neue Kommunikationswege zu Bürgerinnen und Bürgern eröffnen. Gleichzeitig sind Themen wie Datensicherheit, ethische Standards und gesetzliche Rahmenbedingungen zentrale Aspekte bei der Einführung von KI in kommunalen Strukturen. Die Webcast-Reihe greift laut DStGB diese Fragen auf und bietet praxisorientierte Handlungsempfehlungen. Die Initiative will Beschäftigten in Kommunen und Verwaltungen eine fundierte Orientierung bieten und die digitale Transformation durch den verantwortungsvollen Einsatz von KI vorantreiben.

Praxiswissen von Experten

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Serie sind breit gefächert. Sie behandeln ethische Fragen zum verantwortungsvollen Umgang mit KI, Aspekte der Cybersicherheit, rechtliche Rahmenbedingungen sowie den effektiven Einsatz von Daten. Weitere Themen sind praktische Anwendungen im Verwaltungsalltag sowie Strategien für Schulung und Veränderungsmanagement von Mitarbeitenden. Erfahrene Expertinnen und Experten teilen in den Webcasts Hintergrundwissen, analysieren Herausforderungen und präsentieren Lösungsansätze für den Einsatz von KI in der Verwaltung. Zielgruppe sind sowohl Fachkräfte, die bereits erste Erfahrungen mit KI gesammelt haben, als auch Interessierte, die sich mit dem Thema vertraut machen möchten. Die ersten Folgen der Webcast-Reihe sind bereits auf dem YouTube-Kanal des Innovators Club verfügbar.





Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Künstliche Intelligenz
Fünf Mitarbeitende der Stadt Gütersloh an einem Arbeitsplatz in der Ausländerbehörde

Gütersloh: Ausländerbehörde erhält virtuellen Mitarbeiter

[12.03.2026] Ein Software-Roboter unterstützt die Ausländerbehörde der Stadt Gütersloh ab sofort bei Meldevorgängen. Geplant ist, den virtuellen Mitarbeiter in Zukunft auch in anderen städtischen Fachbereichen einzusetzen. mehr...

Männer in Anzügen (darunter Bundesminister Wildberger) und junge Menschen in Smart Casual-Kleidung stehen in einem Konferenzraum herum und reden miteinander.

BMDS: Wenn die KI selbstständig arbeitet

[11.03.2026] Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Verwaltungsmitarbeitende von Routineaufgaben zu entlasten und Verwaltungsprozesse fehlerärmer und effektiver zu machen. Dies trifft vor allem auf autonom agierende, agentische KI zu. In einem Projekt des BMDS werden solche Anwendungen in 17 Kommunen pilotiert. mehr...

Stilisierte Darstellung eines Chatbots mit Headset, verschwommen im Hintergrund ist eine Frau zu sehen, die den Bot antippt.

Nürnberg: Test für KI-gestützten Voicebot

[10.03.2026] Einen Test für einen KI-gestützten Voicebot im Behördenwegweiser startet die Stadt Nürnberg. Die Bevölkerung ist zur Teilnahme und zum Feedback aufgerufen. mehr...

Luftaufnahme: Autobahnabschnitt mit Abfahrten und mehrspurigen Brücken

Fraunhofer FOKUS: Gebrauchsanleitung für den KI-Einstieg

[09.03.2026] Der Potenzial-Check „Startklar für KI“ bietet Kommunen eine systematische Herangehensweise für die Bewertung und Planung von KI-Projekten. Das Werkzeug führt KI-Einsteiger und erfahrene Anwender strukturiert durch relevante Fragen – von strategischen Zielen über technische Anforderungen bis hin zur Ressourcenplanung. mehr...

Wohngeld kann bald online beantragt werden.

Frankfurt am Main: Mit Wohni zum Wohngeld

[09.03.2026] Auf KI-Unterstützung bei der Bearbeitung von Wohngeldanträgen setzt jetzt die Stadt Frankfurt am Main. Zum Einsatz kommt die Assistenz Wohni des Münchner Unternehmens forml. mehr...

Eine Person arbeitet an einem Laptop über dessen Tastatur Dokumente schweben.

Kreis Dahme-Spreewald: Intelligenter Verwaltungsassistent im Test

[05.03.2026] Der Kreis Dahme-Spreewald testet in der Ausländerbehörde den intelligente Verwaltungsassistenten iva.AT, der digitale Anträge auf Aufenthaltstitel bereits beim Ausfüllen prüft und unmittelbar auf fehlende oder unpassende Unterlagen hinweist. Es handelt sich um ein Pilotprojekt im Rahmen des Programms Aufenthalt Digital. mehr...

Paar sitzt im Bett, sie hält einen Strauß weißer Rosen in den Händen, er tippt etwas in einen Laptop.

Wiesbaden: KI hilft bei Onlineanmeldung der Eheschließung

[03.03.2026] Bei der Onlineanmeldung zur Eheschließung setzt Wiesbaden nun auch Künstliche Intelligenz (KI) ein. Diese generiert direkt nach der Anmeldung eine individuelle Übersicht der benötigten Dokumente für das Traupaar und strukturiert die online eingereichten Unterlagen automatisch für die Sachbearbeitung. mehr...

mit punkten durchzogenes Gehirn vor Laptop-Bildschirm

Online-Anträge: Leipzig setzt auf KI

[03.03.2026] Die Antragstellung im Bereich Aufenthaltstitel wird in Leipzig durch Künstliche Intelligenz unterstützt. Damit sollen Unterlagen möglichst vollständig und korrekt bei der Ausländerbehörde eingereicht werden. Die Nutzung der KI ist freiwillig. mehr...

Mehrere Personen stehen nebeneinander, im Hintergrund sind Aussteller des eGo-Saar und von Gerda BürKI zu sehen.
bericht

Gersheim: Mehr Service mit Gerda

[27.02.2026] Die Gemeinde Gersheim hat gemeinsam mit dem Zweckverband eGo-Saar einen KI-Chatbot pilotiert, der die Verwaltung entlastet und den Bürgerservice verbessert. Der Prototyp kann künftig in allen saarländischen Kommunen eingesetzt werden. mehr...

Eine Person tippt auf einer Computertastatur.

Hagenow: KI für Kommunikation und Wachstum

[27.02.2026] Ein KI-gestütztes Redaktionssystem und ein Business-Chatbot unterstützen ab sofort die externe Kommunikation der Stadt Hagenow. Mit dem Redaktionssystem können verschiedene Online-Inhalte schneller erstellt werden, während der Chatbot im Bereich der Wirtschaftsförderung zum Einsatz kommt. Entstanden sind beide Projekte in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Go Reply und der Google Cloud. mehr...

Frau in einem hellen Büro starrt mit genervtem Gesichtsausdruck auf einen Computerbildschirm

Bremen: KI-Assistenz für Behördendienste

[25.02.2026] Der Bremer Senat stellt 500.000 Euro für einen KI-Assistenten im Serviceportal bereit. Die Anwendung soll Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen künftig verlässlich durch Verwaltungsleistungen führen und den Zugang zu digitalen Angeboten gezielt erleichtern. mehr...

KI_Werkstatt_LL_Bildschirm und Tastatur auf Tisch

IT-Verbund Landsberg: KI-Werkstatt eröffnet

[25.02.2026] Um konkrete Anwendungsbeispiele für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung zu entwickeln, hat der IT-Verbund Landsberg eine KI-Werkstatt ins Leben gerufen. mehr...

Screenshot von Chatbot Lio, der als Löwe dargestellt wird.

Braunschweig: Chatbot Lio unterstützt Besucher

[23.02.2026] Mit Chatbot Lio will die Stadtverwaltung Braunschweig den Zugang zu ihren Dienstleistungen erleichtern. Der digitale Assistent steht rund um die Uhr auf der kommunalen Website zur Verfügung und kann ohne Registrierung genutzt werden. Der persönliche Kontakt bleibt dennoch ein zentraler Bestandteil des städtischen Serviceangebots. mehr...

Mehrere Personen stehen nebeneinander und präsentieren den Förderbescheid für den Heidekreis.

Heidekreis: Niedersachsen fördert KI-Strategie

[18.02.2026] Der Heidekreis will eine Strategie für den verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Verwaltung entwickeln und diese später mit anderen Kommunen teilen. Er lässt sich dabei vom Kompetenzaufbau bis hin zur Umsetzung wissenschaftlich begleiten und erhält dafür eine Förderung von rund 40.500 Euro aus dem Programm Zukunftsregionen in Niedersachsen. mehr...

Screenshot der Hanauer Startseite mit zentral platziertem Suchfeld des Chatbots HUgo.

Hanau: HUgo weiß die Antwort

[18.02.2026] Mit Chatbot HUgo ergänzt die Stadt Hanau ihr Informationsangebot auf der kommunalen Website. Der digitale Assistent kennt sich mit Behördenöffnungszeiten, Zuständigkeiten und Servicethemen aus. Für die Antworten fasst er Inhalte des Stadtportals zusammen. mehr...