Freitag, 3. Juli 2026

Schleswig-HolsteinKooperation für OZG

[12.04.2022] In einem Pilotprojekt haben der IT-Dienstleister Dataport, der IT-Verbund Schleswig-Holstein und die Landesregierung an der OZG-Umsetzung gearbeitet. Anhand eines dabei erstellten Vorgehensmodells werden bis Jahresende alle Kommunen mit den OZG-Diensten ausgestattet.

Das Land Schleswig-Holstein, der IT-Verbund Schleswig-Holstein (ITV.SH) und der IT-Dienstleister Dataport haben in einem gemeinsamen Projekt die Voraussetzungen für einen schnellen Roll-out der vom Onlinezugangsgesetz (OZG) geforderten Online-Dienste geschaffen. Im Rahmen des nun abgeschlossenen Pilotprojekts ist es nach Angaben von Dataport gelungen, in 17 Kommunen standardisierte Basisdienste sowie Online-Services einzuführen. Die Erfahrungen aus dem Projekt seien zu einem Vorgehensmodell zusammengefasst worden, anhand dessen bis Jahresende alle weiteren Kommunen im Land unter Leitung von ITV.SH mit Basis- sowie Online-Diensten ausgestattet werden. Zudem wurden die erforderlichen organisatorischen und rechtlichen Maßnahmen zur gemeinsamen Nutzung standardisierter Online-Dienste entwickelt. Mit der Kooperation verfolgen die Partner laut Dataport das Ziel, die Kommunen in Schleswig-Holstein zeitnah, kostensparend und ressourcenschonend in die Lage zu versetzen, eine moderne digitale Verwaltung einzuführen.
„Für die Kommunen ist das OZG eine riesige Herausforderung. Mit dem entwickelten Vorgehen können wir die Kommunen bestmöglich dabei unterstützen. Sie bekommen die Bausteine, die sie für die erfolgreiche Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes benötigen“, erklärt Philipp Willer, Geschäftsführer des ITV.SH. Torsten Koß, Vorstand Digitale Transformation bei Dataport, ergänzt: „Dieses Projekt ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung des OZG. Der Roll-out der OZG-Leistungen bei den Pilotkommunen in Schleswig-Holstein ist erfolgreich gelungen. Schlüssel dazu war die gute Zusammenarbeit zwischen den Pilotkommunen, dem Land Schleswig-Holstein, dem ITV.SH und Dataport. Das OZG kommt bei den Menschen in Schleswig-Holstein an. Wir freuen uns, dass wir dazu einen Beitrag leisten konnten.“





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