Samstag, 24. Januar 2026

AKDBSicheres Videokonferenzsystem

[26.11.2021] Öffentliche Verwaltungen können ab sofort das neue Videokonferenzsystem meetzi der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) nutzen. Die Lösung unterscheidet sich von vielen bisherigen Lösungen darin, dass sie der Datenschutz-Grundverordnung gerecht wird.

Die Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern (AKDB) bietet jetzt mit meetzi ein neues Videokonferenzsystem für öffentliche Verwaltungen an. Wie die AKDB mitteilt, ist die neue Lösung für Kommunen genauso geeignet wie für Schulen, Volkshochschulen, Zweckverbände, Kliniken und vieles mehr. Mit meetzi lassen sich Meetings, Workshops oder Mitarbeiterschulungen durchführen, auch behördenübergreifend. Verwaltungen können so aber auch in Kontakt mit Bürgern und Unternehmen treten.
Bisher seien in diesem Bereich größtenteils Lösungen im Einsatz, die der Datenschutz-Grundverordnung nicht gerecht werden. Bei meetzi werden Datenschutz- und Sicherheit dagegen großgeschrieben. Die Server befinden sich in Deutschland in einem zertifizierten Rechenzentrum. Das komme den Vorgaben entgegen, denn bei hybriden Ratssitzungen müssen eingesetzte Server innerhalb der EU liegen.
Laut AKDB ist meetzi sicherer als andere Angebote, da niemand etwas installieren, sich registrieren oder persönliche Daten preisgeben muss. Die Verbindungen seien zudem verschlüsselt, Räume werden automatisch nach einer individuell festgelegten Inaktivitätsspanne gelöscht, inklusive aller hinterlegten Daten.
Auch die Einsatzvoraussetzungen seien einfach. Als Browser-Anwendung sei keine Installation erforderlich. meetzi beinhalte zahlreiche Features: Unter anderem Audio- und Videokonferenz inklusive Chat-Funktion, Bildschirm teilen, Handzeichen geben, Tafel, Breakoutrooms, Wartezimmer und einfacher Datenaustausch. In einem Editor, der an gängige Office-Programme angelehnt ist, könne kollaborativ in Echtzeit an Dokumenten gearbeitet werden.





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