Freitag, 9. Januar 2026

EisenachStadtverwaltung wird KI nutzen

[21.05.2025] Zu ihrem 14. Netzwerktreffen Smart Cities / Smart Regions sind Kommunen, Vereine und Unternehmen in Eisenach zusammengekommen. Der Gastgeber kündigte in diesem Rahmen an, noch vor den Sommerferien die KI-Nutzung in der Stadtverwaltung freizugeben.
Mehrere Personen stehen vor dem Eingang eines Gebäudes.

Eisenach war Gastgeber für das 14. Netzwerktreffen Smart Cities / Smart Regions, wo Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Thüringen Erfahrungen zur nachhaltigen Digitalisierung ausgetauscht haben.

(Bildquelle: Stadt Eisenach)

Regelmäßig kommen Kommunen in Thüringen zum Netzwerktreffen Smart Cities / Smart Regions zusammen. Organisiert werden diese von der Digitalagentur Thüringen. Sie ist im Auftrag des Ministeriums für Digitales und Infrastruktur tätig und begleitet den Transformationsprozess im Freistaat. Bei den Treffen sollen die Erfahrungen aus den vom Bund geförderten Thüringer Modellprojekten Smart CitiesJena, Gera und Mühlhausen – mit anderen Kommunen und Regionen geteilt werden. Das 14. Netzwerktreffen hat jetzt in Eisenach stattgefunden. Die Stadt ist in der ersten geförderten Smart-City-Runde zwar nicht berücksichtigt worden, hat aber dennoch eine Strategie zur nachhaltigen Digitalisierung erarbeitet.

Derzeit bereitet sie den Einsatz Künstlicher Intelligenz vor, wie Bürgermeister Steffen Liebendörfer im Rahmen des Netzwerktreffens mitteilte. Noch vor den Sommerferien werde er die KI-Nutzung in der Stadtverwaltung freigeben. Dabei werde genau geschaut, welches KI-Modell für welche Aufgabe gebraucht wird. „Nicht jede Aufgabe fordert die volle Power. Klug auszuwählen, was nötig ist – das schont nicht nur die natürlichen Ressourcen, sondern auch die Stadtkasse“, erklärte der Bürgermeister mit Blick auf die Rechenleistung. Letztere wird laut Eisenach derzeit von großen Rechenzentren bei einem hohen Energieverbrauch und der Erzeugung von viel Abwärme zur Verfügung gestellt. Liebendörfer merkte außerdem an, dass Kommunen für Investitionen in die Digitalisierung eine großzügige Förderung benötigen. „Ich hoffe sehr, dass die Stadt Eisenach in künftigen Förderrunden angemessen berücksichtigt wird“, lautet sein Wunsch. Auch müsse die Förderung „bürokratiefrei oder zumindest bürokratiearm“ gestaltet werden.

Am Netzwerktreffen haben nach Angaben des Gastgebers 28 Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunen, Vereinen und Unternehmen aus ganz Thüringen teilgenommen.





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