Lichtenfels / KulmbachKreise starten Taxi-App

In Kooperation mit der Wirtschaft haben die Kreise Lichtenfels und Kulmbach ein neues E-Government-Projekt realisiert.
v.l.: Jochen Pils, Taxiunternehmer; Christian Meißner, Landrat des Kreises Lichtenfels; Helmut Kurz, ÖPNV Landkreis Lichtenfels; Markus Simon, FiftyFifty-Beauftragter Landkreis Lichtenfels; Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner; Dr. Detlef Hühnlein, IT-Un
(Bildquelle: Landkreis Lichtenfels)
In Kooperation mit der Wirtschaft haben die Kreise Lichtenfels und Kulmbach ein neues E-Government-Projekt realisiert.
v.l.: Jochen Pils, Taxiunternehmer; Christian Meißner, Landrat des Kreises Lichtenfels; Helmut Kurz, ÖPNV Landkreis Lichtenfels; Markus Simon, FiftyFifty-Beauftragter Landkreis Lichtenfels; Kulmbachs Landrat Klaus Peter Söllner; Dr. Detlef Hühnlein, IT-Un
(Bildquelle: Landkreis Lichtenfels)
Am 1. Juli 2018 startet das bundesweite Pilotprojekt FiftyFifty Taxi App in den oberfränkischen Landkreisen Lichtenfels und Kulmbach. Wie der Kreis Lichtenfels berichtet, ist das Projekt im Jahr 2002 gestartet: Um alkoholbedingte Freizeitfahrten zu verhindern, übernimmt das Landratsamt am Wochenende 50 Prozent der Kosten für die Taxifahrten von Landkreisbürgern im Alter zwischen 16 und 27 Jahren. Die für die Teilnahme benötigte Berechtigungskarte konnte schon damals papierlos via Internet beantragt werden. Aufgrund des technologischen Wandels und der weit verbreiteten Smartphones sollte nun eine zeitgemäße Lösung gefunden werden. Da der Kreis Kulmbach ebenfalls einen entsprechenden Bedarf im Freizeitverkehr erkannt hat, haben die beiden Kommunen die App-Lösung gemeinsam entwickelt. Die Regierung von Oberfranken bezuschusst die interkommunale Zusammenarbeit mit rund 85 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.
Laut Lichtenfels haben die beiden Kreise im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung ein regional ansässiges Unternehmen ausgewählt. Es habe sowohl die Realisierung mit Smartphones auf höchstem technologischem Niveau als auch die Sicherheitsaspekte der neuen App mit durchgehendem Workflow bewerkstelligt. Entstanden sei eine sichere und innovative Lösung, in der die eID-Funktion des Personalausweises mit Smartphone-Funktionen (NFC, GPS), offline-prüfbaren digitalen Signaturen und BSI-zertifizierten Cloud-Infrastrukturen kombiniert werden. Die App ermögliche eine einfache und vollautomatische elektronische Mobilitätskette von der Registrierung der Kunden, der Fahrtenbestellung und -dokumentation bis hin zur Abrechnung der Verwaltung mit den Taxiunternehmern.
Die Zielgruppe kann also die App herunterladen, aktivieren und gleich das gewünschte Taxi bestellen. Die Taxifahrer, ebenfalls ausgestattet mit einem Smartphone, nehmen den Fahrtwunsch elektronisch entgegen, bestätigen am Ende digital die Fahrt und kassieren den halben Fahrpreis. Der restliche Fahrpreis werde medienbruchfrei in den jeweiligen Landratsämtern abgerechnet.
Mannheim: Identsystem zur Müllentsorgung
[09.06.2026] Bei den Mannheimer Abfallentsorgern trifft analog auf digital: In einigen Stadtteilen wurden die Abfalltonnen mit Klebeetiketten und die Müllfahrzeuge mit Scannern ausgestattet. So ist eine leerungsbezogene, effiziente Abrechnung möglich. mehr...
Ko-Pionier-Preis 2026: Nachnutzen statt neu erfinden
[01.06.2026] Nicht nur Neuentwicklungen bringen die digitale Verwaltungstransformation voran, sondern auch die intelligente Nachnutzung bestehender Lösungen. Der Ko-Pionier-Preis zeichnet solche Vorhaben aus. Einreichungen sind noch bis zum 15. Juli 2026 möglich. mehr...
Bundesnetzagentur: Daten zu Kurzzeitvermietungen
[28.05.2026] Die Bundesnetzagentur fungiert ab sofort als digitale Datendrehscheibe für Kurzzeitvermietungen. Länder und Kommunen können darüber künftig verlässliche Daten zu Buchungen auf Plattformen wie Airbnb oder Booking.com erhalten und diese etwa nutzen, um Tourismusströme zu steuern. mehr...
Picture: Prozessmanagement-Ausbildung für alle
[12.05.2026] Der Softwarehersteller Picture öffnet sein Ausbildungsprogramm im Prozessmanagement für alle Verwaltungsebenen. Der zweite Durchgang startet im Oktober 2026. Die Teilnehmenden sollen in neun Monaten lernen, Verwaltungsprozesse zu erfassen, zu analysieren und zu verbessern. mehr...
Bayern: So bewerten Bürger ihre Verwaltung
[16.04.2026] Eine repräsentative Studie der Bayerischen Verwaltungsschule offenbart Chancen und Herausforderungen für Verwaltungen im Freistaat. Demnach bewerten die Bürgerinnen und Bürger digitale Verwaltungsangebote zwar grundsätzlich positiv, wünschen sich aber unter anderem, dass Kommunen transparenter mit ihnen kommunizieren. mehr...
Hessen: Innovative Lösungen für krisenfeste Strukturen
[16.04.2026] In Darmstadt zeigt das LOEWE-Zentrum emergenCITY, wie Forschung zu digitaler Resilienz in Städten schneller in die Praxis gelangt. Entwickelt werden Lösungen, die digitale Systeme auch in Krisensituationen funktionsfähig halten und die Notfallkommunikation sichern. mehr...
Osnabrück: Zweiter GovTech Hackathon am Start
[07.04.2026] Im Rahmen eines zweiten GovTech Hackathons sucht die Stadt Osnabrück wieder digitale Innovationen für die öffentliche Verwaltung. mehr...
Serie Digitalstädte: Stadt mit Gründergeist
[23.03.2026] Am Anfang war Nixdorf. Heute ist die Stadt Paderborn ein Hotspot der ostwestfälischen IT-Wirtschaft mit starkem Mittelstand, ausgezeichneter Universität und ambitionierter Verwaltung. Ein Besuch. mehr...
Erfurt: Hilfe per Knopfdruck
[17.03.2026] Für viele Menschen gehören Stadtfeste und Märkte zum urbanen Lebensgefühl. Um diese sicherer zu machen, hat die Stadt Erfurt nun mit dem Anbieter der Sicherheits-App SafeNow einen Rahmenvertrag unterzeichnet. mehr...
Nordrhein-Westfalen: Kommunen melden ihre Baustellen digital
[13.03.2026] Werden Baustellen an der öffentlichen Infrastruktur überregional erfasst, können Terminkollisionen und Potenziale zur Bündelung leichter erkannt werden. In Nordrhein-Westfalen sollen Kommunen nun gesetzlich zur Meldung in einem zentralen digitalen Portal verpflichtet werden. mehr...
OSBA: Innovative Open-Source-Lösungen gesucht
[06.03.2026] Zum zweiten Mal findet der bundesweite Wettbewerb für erfolgreiche Open-Source-Lösungen aus der öffentlichen Verwaltung statt. Behörden und öffentliche Stellen aller föderalen Ebenen können sich bis Ende Juni bewerben, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Smart Country Convention. mehr...
Bremen: Schub für die Verwaltungsdigitalisierung
[03.03.2026] Performa Nord, ein Verwaltungsdienstleister der Freien Hansestadt Bremen, erhält aus dem Investitionssofortprogramm des Landes rund vier Millionen Euro. 2026 und 2027 sollen Terminmanagement, Heil- und Dienstunfallfürsorge sowie die IT-Ausstattung der Einrichtung digitalisiert und modernisiert werden. mehr...
Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen
[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...
Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln
[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...
NExT-Netzwerk: Arbeit neu strukturiert
[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...




















