regio iTSouveräne Chatplattform für Kommunen

Produktiv mit GenAI zu arbeiten, wünschen sich viele Kommunen.
(Bildquelle: r4yhan/123rf.com)
Künstliche Intelligenz und insbesondere generative KI bieten enormes Potenzial für Kommunen – um Prozesse zu beschleunigen, Mitarbeitende zu entlasten oder die Kommunikation mit Bürgerinnen und Bürgern zu verbessern. Doch der Einsatz kommerzieller Lösungen wie ChatGPT ist oft mit Hürden verbunden: Datenschutzauflagen, fehlende Kontrolle über Datenflüsse und unpassende Abrechnungsmodalitäten stehen dem Einsatz häufig im Weg. Der IT-Dienstleister regio iT bietet nun eine Chatplattform an, die es Kommunen erlaubt, das Potenzial großer Sprachmodelle (LLMs) zu nutzen – ohne Abstriche bei Datenschutz, Datensouveränität und Betriebssicherheit machen zu müssen. „Wir haben einen geschützten Raum geschaffen, in dem Verwaltungen generative KI sicher, effizient und praxisnah testen und in ihre Prozesse integrieren können“, so Yasmeen Babar, Centerleiterin Nachhaltigkeit & Mobilität bei regio iT.
Lokal betrieben, kommunal gedacht
Die Chatplattform basiert auf Open-Source-Technologie und wird vollständig von regio iT in einem Kubernetes-Cluster betrieben, unter Berücksichtigung datenschutzrechtlicher Vorgaben. So ist ein Filter integriert, der personenbezogene Daten erkennt und entfernt, bevor diese an die KI-Modelle weitergegeben werden. Zum Einstieg stehen leistungsfähige GPT-Modelle bereit, die innerhalb der Europäischen Union gehostet werden. Bereits in dieser ersten Phase sollen Kommunen produktiv arbeiten können. So soll es laut regio iT etwa möglich sein, Wissensdatenbanken anzulegen, Dokumente hochzuladen und für kontextbasierte Antworten zu nutzen oder Prompts für wiederkehrende Aufgaben zu entwickeln. Auch erste Fachanwendungen oder Datenquellen können bereits über Schnittstellen angebunden werden. In einer nächsten Ausbaustufe will regio iT den Zugang zu weiteren offenen Sprachmodellen, die vollständig in Deutschland gehostet werden, für Kommunen ermöglichen. Auch die Integration neuer Werkzeuge, zusätzlicher Datenquellen oder die Entwicklung fachspezifischer KI-Agenten soll dann flexibel möglich sein.
Nürnberg: Ruft! Uns! An!
[17.04.2026] Die Stadt Nürnberg ist gerade damit befasst, einen KI-gestützten Voicebot einzuführen, der rund um die Uhr Auskünfte zu Verwaltungsleistungen erteilen soll. Bürgerinnen und Bürgern wirkten mit: In einer Probephase wurden Rückmeldungen gesammelt und umgesetzt und der Bot weiter trainiert. mehr...
SYNQONY: Voicebot für die Abfallwirtschaft
[13.04.2026] Einen KI-Voicebot für die kommunale Abfallwirtschaft hat das Unternehmen SYNQONY entwickelt. Derzeit wird der digitale Abfallberater Qonny in einem Pilotprojekt mit dem Kreis Leer getestet. mehr...
Niederrhein: Interkommunal zu KI
[09.04.2026] Fünf Niederrhein-Kommunen haben gemeinsam einen datenschutzkonformen KI-Assistenten zur internen Nutzung beschafft. Die Nachnutzung durch weitere Kommunen ist möglich. mehr...
Kreis Dithmarschen: Pionier für LLMoin
[09.04.2026] Den von Hamburg und Dataport entwickelten KI-Textassistenten LLMoin nutzt nun auch der Kreis Dithmarschen - und ist damit ein Pionier in Schleswig-Holstein. mehr...
Voiceagent: Lotse durch den Prozessdschungel
[30.03.2026] Das Unternehmen Onlim hat einen dialogfähigen Voiceagent entwickelt. Im Interview erklärt Marc Isop, Chief Revenue Officer bei Onlim, welche Vorteile die Lösung kommunalen Servicecentern bringt und für welche Anwendungsfälle sie besonders geeignet ist. mehr...
Stade: 24/7 auch telefonisch
[27.03.2026] Die Stader Stadtverwaltung ist jetzt 24 Stunden täglich telefonisch erreichbar. Möglich macht das ein Voicebot, eine Weiterentwicklung des Chatbots Käpt’n Knut. mehr...
Gersthofen: Gersti und CAIA helfen
[26.03.2026] Die Stadt Gersthofen nutzt KI unter anderem für Gersti, einen 24/7-Assistenten für Bürgerservice und Verwaltungsanliegen, und für CAIA, einen lebensgroßen Avatar im Hallenbad. Diese beiden Werkzeuge ebnen den Weg für weitere KI‑unterstützte Prozesse. mehr...
Sitzungen: KI unterstützt Protokollierung
[25.03.2026] Einen neuen Partner für sein Netzwerk hat ITEBO gewonnen: Das Start-up SpeechMind, welches auch am Agentic AI Hub des Bundes teilnimmt, bringt seine KI-basierten Lösungen zur automatisierten Protokollierung von Sitzungen ein. mehr...
Kreis Barnim: Chatbot hilft durch Verwaltungsdschungel
[24.03.2026] Um seinen Bürgerservice moderner, zugänglicher und effizienter zu gestalten, bietet der Kreis Barnim nun einen KI-gestützten Chatbot auf seiner Website an. Das System beantwortet in 100 Sprachen ebenso wie in Leichter Sprache rund um die Uhr Fragen zur Verwaltung, wofür es die entsprechenden Inhalte der Website zusammenfasst. mehr...
Gütersloh: Ausländerbehörde erhält virtuellen Mitarbeiter
[12.03.2026] Ein Software-Roboter unterstützt die Ausländerbehörde der Stadt Gütersloh ab sofort bei Meldevorgängen. Geplant ist, den virtuellen Mitarbeiter in Zukunft auch in anderen städtischen Fachbereichen einzusetzen. mehr...
BMDS: Wenn die KI selbstständig arbeitet
[11.03.2026] Künstliche Intelligenz hat das Potenzial, Verwaltungsmitarbeitende von Routineaufgaben zu entlasten und Verwaltungsprozesse fehlerärmer und effektiver zu machen. Dies trifft vor allem auf autonom agierende, agentische KI zu. In einem Projekt des BMDS werden solche Anwendungen in 17 Kommunen pilotiert. mehr...
Nürnberg: Test für KI-gestützten Voicebot
[10.03.2026] Einen Test für einen KI-gestützten Voicebot im Behördenwegweiser startet die Stadt Nürnberg. Die Bevölkerung ist zur Teilnahme und zum Feedback aufgerufen. mehr...
Fraunhofer FOKUS: Gebrauchsanleitung für den KI-Einstieg
[09.03.2026] Der Potenzial-Check „Startklar für KI“ bietet Kommunen eine systematische Herangehensweise für die Bewertung und Planung von KI-Projekten. Das Werkzeug führt KI-Einsteiger und erfahrene Anwender strukturiert durch relevante Fragen – von strategischen Zielen über technische Anforderungen bis hin zur Ressourcenplanung. mehr...
Frankfurt am Main: Mit Wohni zum Wohngeld
[09.03.2026] Auf KI-Unterstützung bei der Bearbeitung von Wohngeldanträgen setzt jetzt die Stadt Frankfurt am Main. Zum Einsatz kommt die Assistenz Wohni des Münchner Unternehmens forml. mehr...
Kreis Dahme-Spreewald: Intelligenter Verwaltungsassistent im Test
[05.03.2026] Der Kreis Dahme-Spreewald testet in der Ausländerbehörde den intelligente Verwaltungsassistenten iva.AT, der digitale Anträge auf Aufenthaltstitel bereits beim Ausfüllen prüft und unmittelbar auf fehlende oder unpassende Unterlagen hinweist. Es handelt sich um ein Pilotprojekt im Rahmen des Programms Aufenthalt Digital. mehr...























