Montag, 23. März 2026

EasyParkSmart-Cities-Index 2017

[10.11.2017] Im Smart-Cities-Index 2017 listet das Unternehmen EasyPark die laut einer eigenen Studie 100 intelligentesten Städte weltweit auf. Dazu zählen auch zehn deutsche Städte, angeführt von Berlin auf Platz 13.

Das Unternehmen EasyPark hat jetzt den Smart-Cities-Index 2017 veröffentlicht. Dafür hat das Unternehmen laut eigenen Angaben über 500 Städte in hoch bis durchschnittlich entwickelten Ländern weltweit untersucht. Die besten 100 Städte platziert der Index. Zu Beginn der Studie habe EasyPark Faktoren definiert, die eine intelligente Stadt ausmachen. Dies seien die Verfügbarkeit einer 4G-LTE-Verbindung, eine hohe Anzahl von WLAN-Hotspots sowie eine häufige Smartphone-Nutzung. Zudem sollten Transportmittel und Mobilität wissensbasiert funktionieren, etwa mit Angeboten wie intelligentes Parken, Verkehrssensoren oder Carsharing-Apps. Eine intelligente Stadt sei außerdem nachhaltig und rücke die Themen umweltfreundliche Energie und Umweltschutz in den Fokus. Auch der Online-Zugang zu Behördenleistungen sei exzellent und es herrsche ein hohes Maß an Bürgerbeteiligung. Als beste deutsche Stadt findet sich im internationalen Vergleich Berlin auf Platz 13, gefolgt von Hamburg auf Platz 14 und München auf Platz 25. Insgesamt haben es mit Düsseldorf (Platz 26), Bayreuth (29), Hannover (30), Köln (31), Frankfurt am Main (33), Stuttgart (47) und Bochum (56) zehn deutsche Städte in den Index geschafft. Angeführt wird der Index von Dänemarks Landeshauptstadt Kopenhagen, gefolgt von Singapur und der schwedischen Landeshauptstadt Stockholm.

Themenspezifische Top Ten

Hinsichtlich der Digitalisierung der Verwaltung schafft es Bayreuth als beste deutsche Stadt auf Platz 31, gefolgt von Berlin auf Platz 49, Hamburg auf Platz 54 und München auf Platz 58. Köln erreicht hier Platz 66, Stuttgart Platz 73, Frankfurt am Main Platz 81, Düsseldorf Platz 87 und Bochum Platz 94. In Sachen Internet-Geschwindigkeit schafft es Hannover als beste deutsche Stadt auf Platz 48, gefolgt von Düsseldorf (55), Hamburg (59), Bochum (62), Köln (65), Frankfurt am Main (70), Bayreuth (72), Stuttgart (74), München (78) und Berlin (81). Geht es um das Carsharing, schafft es Berlin im internationalen Vergleich auf Platz 3 während Bayreuth diesen Platz mit Blick auf das Verkehrsaufkommen erreicht. Werden die Ergebnisse nach der Punktzahl im Bereich intelligente Gebäude sortiert, schaffen es München, Düsseldorf und Bayreuth auf die Plätze 8, 9 und 10. „Big Data hat die Welt grundlegend verändert und erlaubt es uns, bessere Lösungen für Alltagsprobleme zu finden“, kommentiert Nico Schlegel, länderverantwortlicher Geschäftsführer von EasyPark Deutschland und Österreich den Index. Big Data ermögliche es, Herausforderungen der globalen Urbanisierung, wie hohes Verkehrsaufkommen, Wohnraumknappheit und Umweltverschmutzung zu bewältigen. Jede Stadt, die im Index aufgeführt wird, verdiene es für ihre Anstrengungen gelobt zu werden. „Die Ergebnisse machen zum einen deutlich, welche Städte bei dem Thema meilenweit voraus sind und zeigen zum anderen, dass es viele Städte gibt, die bei der intelligenten Stadtentwicklung beachtliche Anstrengungen unternehmen und in Zukunft zu den intelligentesten Städten zählen dürften”, so Schlegel weiter.



Stichwörter: Panorama, Breitband


Anzeige

Weitere Meldungen und Beiträge aus dem Bereich: Panorama
Eine junge Frau macht per Smartphone ein Foto vom Potsdamer Rathaus.
bericht

Serie Digitalstädte: Stadt mit Gründergeist

[23.03.2026] Am Anfang war Nixdorf. Heute ist die Stadt Paderborn ein Hotspot der ostwestfälischen IT-Wirtschaft mit starkem Mittelstand, ausgezeichneter Universität und ambitionierter Verwaltung. Ein Besuch. mehr...

Ein Mann und eine Frau recken ihre Handys der Kamera entgegen.

Erfurt: Hilfe per Knopfdruck

[17.03.2026] Für viele Menschen gehören Stadtfeste und Märkte zum urbanen Lebensgefühl. Um diese sicherer zu machen, hat die Stadt Erfurt nun mit dem Anbieter der Sicherheits-App SafeNow einen Rahmenvertrag unterzeichnet. mehr...

Dreieckiges Baustellenschild mit schaufelndem Männchen aus der Untersicht aufgenommen.

Nordrhein-Westfalen: Kommunen melden ihre Baustellen digital

[13.03.2026] Werden Baustellen an der öffentlichen Infrastruktur überregional erfasst, können Terminkollisionen und Potenziale zur Bündelung leichter erkannt werden. In Nordrhein-Westfalen sollen Kommunen nun gesetzlich zur Meldung in einem zentralen digitalen Portal verpflichtet werden. mehr...

Transparente, kubische Trophäen stehen aufgereiht auf einem grauen Podest.

OSBA: Innovative Open-Source-Lösungen gesucht

[06.03.2026] Zum zweiten Mal findet der bundesweite Wettbewerb für erfolgreiche Open-Source-Lösungen aus der öffentlichen Verwaltung statt. Behörden und öffentliche Stellen aller föderalen Ebenen können sich bis Ende Juni bewerben, die Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Smart Country Convention. mehr...

Bremen: Verwaltung punktet mit Online-Services.

Bremen: Schub für die Verwaltungsdigitalisierung

[03.03.2026] Performa Nord, ein Verwaltungsdienstleister der Freien Hansestadt Bremen, erhält aus dem Investitionssofortprogramm des Landes rund vier Millionen Euro. 2026 und 2027 sollen Terminmanagement, Heil- und Dienstunfallfürsorge sowie die IT-Ausstattung der Einrichtung digitalisiert und modernisiert werden. mehr...

Holzklötze mit Icons: Buch, Hirn, Schachfigur

Praxisleitfaden: Wissen bewahren und nutzen

[19.02.2026] Speziell an die Führungsebene in der öffentlichen Verwaltung richtet sich eine Orientierungshilfe der Innovationsstiftung Bayerische Kommune. Der Leitfaden liefert praxisnahe Impulse, wie erfolgreiches Wissensmanagement in kleinen Schritten aufgebaut werden kann. mehr...

Rotweißer Leuchtturm hinter Sünden auf der Insel Amrum

Föhr-Amrum: Digitale Lösungen für die Zukunft der Inseln

[18.02.2026] Im Rahmen der Föhr-Amrumer Zukunftsimpulse hat das Amt Föhr-Amrum den Island Future Award initiiert. Ausgezeichnet werden Projekte, die Inseln und Küstenregionen durch praxistaugliche Digitalisierung konkret stärken. mehr...

Mehrere Personen halten bunte Zahnräder aneinander.

NExT-Netzwerk: Arbeit neu strukturiert

[17.02.2026] Mit einer neuen strategischen Struktur richtet der Verein NExT seine Arbeit zur Verwaltungstransformation neu aus: Künftig sollen Austausch, Analyse und politische Einordnung enger verzahnt werden. Ein Relaunch der Website macht diesen Anspruch auch nach außen sichtbar. mehr...

Detailaufnahme Bauplan mit Bleistift

Schleswig-Holstein: Unterstützung für kommunale Bauleitplanung

[05.02.2026] Schleswig-Holstein will Bauleitpläne künftig mit dem Standard XPlanung und einer zentralen Bereitstellungsplattform landeseinheitlich digital verfügbar machen. Das Land unterstützt Kommunen bei der Umwandlung bestehender Pläne. mehr...

Zeichnung von Händen, die je ein Puzzleteil in der Hand halten, die zusammengefügt werden. Daneben steht ÖFIT-Wegbereiter geschrieben.

ÖFIT-Wegbereiter-Reihe: Kompetenzaufbau in der Verwaltungspraxis

[30.01.2026] Als niedrigschwellige, anwendungsorientierte Lern- und Arbeitsinstrumente sollen die ÖFIT-Wegbereiter die interdisziplinäre Bearbeitung von Digitalisierungsprojekten in der öffentlichen Verwaltung unterstützen. Die Reihe umfasst derzeit vier Ausgaben unter anderem zu den Themen Low Code, generative Künstliche Intelligenz und Digitale Souveränität. mehr...

Junger Mann mit Kopfhörern in einer Büroumgebung, die untere Hälfte seines Gesichts von einem Monitor verdeckt.

Vitako: Die Verwaltung der Zukunft im Podcast

[16.01.2026] Orientierung schaffen, Debatten anstoßen und zeigen, wie öffentliche IT den digitalen Staat mitgestaltet – das will der neue Podcast von Vitako, der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. mehr...

KDO: IT-Wissen praxisnah vermittelt

[14.01.2026] Die KDO-Akademie vermittelt IT-Kompetenz: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 200 Schulungen durchgeführt. Nun entwickelt sich das Angebot weiter. In verschiedenen Formaten wird neben Know-how zu konkreten IT-Lösungen auch Wissen zu übergreifenden Themen vermittelt. mehr...

Grafik, die den Ablauf des Kölner IT-Planungsprozesses erläutert.

Köln: Erster IT-Planungsprozess

[22.12.2025] Um die IT- und Digitalisierungsvorhaben der Verwaltung schneller bewerten und priorisieren zu können, hat Köln erstmals einen gesamtstädtischen IT-Planungsprozess umgesetzt. Er orientiert sich an Industriestandards für die IT-Planung in Unternehmen und sorgt für einen optimalen Ressourceneinsatz sowie eine nachhaltig gesteuerte digitale Transformation. mehr...

Vier Personen stellen das Aachener Baumkataster vor

Aachen: Straßenbäume exakt dokumentiert

[19.12.2025] In Aachen wurden in den vergangenen Jahren alle Stadtbäume mit Stamm- und Zustandsdaten in ein Kataster eingepflegt. Das soll der Stadtverwaltung künftig alle Prozesse rund um Baumkontrolle und -pflege erleichtern. mehr...

Cuxhaven: Schnell informiert im Notfall

[19.12.2025] Seit 2005 informiert die Stadt Cuxhaven ihre Bürgerinnen und Bürger über regionale Gefahrenlagen oder Schadensereignisse per App. Nun erhielt die mobile Anwendung ein umfassendes Update. mehr...