LGV / DataportKooperation für Geoportal
Der Hamburger Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung (LGV) und IT-Dienstleister Dataport werden gemeinsam das Open-Source-Geoportal des LGV (wir berichteten) weiterentwickeln. Wie Dataport mitteilt, ist jetzt eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichnet worden. Demnach ist der LGV federführend für die Integration von Weiterentwicklungen in den Masterquellcode des Portals sowie die Bereitstellung einer sofort einsatzfähigen, qualitätsgeprüften Software-Lösung zuständig. Zudem sei der Landesbetrieb Ansprechpartner für Kommunen und Verwaltungen, die Implementierungspartner werden möchten. Dataport übernimmt laut eigenen Angaben den technischen Support und entwickle die Software entsprechend der spezifischen Anforderungen der Nutzer weiter. Der IT-Dienstleister werde das Masterportal darüber hinaus standardmäßig als Geoschnittstelle in Fachverfahren einsetzen, die auf Open Source basieren.
„Mit dem Open-Source-Geoportal des LGV steht allen Verwaltungen eine kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Lösungen zur Verfügung“, sagt der Dataport-Vorstandsvorsitzende Johann Bizer. „Gerade die Idee einer Community, die gemeinsam mit ihren Ideen und Anforderungen das Portal weiterentwickelt, überzeugt. So arbeiten wir in der digitalen Gesellschaft zusammen.“
Wie Dataport berichtet, steht das Geoportal seit dem Jahr 2014 als Masterportal zur Verfügung und wird genutzt, wenn webbasierte Karten eingesetzt werden sollen. In Hamburg beispielsweise komme es mehr als 60 Mal für unterschiedliche Themen wie Bauen und Wohnen, Umwelt, Gesundheit und Verkehr zum Einsatz. So greife etwa der Melde-Michel darauf zurück. Bürger, die einen Schaden an die Freie und Hansestadt melden wollen, müssen deshalb lediglich die Adresse in eine interaktive Karte eingeben. Bürger, die sich über die verschiedenen Schutzgebiete der Stadt informieren wollen, greifen ebenfalls auf das digitale Kartenmaterial des Geoportals zu.
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