Dienstag, 7. Juli 2026

Modellprojekte Smart CitiesLohmar macht mobil

[06.10.2020] Die Mobilitätsmöglichkeiten in und um Lohmar sollen an den Bedürfnissen der Bürger orientiert weiterentwickelt werden. Eine Internet-of-Things-Plattform soll dies ermöglichen. Mit einem entsprechenden Konzept hat sich die Stadt erfolgreich als Modellprojekt Smart Cities beim BMI beworben.
Mit ihrem IoT-basierten Mobilitätskonzept hat sich die Stadt Lohmar erfolgreich als BMI-Modellprojekt Smart Cities beworben.

Mit ihrem IoT-basierten Mobilitätskonzept hat sich die Stadt Lohmar erfolgreich als BMI-Modellprojekt Smart Cities beworben.

(Bildquelle: Stadt Lohmar)

Mit ihrem Vorhaben Rheinisch.Bergisch.Smart-mobil (RBS.mobil) hat die Stadt Lohmar beim Smart City Call des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) überzeugt: Sie ist eines der für die zweite Förderstaffel ausgewählten 32 Modellprojekte Smart Cities made in Germany (wir berichteten). Wie die nordrhein-westfälische Kommune mitteilt, handelt es sich bei RBS.mobil um ein Gesamtkonzept, mit dem die Mobilitätsmöglichkeiten an den Bedürfnissen der Bürger orientiert entwickelt und vernetzt werden sollen. RBS.mobil habe ein Projektvolumen von 5.654.000 Euro. Die Fördersumme betrage 3.675.100 Euro. Die Stadt Lohmar und ihre Projektpartner tragen einen Eigenanteil von 1.978.900 Euro. Im Jahr 2019 hat die Stadtverwaltung laut eigenen Angaben die Digitalisierungsstrategie 2025 für Lohmar erarbeitet. Hierauf aufbauend habe die Kommune gemeinsam mit Bürgern, Sachverständigen, Unternehmen und anderen Kommunen in einem digitalen Workshop im März 2020 den Projektentwurf für RBS.mobil entwickelt. RBS.mobil baue auf einer Internet-of-Things-Plattform (IoT) auf, die vorhandene und künftige (Mobilitäts-)Angebote der Stadt und der Region integrieren werde. Im ersten Schritt sollen attraktive Mobilstationen (RBS.Hubs) entstehen und beispielsweise Carsharing, Fahrradboxen oder Ladesäulen anbieten. Im zweiten Schritt sollen per digitalem Abruf eines Shuttle-Services (on-Demand RBS.Shuttle) die kleineren Orte und Weiler rund um Lohmar besser an den ÖPNV angebunden werden. Der dritte Schritt, die Vernetzung aller Maßnahmen in eine bereits bestehende Anwendung, sei der Kern des Projekts. Alle bestehenden und neuen Angebote, etwa eine digitale Mitfahrbörse oder ein Belohnungssystem für nachhaltige Mobilität (RBS.Bonus) können dann von unterschiedlichen Anbietern untereinander abgestimmt und gemeinwohlorientiert über einen Zugang vernetzt werden. Wie Lohmar mitteilt, hat die Stadt bei der Projektierung von RBS.mobil mit regionalen und überregionalen Partnern zusammengearbeitet. In einem Letter of Intent haben demnach folgenden Partner ihre Mitwirkung bei der Projektrealisierung erklärt: der kommunale IT-Dienstleister regio iT, der Rhein-Sieg-Kreis, die Städte Overath und Siegburg, die Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid, der Verkehrsverbund Rhein-Sieg, der Nahverkehr Rheinland, das regio iT-Cyber Emergency Response Team (CERT), die Uni-Siegen, das Netzwerk intelligenter Mobilität (NiMo) sowie diverse Mobilitätsdienstleister.





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