Open SourceÖffentlicher Code für smarte Kommunen
Open Source Software (OSS) hat nicht nur für die Nutzung innerhalb der Verwaltung viel Potenzial. Auch im Smart-City-Umfeld können Open-Source-Lösungen ihre Vorteile ausspielen – etwa die Nachnutzung durch andere Kommunen. Doch welche Lösungen gibt es bereits in diesem Bereich? Wo können interessierte Kommunen Information zu bereits bestehenden Open-Source-Entwicklungsprojekten rund um Smart City finden? Nun ging mit smartfloss.de eine Infodatenbank online, die eine Übersicht bereits bestehender Open-Source-Entwicklungsprojekte für Smart Cities und andere kommunale Anwendungen bietet. Darüber berichtet die Kommunale Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt), die – neben verschiedenen Kommunen, Forschungseinrichtungen und der Koordinierungs- und Transferstelle Modellprojekte Smart Cities (KTS) – an der Arbeitsgruppe beteiligt ist, in der die Idee zu der Infoplattform entstand. Kommunen sind herzlich zur Mitarbeit am Infoportal SmartFLOSS eingeladen, so die KGSt, die die Zusammenarbeit ebenfalls unterstützt.
SmartFLOSS und andere Austauschplattformen
Die Software-Grundlage der SmartFLOSS-Datenbank ist Mediawiki. Nach erfolgreicher Registrierung können mit Open-Source-Projekten befasste kommunale Mitarbeiter sofort loslegen und Information zu ihren konkreten Entwicklungsprojekten hinterlegen. Auch Kooperationspartner der Kommunen können sich an SmartFLOSS beteiligen. Im Wiki können auch externe Links, etwa zu Open Source Code Repositories wie GitHub gesetzt werden. Im April 2022 soll zudem die Open-Source-Plattform der öffentlichen Verwaltung, Open CoDE, online gehen, auf die dann ebenfalls verlinkt werden kann. Open CoDE soll es Interessierten aus Bund, Ländern und Kommunen erlauben, offene Quellcodes ihrer verwaltungsrelevanten Software-Projekte abzulegen und mit anderen Entwicklern zusammenarbeiten. Klare Richtlinien und lizenzrechtliche Anforderungen auf der Open-CoDE-Plattform sollen die (rechts-)sichere Wiederverwendung von Open Source Software in der öffentlichen Verwaltung fördern. Eine weitere Austauschmöglichkeit, auf die die KGSt hinweist, ist die Plattform KGSt-Kommunect. Hier ist ein Austausch zu Projekten und Ideen im Kontext der Digitalisierung unabhängig von Open Source möglich. Die Zielrichtung sei hier also eine andere, doch für viele der Projekte sei durchaus auch diese Plattformen von Interesse.
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[25.03.2026] Neue Pegelmessstellen an fließenden Gewässern liefern der Stadt Lohmar jetzt kontinuierliche Daten zur Überwachung der Wasserstände. Die Informationen sind über die städtische Datenplattform auch öffentlich einsehbar. mehr...
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[17.03.2026] Den Smart City Index 2025 ergänzend hat der Digitalverband Bitkom nun einen Studienbericht mit bislang unveröffentlichten Teilergebnissen herausgegeben. Er macht beispielsweise ersichtlich, dass fast alle Städte bei der Energie- und Wärmeplanung auf digitale Technologien setzen. mehr...
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[11.03.2026] Hamburg hat ein neues Tool zur Lärmsimulation entwickelt, mit dem bereits in frühen Phasen die Verkehrslärmverhältnisse für Bauvorhaben bewertet werden können. Die quelloffene Lösung steht über OpenCoDE auch anderen Städten zur Verfügung. mehr...
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