BayernServicezentrum eGovernment eröffnet
Ein neues Servicezentrum eGovernment BayernServer hat der Freistaat jetzt am Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung in Marktredwitz im oberfränkischen Kreis Wunsiedel eröffnet. Im Endausbau sollen dort 25 moderne, hochwertige und zukunftsorientierte IT-Arbeitsplätze entstehen. „Marktredwitz wird die digitale Werkstatt, die den Paradigmenwechsel in der bayerischen Verwaltung vollzieht: Vom Blatt zum Byte“, erklärt Bayerns Finanz- und Heimatminister Markus Söder. Wie das Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat berichtet, ist das Servicezentrum eGovernment Teil des BayernServers. Dieser betreibt an Standorten in München, Nürnberg, Augsburg und Regensburg das Bayerische Behördennetz sowie alle zentralen IT-Systeme für Verwaltung und Gerichte im Freistaat mit behördenübergreifend 60.000 Postfächern für staatliche Dienststellen sowie über 3.000 physikalischen und 8.000 virtuellen Servern. Der BayernServer bietet zudem moderne Plattformen für die Speicherung von Dateien mit einem Datenvolumen von über sechs Petabyte und entwickelt individuelle Software-Lösungen für den Freistaat. Der neue Standort Marktredwitz werde nun, so Minister Söder, die Fortentwicklung der digitalen Verwaltung in Bayern mitbestimmen, und zwar über Innovationen für das bestehende BayernPortal, dem zentralen Zugang zu den Online-Diensten von Staat und Kommunen.
Das neue Servicezentrum eGovernment ebnet laut dem bayerischen Finanzministerium zudem den Weg zur nächsten Ausbauphase des BayernPortals: dem Antrags-Manager. Ziel sei es, für staatliche und kommunale Serviceleistungen digital zugeschnittene Antragsformulare zu entwickeln. Das Servicezentrum in Marktredwitz nehme ab sofort Aufträge von staatlicher Seite und kommunaler Seite entgegen, wobei letztere über die kommunalen Spitzenverbände im Rahmen des E-Government-Pakts gebündelt werden. Der künftige digitale Antrag werde im BayernPortal vom Antragsteller online ausgefüllt und automatisch sicher an die richtige Adresse geschickt. Der Antragsteller müsse dann nicht mehr selbst nach dem jeweiligen Ansprechpartner suchen.
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