Samstag, 16. Mai 2026

Frankfurt am MainOnline anmelden für die Stadtbücherei

[04.08.2021] Online registrieren, das Jahresentgelt digital bezahlen und direkt mit der Ausleihe starten: Diesen Service bietet jetzt die Stadtbücherei Frankfurt am Main an. Umgesetzt wurde er durch eine ämterübergreifende Kooperation mit der Frankfurter Stabsstelle für Digitalisierung und dem Amt für Informations- und Kommunikationstechnik.
Online registrieren

Online registrieren, bezahlen, ausleihen: Die Stadtbücherei Frankfurt am Main erleichtert die Anmeldung.

(Bildquelle: Stadtbücherei Frankfurt am Main, Theresa Doff)

Wer die digitale Ausleihe der Stadtbücherei Frankfurt am Main nutzen will, muss sich jetzt nicht mehr vor Ort dafür anmelden. Stattdessen können sich die Bürger aus dem unmittelbaren Umland online registrieren, das Jahresausleihentgelt digital bezahlen und sofort mit der Ausleihe starten. Damit reagiert die Stadtbücherei laut eigenen Angaben unter anderem auf das veränderte Nutzerverhalten. Digitale Medienservices biete sie zwar schon lange an. In Corona-Zeiten aber boome die Onleihe von Medien und die Nutzung von Zeitschriftenportalen oder Streaming-Angeboten. Digitale Ausleihen machen demnach mittlerweile rund ein Drittel des Gesamtumsatzes von über zwei Millionen Euro aus. Das Angebot sei 2020 entsprechend ausgebaut worden. „Die Zahl der reinen Online-Nutzer der Stadtbücherei hat sich im Vergleich zu 2019 fast verdoppelt“, berichtet Sylvia Weber, die als Dezernentin für Integration und Bildung die Bücherei verantwortet. „Die Online-Anmeldung ist also nur folgerichtig und ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer modernen Stadtbücherei. Die Frankfurterinnen und Frankfurter haben jetzt die Möglichkeit, sich ganz unabhängig von Öffnungszeiten digital anzumelden.“ Umgesetzt wurde die Online-Anmeldung durch eine ämterübergreifende Kooperation mit der Stabsstelle Digitalisierung und dem Amt für Informations- und Kommunikationstechnik der Stadt Frankfurt am Main, heißt es in der Pressemeldung der Stadtbücherei weiter. „Digitalisierung ist eine Querschnittsaufgabe, an der alle mitarbeiten müssen“, sagt Jan Schneider, Dezernent für Bau und Immobilien, Reformprojekte, Bürgerservice und IT. „Mit der Möglichkeit, seinen Bibliotheksausweis digital zu beantragen und direkt online zu bezahlen, erhöhen wir den Bürgerservice und machen das städtische Dienstleistungsangebot noch attraktiver. Dabei setzen wir die gleiche Standard-Software ein, mit der wir bereits zahlreiche andere städtische Dienstleistungen digitalisiert haben und noch digitalisieren werden.“ Der Online-Anmeldung werden weitere digitale Service folgen, kündigt die Stadt in Hessen an. Die Online-Verlängerung bestehender Bibliotheksausweise und die Zahlung offener Entgelte via E-Payment sei in Vorbereitung.





Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: IT-Infrastruktur
Frauenhand die auf einem weißen Telefon eine Nummer eintippt

Bremen: Klassisches Telefon hat ausgedient

[05.05.2026] Die bremische Verwaltung verabschiedet sich weitgehend vom klassischen Telefon und setzt stattdessen in Zukunft auf das Softphone als Grundausstattung. 
 mehr...

Markus Bremkamp, Stephan Hauber Porträtfotos
interview

Interview: Zwischen Praxis und Politik

[28.04.2026] Im Kommune21-Interview erläutern Stephan Hauber, Vorstandsvorsitzender des VOIS-Vereins, und Markus Bremkamp, Schatzmeister des VOIS-Vereins, was sie zur Gründung ihres Vereins bewogen hat und welche Ziele dieser verfolgt. mehr...

Kreishaus Düren

Kreis Düren: Microsoft 365 eingeführt

[21.04.2026] Der Kreis Düren hat Microsoft 365 flächendeckend ausgerollt. Unterstützt wurde die Kommunalverwaltung dabei vom Dienstleister regio iT. mehr...

Rheinland-Pfalz: OPTIKOM kommt voran

[17.04.2026] Im interkommunalen Prozessmanagement-Projekt OPTIKOM in Rheinland-Pfalz wurden bereits Meilensteine erreicht, wie eine rund 1.000 Prozesse umfassende Blaupause für ein gemeinsames Prozessregister. Im kommenden Jahr können weitere Kommunen in das Projekt aufgenommen werden. mehr...

Grün eingefärbte Nahaufnahme einer Computer-Platine.
bericht

Green IT: Ganzheitlicher Ansatz für nachhaltige Digitalisierung

[08.04.2026] Angesichts der komplexen Aufgaben, denen sich der öffentliche Sektor in seiner digitalen Transformation gegenübersieht, haben Umweltaspekte oft eher niedrige Priorität. Klare Ziele und konkrete, einfache Maßnahmen helfen, Nachhaltigkeitsziele in digitale Strategien zu integrieren. mehr...

Die Verknüpfung von Informationen aus unterschiedlichen Quellen bildet die Grundlage für datengeschriebene Entscheidungen.

Ennepe-Ruhr-Kreis: Prozessmanagement kommt voran

[08.04.2026] Ergebnisse des interkommunalen Projekts zum Prozessmanagement im Ennepe-Ruhr-Kreis sind ein umfassendes Prozessregister, abgestimmte Standards und ein belastbares Netzwerk. Nun startet das Projekt in die nächste Phase. mehr...

Eine Person tippt auf einer Computertastatur.

Erkrath: KRZN migriert VOIS-Plattform

[02.04.2026] Das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein (KRZN) hat erstmals eine bereits produktiv genutzte VOIS-Plattform in sein Betriebsumfeld migriert. Es handelt sich um die VOIS-Fachverfahren der Stadt Erkrath für das Einwohnerwesen, das Gewerbewesen sowie die Gebührenkasse. mehr...

Mehrere Personen stehen in einem Raum zum Gruppenfoto versammelt, im Hintergrund ist ein Anmeldeterminal zu sehen.
bericht

Besuchersteuerung: Zeitgemäßer Bürgerservice

[27.03.2026] Die IKT-Ost hat eine neue Lösung zur Termin- und Besuchersteuerung eingeführt. Der IT-Träger für zwei Landkreise und eine Stadt setzt dabei auf eine einheitliche Software für alle Kommunen. Profiteure sind Verwaltungen und Bürger. mehr...

Mehrere Personen stehen in kleinen Gruppen versammelt in einem größeren Raum.

Büdelsdorf: Digitales Zielmanagementsystem

[06.03.2026] Die Stadt Büdelsdorf hat ein digitales Zielmanagementsystem eingerichtet. Es soll eine gezielte Steuerung, Wirksamkeitsmessung und Auswertung wichtiger Kennzahlen seitens der Stadt ermöglichen. mehr...

Mehrere Personen bringen einzelne Puzzleteile zusammen.

cit / nextgov iT: Strategische Partnerschaft mit KERN-UX

[03.03.2026] Die Low-Code-Plattform cit intelliForm unterstützt KERN-UX, den User-Experience (UX) Standard für Verwaltungssoftware. Verwaltungsleistungen können somit KERN-konform, also standardisiert, nutzerfreundlich und wiedererkennbar, umgesetzt werden. Als strategischer Partner gestaltet neben cit auch nextgov iT den UX-Standard aktiv mit. mehr...

Mehrere Personen sitzen an einem U-förmigen Besprechungstisch, eine Person ist virtuell via Laptop zugeschaltet.
bericht

Round Table: Saubere Daten

[02.03.2026] Das Round-Table-Gespräch von Kommune21 zum Axians-­Infoma-Innovationswettbewerb zeigt: Die Datenqualität ist der entscheidende Erfolgsfaktor für Digitalisierungsprojekte. mehr...

Vektorgrafik einer Person, die ihren Ausweis per Smartphone vorzeigt.

Sachsen: Digitale Ehrenamtskarte

[27.02.2026] Auch in Sachsen steht nun die Digitale Ehrenamtskarte über die Ehrenamtskarten-App zur Verfügung. Damit greift ein weiteres Bundesland auf die in Nordrhein-Westfalen erarbeitete EfA-Leistung zurück. mehr...

Blick auf den Eisenacher Marktplatz.
bericht

Eisenach: Zeichen stehen auf Wandel

[24.02.2026] Mit einem „Masterplan zur digitalen Transformation“ schließt die Stadtverwaltung Eisenach Stück für Stück Etappen auf dem Weg zur modernen Verwaltung ab. Immer im Fokus stehen dabei die Mitarbeitenden als wichtigster Faktor im Veränderungsprozess. mehr...

Zwei Personen stehen vor einem Feuerwehrauto, neben ihnen befindet sich ein Display, das die Oberfläche der Software rescueTablet angezeigt wird.

Hanau: Tablets unterstützen die Feuerwehr

[24.02.2026] In Hanau sorgt das Einsatzinformationssystem rescueTablet dafür, dass Feuerwehren schon während der Anfahrt relevante Informationen zum anstehenden Einsatz erhalten. Da alle Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Hanau sowie die Berufsfeuerwehr das System nutzen, wird eine flächendeckende und einheitliche digitale Informationsbasis für sämtliche Einheiten geschaffen. mehr...

Mehrere Personen stehen zum Gruppenfoto versammelt auf einer Außentreppe.
bericht

Low Code / No Code: Kommunen bündeln Kräfte

[19.02.2026] Am Niederrhein haben mehrere Kommunen eine gemeinsame Plattform für digitale Anwendungen beschafft. Mit der Low-Code-/No-Code-Lösung setzen sie auf Tempo bei der Entwicklung neuer Anwendungen und die Wiederverwendung existierender Komponenten. mehr...